Starboard Flare 101

25.10.2013 SURF-Testteam - surf-Empfehlung: Wer Segel über 5,3 gar nicht besitzt und auf Carvingmanöver pfeift, bekommt mit dem Starboard wohl genau das Richtige: Ein 110 Prozent Freestyle-Brett für Power und Doppelmoves und Sliden im Zeitraffer. Für Gelegenheitstrickser und Segel über 5,3 ist der Starboard Kode die geeignetere Alternative.

© Manuel Vogel
Bei Doppel- und Powermoves eine Macht, aber auch mit kleinen Schwächen.

Bei Doppel- und Powermoves eine Macht, aber auch mit kleinen Schwächen.

An Land: Markante Änderungen beim Flare: Mastspur und Schlaufen sind im Vergleich zum Vorjahr fünf (!) Zentimeter enger zusammengerückt, das Heck fällt dicker aus und der Deckverlauf ist flacher. Behalten hat der Flare zum Glück die Komfort-Schlaufen. Schwere Fahrer könnten eine etwas größere (Slotbox-) Finne einplanen.

© Manuel Vogel

Auf dem Wasser: Der Flare ist eine New-School-Maschine! Abgesehen vom Wark pfeffert kein anderes Brett derart schnell und radikal durch alle Rotationen, sobald man am Ende des Manövers ein wenig Druck auf die Finne gibt, rutscht das Brett sofort in die zweite Rotation durch. Auch für Powermoves wie Konos oder Air Funnells ist das Brett – dank großem Speedpotenzial, federleichtem Fahrgefühl und jeder Menge Pop – wie gemacht. Das Brett erscheint noch kompakter als 2013. Den (verschmerzbaren) Preis für so viel Radikalität zahlt man auf der Geraden. Die Mini-Gleitschwelle kann man mit zwei beherzten Pumpzügen locker ausgleichen und sich über eine gute Beschleunigung freuen, trotzdem will das Brett sensibel gefahren werden und quittiert große Segel und übermäßigen Druck aufs Heck mit leichter Spinout-Tendenz.

surf-Messung:
Gewicht: 6,1 kg
Länge: 226,5 cm
Breite: 62,0 cm
Finne: Drake Freestyle 18 cm/Slotbox/G10

Preis: 2049 Euro

Info: APM Marketing GmbH, Tel. 08171/387080, www.star-board.com

© SURF-Testteam
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