30 Jahre SURF Magazin

13.08.2007 SURF-Magazin - 40 Jahre Windsurfen, 30 Jahre surf – das Magazin hat den Sport fast von Anfang an begleitet. Viele von euch waren bei der ersten Ausgabe des Magazins im Mai 1977 noch nicht einmal geplant. Deshalb wollen wir die alten Zeiten in dieser Ausgabe ein wenig hochleben lassen. Dafür haben wir uns vier Stories überlegt, die prägende Epochen im Windsurfen beschreiben. Viel Spaß dabei.

327 surf-Magazin-Ausgaben in 30 Jahren. Grob überschlagen sind das wohl rund 30.000 redaktionelle Seiten. Nicht jede Seite war gut, nicht jede war nötig, und manche war vielleicht sogar überflüssig. Aber das surf Magazin ist sich und dem Sport, der uns alle verbindet, immer treu geblieben, auch wenn wir zwischendurch versucht haben, euch fürs Snowboarden oder Kiten zu interessieren – ohne Erfolg. In surf gibt es nicht nur bunte Bildchen, sondern Themen, mit denen möglichst viele Surfer etwas anfangen können und die euch vielleicht sogar etwas nützen oder helfen.

Gut 1000 Revierberichte, Spot Guides und Reisespecials hat es im surf Magazin seit 1977 gegeben. An Spots wie El Yaque, Cabarete, Sal und vielen anderen In-Revieren waren surf-Reporter in den letzten Jahrzehnten oft die ersten Berichterstatter. Aber auch heute findet ihr im Magazin immer wieder neue Spots, Stichwort Dakhla in Marokko oder der See Genezareth in Israel oder manch unentdeckter Wasserfleck in der Republik und an Nord- und Ostsee.

Im Test mussten sich seit den Anfängen von surf weit mehr als 1500 Bretter bewähren – und jedes Jahr werden es mehr. Dabei sind wir nicht bei jeder vermeintlichen Innovation in kritiklose Euphorie verfallen. Andererseits bekommen alle getesten Produkte, egal von welchem Hersteller und egal wie viele Anzeigen er im Magazin schaltet, eine faire Chance.

Wieviele Stars und Sternchen ihre ersten Bilder und Portraits in der surf sahen, lässt sich kaum mehr nachvollziehen. Robby und Björn, aber auch Flessi und Paskowski hatten ihre ersten großen Auftritte in diesem Magazin. Und wir sind den Stars von morgen immer noch auf den Fersen.

Das gilt auch für immer neue Manöver. Auch wenn sie heute kaum mehr im Bild festgehalten werden können – wir versuchen es trotzdem. Aber wir haben auch immer wieder Platz für eine weitere Powerhalsen-Fahrtechnik, denn die wird immer noch dringend gebraucht – mehr als viele Cool Moves.

Auch nach 30 Jahren haben wir jeden Monat mächtig Spaß daran, für alle Windsurfer ein interessantes Magazin zu machen. Wir hoffen, ihr habt genauso viel Spaß beim Lesen und beim Besuch dieser Website (Mai 2007).

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  • 30 Jahre SURF Magazin
    30 Jahre SURF Magazin

    40 Jahre Windsurfen, 30 Jahre surf – das Magazin hat den Sport fast von Anfang an begleitet. Viele von euch waren bei der ersten Ausgabe des Magazins im Mai 1977 noch nicht einmal geplant. Deshalb wollen wir die alten Zeiten in dieser Ausgabe ein wenig hochleben lassen. Dafür haben wir uns vier Stories überlegt, die prägende Epochen im Windsurfen beschreiben. Viel Spaß dabei. mehr »

  • Grußwort von Robby Naish
    Grußwort von Robby Naish

    Über die letzten 30 Jahre hat sich die Geschichte des Windsurfsports auf den Seiten des surf Magazins entfaltet. Mein erstes Titelfoto überhaupt war auf einem Cover des surf Magazins. Das war vor der Zeit des rosaroten Segels, des US-1111 und der Zeit als Profisurfer. Ich fuhr ein Custom-Brett meines Vaters, ein gelbes Custom-Segel mit der Nummer 1 und ein altes, von Hand gefertigtes Trapez – damals hochmodernes Material – während der ersten PanAm Hawaiian Windsurfing-Regatta in Kailua. mehr »

