JP-Australia Slalom 82 Pro

15.06.2011 SURF-Magazin - surf-Empfehlung: Der JP überzeugt als gelungener Slalom-Allrounder, mit gutem Leistungspotenzial im mittleren und oberen Windbereich sowie sehr guter Kontrolle. Sobald man sich an die spezielle Deckskontur gewöhnt hat, kann man auch das große Halsenpotenzial des Bretts auskosten. Die Finnengröße kann im Vergleich zur Konkurrenz tendenziell etwas größer gewählt werden.

[Board] JP Australia Slalom 82 PRO : [Tester] Stephan Gölnitz : [Spot] Podersdorf/Neusiedler See
[Board] JP Australia Slalom 82 PRO : [Tester] Stephan Gölnitz : [Spot] Podersdorf/Neusiedler See

An Land: Beim JP fällt besonders die markante Deckskontur ins Auge. Unter den Zehen ist das Deck stark erhöht, um ein Überstrecken der Fußgelenke zu vermeiden. Dank kleiner Aussparungen stehen die Finnenschrauben auf dem Deck nicht über und lassen sich einfacher greifen.

Auf dem Wasser: Auch wenn der JP Slalom am unteren Gleitlimit die passiv etwas früher gleitenden Boards von Fanatic und Starboard ziehen lassen muss, beschleunigt das Brett doch mit der ersten Böe druckvoll auf Topspeed. Die Erhöhungen unter den Pads erfüllen ihren Zweck – man steht sehr angenehm an Deck und kann das Brett frei über die Finne fliegen lassen. Im Gegensatz zu manch anderem Board machen im JP, bei wenig Wind, auch Finnen über 48 Zentimeter Sinn. Insgesamt deckt die empfohlene 48er-JP-Finne aber wohl den größten Einsatzbereich für Segel zwischen 8,0 und 8,8 Quadratmeter ab. Alles in allem entpuppt sich das Brett als sehr guter Kompromiss aus Fahrleistung und einfachem Handling. Im idealen Windbereich läuft der JP sportlich frei, aber recht gedämpft und hält auch bei Vollgas stets brav die Nase unten. Die Kontrolle bei Hack gehört zur ersten Liga, weil das Brett um die Längsachse vergleichsweise stabil läuft. In der Halse liegen dem Board vor allem weite, gecarvte Radien – dann greifen die Rails sicher und man kommt mit viel Speed wieder aus der Kurve heraus. Um eng zu drehen bedarf es einer gehörigen Portion Beinschmalz, um das breite Heck in die Kurve zu drücken. Die Erhöhungen des Decks sind beim Halsen gewöhnungsbedürftig, da man beim Fußwechsel mit der Ferse mitunter genau dort hintritt.

surf-Messung
Gewicht: 7,7 kg
Länge: 235,0 cm
Breite: 82,0 cm

Finnenkasten: Tuttlebox
Finnenkasten: Tuttlebox
Das „Race Deck“ bei JP sorgt für guten Stand mit erhöhter Zehenposition.
Das „Race Deck“ bei JP sorgt für guten Stand mit erhöhter Zehenposition.

 

 

 

 

 

 

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