Olympiade Rio 2016: Interview mit Toni Wilhelm

31.08.2016 Manuel Vogel - Die Spiele in Rio sollen für Toni Wilhelm Höhepunkt und Abschluss seiner Karriere werden. Hier spricht er über die beinharte Vorbereitung einer unterschätzten Disziplin, ob das Thema Doping auch Windsurfer berührt und warum auf absehbarer Zeit niemand in seine Fußstapfen treten wird.

© STG/Sailing Energy
Toni Wilhelm auf MISSION GOLD: Olympische Spiele in Rio de Janeiro 2016
Toni Wilhelm auf MISSION GOLD: Olympische Spiele in Rio de Janeiro 2016

Toni, die Olympischen Spiele stehen vor der Tür. Wie lief deine Vorbereitung in den letzten Monaten?
Die Vorbereitung war schon brutal anstrengend. Ich war wenig zu Hause und wenn doch, dann stand auch dort Training auf dem Programm. In die heiße Phase ging’s nach dem Worldcup in Hyeres. Ich hatte zuerst ein paar Tage "Pause", an denen nur physisches Training auf dem Plan stand. Dann ging’s weiter mit einem zweiwöchigen Trainingslager in Südfrankreich und am Gardasee mit Schwerpunkt "Materialtest", dann zurück nach Deutschland für ein fünftägiges Teambuilding-Seminar in Berlin mit der Olympiamannschaft, dann zum Worldcup nach England, um etwas Wettkampferfahrung zu sammeln. Nach ein paar Tagen Pause ging es dann zu einem dreiwöchigen Trainingsblock und Vorbereitungswettkampf in Rio, der von den Trainern organisiert wurde und bei dem viele Olympiateilnehmer vor Ort waren. Dann noch mal zurück nach Deutschland, um mir körperlich den letzten Boost zu holen. Am 24. Juli fliegen wir nach Rio, am 5. August ist Eröffnungsfeier, am 8. August startet mein Wettkampf.

Puh, das klingt extrem anstrengend. Warum müsst ihr eigene Trainingslager veranstalten, um beispielsweise Material zu testen?
RS:X ist ja eigentlich eine Einheitsklasse, bei der es keine Materialunterschiede geben sollte.
Ja, stimmt. Allerdings dürfen wir Gabeln, Masten und Finnen selbst mitbringen, Segel und Board werden gestellt. Im Trainingslager in Hyeres hatte ich etwa zehn Masten zu testen, wo ich untereinander noch Unter- und Oberteile tauschen konnte. Das ergibt sehr viele Möglichkeiten. Hinzu kamen etwa 15 bis 20 Finnen, wobei ich hier schon einige gute in meiner Tasche hatte und daher etwas entspannter sein konnte.

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Entspanntes Cruisen ist bei der olympischen Klasse eher die Ausnahme. Das 9,5er-Segel nutzen die Athleten bei allen Windbedingungen zwischen null und 30 Knoten. 
Entspanntes Cruisen ist bei der olympischen Klasse eher die Ausnahme. Das 9,5er-Segel nutzen die Athleten bei allen Windbedingungen zwischen null und 30 Knoten. 

Wie groß sind da die Materialunterschiede in der Praxis? Entscheidet ein falscher Mast tatsächlich über Gold- oder Blechmedaille?
Theoretisch sollten ja alle Masten gleich aus der Produktion kommen, aber natürlich hat jede Produktion ihre Schwankungen und die wirken sich aus. Ein normaler Surfer merkt das kaum, wir spüren es aber vor allem im direkten Vergleich, aber auch im Profil des Segels. Vor dem Worldcup in Palma hatte ich zum Beispiel einen Mast, der mir im Training bei Leichtwind super gefiel. Der Mast war einen Tick anders in seiner Härteverteilung, bildete daher mehr Profil und ich war richtig schnell im unteren Windbereich. Da Palma meist nur Leichtwind hat, registrierte ich diesen Mast für den Worldcup. Leider hatte es dann richtig viel Wind und ich war nicht so richtig konkurrenzfähig beim Topspeed. Am Ende wurde ich Fünfter. Bei den Finnen gilt das Gleiche: In Wellen oder Chop brauchst du weichere Finnen, bei glattem Wasser kann man eine etwas steifere dafür aber im Endspeed etwas schnellere Finne fahren. Das macht am Ende den Unterschied und erfordert viel Testzeit.