  • Calle Schmidt: Windsurf-Pionier in Deutschland
    Calle Schmidt: Windsurf-Pionier in Deutschland

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  • Hawaii – der Kult: <p><strong>Was war so verr&uuml;ckt an der Zeit?</strong><br /> Die Hingabe. Es war unglaublich, wie die Menschen Windsurfen liebten. Surfen gab es nur auf Hawaii oder Kalifornien. Jetzt konnte man in Deutschland surfen gehen. Auf Seen, zum Beispiel auf dem Gardasee. Diese neue Szene war fantastisch. Im Worldcup existierten hochdotierte Teams. Die Marken waren alle extrem involviert. Heute ist es eher ein verhaltener und individueller Industriesport geworden.<br /> <br /> <strong>Wie empfandest du deinen ersten Trip nach Europa?</strong><br /> Der ging nach Deutschland und nach Fuerte. Wir hatten leider nicht viel Wind, aber es vermittelte mir ein Bild, wie gro&szlig; die Sportart war.<br /> <br /> <strong>Kannte man dich damals schon?</strong><br /> Ich war schon im Mistral-Team, ja, einige kannten mich. Ab 1982 kannte man mich weltweit.<br /> <br /> <strong>Lehn dich zur&uuml;ck und verinnerliche den Pete Cabrinha der 80er. Was siehst du?</strong><br />Viele sagen, ich sei der Sonnyboy gewesen. Damals habe ich aber nie bewusst mein Image kreiert. Ich machte was ich machte und versuchte, der Welt den Spa&szlig; am Windsurfen zu vermitteln. Ich war damals sicherlich auch ein harter Wettk&auml;mpfer. Ich bin immer mit Robby gereist und wollte Events gewinnen. So w&uuml;rde ich mich sehen.<br /> <br /> <strong>Du hast gerade Robby Naish erw&auml;hnt. War er dein Vorbild?</strong><br />Mit allem Respekt vor Robby, er war nie mein Vorbild. Er hat mich nat&uuml;rlich beeindruckt, weil er zu meinen Anf&auml;ngen schon Weltmeister war. Ich konnte viel von ihm lernen. Wir reisten zusammen, waren im selben Team, seine Familie hat sehr viel f&uuml;r mich getan. Rick und Carol erm&ouml;glichten mir das Material. Diese Familienverbindung und die Freundschaft zu Robby waren sehr stark.</p>
    Hawaii – der Kult

    Während den Dreharbeiten für einen Promo-Film auf Guadeloupe sprach surf mit dem Stylisten der 80er – Pete Cabrinha. Wie erlebte der heutige Waterman den Glücksrausch der Hawaii-Ära neben Erzfeind und Freund Robby Naish, seiner Freundin Jill Boyer, der europäischen Invasion und der Maui-Gang? mehr »

  • Die fetten Zeiten
    Die fetten Zeiten

    Ein Leben in Luxus, Prachtvillen mit Whirlpool auf Hawaii, schnelle Autos, jede Menge Groupies – das Dasein eines Worldcup-Windsurfers glich in den späten 80ern dem eines Rockstars. Björn Schrader war mittendrin, hat die fetten Jahre voll ausgekostet und sich eine Zukunft ohne Windsurfen aufgebaut. Für surf denkt er mit Freude an die geile Zeit zurück. mehr »

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    Brettproduktion für fast alle Marken: Cobra

    Vorapant Chotikapanich ist ein kluger Mann – und ein geduldiger. Schon 1978 produzierte er in Thailand die ersten Windsurfboards – ohne großen Erfolg. Ein erneuter Versuch in den 80ern brachte auch nicht den Durchbruch. Erst als er sich Anfang der 90er mit seiner Firma Cobra darauf spezialisierte, die Ideen anderer Leute in Form zu bringen, startet das Unternehmen durch. Heute übernimmt Cobra die Board-Produktion für fast alle Windsurf-Marken weltweit. mehr »

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