Unglaublich - Spanier "verwählen" sich!

11.05.2012 Andreas Erbe - Auf der Halbjahresversammlung des Internationalen Segelverbandes ISAF wurde Kitesurfing in einer Vorwahl zuungunsten von Windsurfing zur Olympischen Disziplin gewählt. Eine Petition soll helfen, diese vorläufige Entscheidung auf der Jahresversammlung im November zu revidieren – unterstützt durch den Spanischen Segelverband RFEV, der sich nach eigener Aussage bei der Wahl vertan hat. Windsurfer weltweit fordern jetzt die ISAF auf, die Wahl zu revidieren

München, 11. Mai 2012 – Am 5. Mai wählte der Internationale Segelverband ISAF in seiner Halbjahres-Mitgliederversammlung Kitesurfen zur neuen olympischen Disziplin für 2016 in Rio – und sorgte damit vermeintlich für das Ende des kompetitiven Windsurfens bei Olympia nach knapp 30 Jahren. Diese Entscheidung fiel mit 19 Stimmen für das Kiteboarden und 17 für Windsurfen relativ knapp aus und stieß vielerorts auf Unverständnis. Da die Entscheidung bei der Hauptjahresversammlung des Verbandes im November mit einer Zweidrittelmehrheit revidiert werden kann, rufen internationale Windsurfverbände und weltbekannte Athleten wie Björn Dunkerbeck oder die Moreno-Zwillinge dazu auf, eine Petition für die Fortsetzung des Olympischen Windsurfens zu unterzeichnen. Die wichtigsten Argumente, die für eine Fortsetzung des Windsurfens bei Olympia sprechen, sind zum einen die Jugend- und Amateurarbeit, die der Windsurfsport leistet, um den Sport für den Nachwuchs einfach zugänglich zu machen.

Als größte Segelklasse der Welt öffnet Windsurfen vielen Menschen, beispielsweise auch aus ärmeren Regionen, den Eintritt in den Segelsport. Windsurfen verfügt zudem über all die nötigen Strukturen für einen sportlichen Wettbewerb, sei es durch Regatten auf regionaler, nationaler oder internationaler Ebene.

Wie sich am gestrigen Donnerstag, den 10. Mai herausstellte, ist eine unklare Wahlprozedur der ISAF mitverantwortlich für die Wahl des Kitesurfens: so gab der Präsident des Spanischen Segelverbandes (RFEV) Gerardo Pombo auf der RFEV-Webseite an, sich bei der Wahl schlichtweg vertan zu haben. Spanien habe in der Vergangenheit das Windsurfen sehr unterstützt und werde dies auch weiterhin tun, weshalb sich Herr Plombo öffentlich entschuldigte und zur Unterzeichnung der Petition aufruft. Das Wahlsystem der ISAF sei “verwirrend” gewesen. Knapp 18.000 Menschen haben seit Sonntag ihre Stimme abgegeben, um das Windsurfen als Olympische Disziplin zu bewahren.

Die Petition kann auf hier unterzeichnet werden

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