Kannst du in solchen Fällen nicht kurzfristig vor dem Wettkampf einen Mast oder die Finne tauschen?
Nein, wir müssen alle Komponenten bereits vorher registrieren, diese werden dann bestickert und man darf nur noch die ausgewählten Teile verwenden: Einen Mast, ein Segel, eine Finne und so weiter – eben One Design. Das gilt natürlich auch für die Spiele. Für Rio bekommen wir Board und Segel am 26. Juli zugelost, unsere mitgebrachten Komponenten müssen wir dann auch registrieren. Der zeitliche Abstand zu den Wettkampftagen ist also so groß, dass man noch nicht auf die Wettervorhersage schielen kann. Daher muss man einfach Material anmelden, was einen größtmöglichen Einsatzbereich abdeckt.

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"Das Wasser in Rio ist definitiv widerlich! Ich bin zuvor noch nie an so einem dreckigen Ort gesurft."
"Das Wasser in Rio ist definitiv widerlich! Ich bin zuvor noch nie an so einem dreckigen Ort gesurft."

Was ist, wenn dir beim Wettkampf in Rio ein Mast brechen sollte?
Dann muss ich Material des Veranstalters nehmen. Ich darf kein Ersatzmaterial mitbringen, weil ich sonst ja wieder die Möglichkeit hätte, auf die Windbedingungen zu reagieren.

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Das RS:X-Material scheidet die Geister. "Zu schwer und altbacken" sagen Kritiker, Toni Wilhelm sieht das etwas differenzierter: "Haltbares Material für einen so großen Windbereich und zu einem erschwinglichen Preis zu bauen, ist eben nicht einfach."
Das RS:X-Material scheidet die Geister. "Zu schwer und altbacken" sagen Kritiker, Toni Wilhelm sieht das etwas differenzierter: "Haltbares Material für einen so großen Windbereich und zu einem erschwinglichen Preis zu bauen, ist eben nicht einfach."

Du bist ins Sailing Team Germany integriert. Wie sieht das Team um dich herum aus?
Ich habe ein festes internationales Trainingsteam um mich herum mit Trainingspartnern aus Zypern, Dänemark und Griechenland. Wir verbringen seit zwei Jahren fast jedes Trainingslager miteinander. Hin und wieder holt man sich auch mal eine zweite Trainingsgruppe für Trainingsrennen hinzu. In der Vorbereitung muss man vorsichtig sein, denn die Worldcups an sich sind schon sehr belastend. Wenn man dann noch zu viele neue Trainingsspitzen setzt, kommt man schnell ins Übertraining und pünktlich zu Olympia ist vielleicht der Akku leer. Das Training muss also individuell auf jeden Sportler abgestimmt sein, gerade weil die Disziplin so vielschichtig ist. Du brauchst Technik, eine gute Taktik, Ausdauer und Kraft und du kannst es dir nicht erlauben, einen Aspekt außer Acht zu lassen. Vor allem die physische Komponente ist entscheidend, wir müssen einfach brutal fit sein. Ich habe daher einen eigenen Technik-Taktik-Coach und dann nochmals Spezialisten, die uns in Sachen Ausdauer- und Krafttraining zur Seite stehen. Hinzu kommt dann noch mein Physiotherapeut, der mich sehr häufig zu Trainings und Wettkämpfen begleitet. In diesen Aspekten steht mir der Olympiastützpunkt Stuttgart unheimlich helfend zu Seite.

Was ist wichtiger – dicke Muskelberge zum Pumpen oder ein Gewicht wie ein Skispringer?
Das kommt auf die Bedingungen an. Ich persönlich bin so der Typ "Allrounder" und wiege immer zwischen 75,5 und 76 Kilo. Für Rio möchte ich gerne auf 75 Kilo oder auch darunter kommen. Das ist für extremen Leichtwind zu schwer und für Starkwind etwas zu leicht. Ich muss sehr auf das Gewicht-Kraft-Verhältnis achten und hab daher eine Ernährungsexpertin an der Hand, um das perfekte Mittel zu finden.

Du sprichst die Wichtigkeit der körperlichen Komponente an. Überall wo Kraft und Ausdauer entscheiden, kann man das Thema Doping nicht ausklammern, auch wenn es nicht ins Bild einer Funsportart passt. Wie gehst du mit diesem Thema um?
Ehrlich gesagt hat es mich in den vielen Jahren meiner Karriere nicht sonderlich beschäftigt und ich habe immer gestaunt, was sich manche Sportler da alles einfallen lassen. Ich finde es einfach wichtig, dass die WADA (Welt Anti Doping Agentur, die Red.) konsequent einen Betrüger nach dem anderen rauszieht und sperrt.

Würde Doping deiner Meinung nach auch im Windsurfen Sinn machen?
Der Sport ist extrem physisch! Klar, man könnte davon profitieren, vor allem in Form kürzerer Erholungszeiten zwischen den Rennen. Die Komponente "Natur" ist aber letztlich nicht beeinflussbar und am Ende meist der entscheidende Faktor. Das Risiko erwischt zu werden, stünde daher eigentlich in keinem Verhältnis, einfach weil zu viele andere Faktoren mitentscheiden. Gerade in einem Revier wie in Rio, wo die Taktik entscheidend sein wird. Und natürlich gibt’s auch bei uns regelmäßige Kontrollen – bei mir stand kurz vor dem Worldcup in Frankreich der Kontrolleur unangemeldet vor der Tür.

Was denkst du, wenn du hörst, dass hochbezahlte Sportler wie Tennisspielerin Maria Scharapova nach positivem Dopingtest angeben, sie hätten Asthma und nicht gewusst, dass ein bestimmtes Medikament auf der Dopingliste steht?
Das ist Quatsch. Jeder Sportler bekommt regelmäßig die Infos von der WADA. Wenn ich krank bin und Medikamente brauche, ist das erste, was ich mache, den Arzt darüber zu informieren, dass ich Profisportler bin und nicht alles nehmen darf. Zur Sicherheit muss ich nachsehen, ob das Medikament tatsächlich nicht auf der Verbotsliste steht. Jeder Sportler ist selbst dafür verantwortlich, das gehört zum Profileben dazu.

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Windsurfer genießen innerhalb der Segelmannschaft höchsten Respekt.
Windsurfer genießen innerhalb der Segelmannschaft höchsten Respekt.

Andere Windsurf-Disziplinen wirken im Vergleich zur olympischen Disziplin ziemlich unprofessionell, bekommen aber den Großteil der medialen Aufmerksamkeit. Fühlst du dich als RS:X-Surfer mitunter unterbewertet?
Hmm, ich glaube viele Leute wissen einfach nicht, wie viel Arbeit es braucht, um erfolgreich RS:X zu surfen. Aber ich verstehe schon, dass andere Disziplinen näher am echten Windsurfen dran sind. Letztlich mache ich das nicht für irgendwen, sondern für mich. Natürlich denke ich, dass es die Disziplin verdient hätte, mehr im Mittelpunkt zu stehen. Unter uns Sportlern ist RS:X hoch angesehen, einfach weil wir die gleichen taktischen Herausforderungen wie andere Segelsportler haben, aber unsere Entscheidungen bei Puls 180 treffen müssen. Von Seiten des Verbandes (gemeint ist der DSV, Deutscher Segler Verband, die Red.) fehlt es jedoch seit Jahren an Engagement fürs olympische Windsurfen, da wurde bezüglich Nachwuchsarbeit vieles falsch gemacht.

Hat dich der DSV zu lange als Gallionsfigur vorweggeschoben und ignoriert, dass niemand nachkommt, der mal deine Fußstapfen ausfüllen könnte?
Auf jeden Fall! Ich weiß nicht, wie oft ich angeboten habe, diesen Prozess mit Workshops und Jugendarbeit zu unterstützen. Ich würde gerne etwas zurückgeben an diesen Sport. Leider kam da nie eine positive Rückmeldung und um den Nachwuchs ist es entsprechend schlecht bestellt. Ich bin froh, dass sich jetzt so langsam etwas tut, bezüglich finanziellem Aufwand ist RS:X für den Verband die attraktivste Segeldisziplin.

Was müsste passieren, um wieder mehr Jugendliche in die Olympische Klasse zu bekommen?
Schwierige Frage! Ich hab generell das Gefühl, dass Jugendliche heute nicht mehr so Bock haben, sich tagein tagaus zu quälen, vor allem in einer Funsportart, die viele andere Disziplinen und Möglichkeiten bietet. Trotzdem glaube ich, dass man über den Funaspekt und neue Möglichkeiten wie das Foil-Windsurfen Leute ins olympische Windsurfen bringen könnte.

NeilPryde arbeitet derzeit an einem RS:X-Konzept, mit dem man auch foilen können soll. Wäre das eine Lösung?
Ich denke, das wäre super! Foilen ist im Segeln und Kiten der Megatrend und wenn wir das für Windsurfen richtig entwickeln, hat es extrem viel Potenzial, auch als olympische Disziplin. Das wäre extrem nah dran an dem, was Menschen wirklich auf dem Wasser machen: Bei wenig Wind wird gefoilt, nimmt der Wind zu, wird statt dem Foil eine Finne montiert und es wird ein normales Slalomrennen gefahren. Das aktuelle RS:X-Material wirkt dagegen wie ein Relikt aus grauer Vorzeit...

Beim Material ist es ist immer ein Mittelweg. Natürlich wäre ein leichteres Brett toll, aber es muss eben sehr haltbar sein, das limitiert die Möglichkeit, Gewicht einzusparen. Die Segel müssen sich von 0-30 Knoten pumpen lassen und für so eine große Range Material zu entwickeln, ist nicht einfach. Und auch die Kosten müssen im Rahmen bleiben, das ist besonders für die Verbände ärmerer Nationen wichtig. In Summe ist das Material nicht so schlecht.

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Olympiade Rio 2016
Olympiade Rio 2016

Lass uns konkret über Rio reden. Was erwartet dich dort?
Der Plan sieht so aus: Zwei Tage lang finden Vorläufe statt, je drei am Tag. Nach einem Ruhetag folgen weitere zwei Tage mit je drei Vorläufen. Nach einem Tag Pause kommt dann das Medal Race. Die Platzierungen aller Läufe werden aufaddiert, das Medal Race zählt doppelt, wodurch hier nochmal richtig große Sprünge drin sind. Ich hoffe, dass ich vor dem Medal Race in einer Position bin, dass ich um die Medaillen mitkämpfen kann. Entscheidend wird sein, mit den schwierigen Bedingungen vor Ort am besten zurechtzukommen.

Was macht die Bedingungen dort so speziell?
Die Bucht von Rio ist riesig, der Eingang zum offenen Meer aber recht klein. Mit den Gezeiten bewegen sich dort enorme Wassermassen und es gibt starke Strömungen. Diese beeinflussen unsere Taktik enorm. Es gibt Strömungskanten, die sich teilweise entgegengesetzt zur Hauptströmungsrichtung oder kreisförmig bewegen. SAP hat für das Sailing Team Germany eine Software entwickelt, die kalkuliert, wie die Strömungen verlaufen und wir können auf diese Daten zugreifen. Hinzu kommt außerdem der große Landeinfluss auf den Wind. Das bergige Hinterland mit dem Zuckerhut, unter dem wir direkt segeln, sorgt für viele Winddreher. Das macht das Revier unheimlich komplex.

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Taktische Entscheidungen muss Toni oft mit Puls 180 treffen.
Taktische Entscheidungen muss Toni oft mit Puls 180 treffen.

Kannst du dich dank Softwareunterstützung unmittelbar vor dem Start noch informieren, wo im Rennverlauf die strategisch besten Positionen sein werden?
Ja, wenn man solche Hilfestellung bekommt, sieht man die Strömungskanten auf dem Wasser besser und weiß, wo man auf keinen Fall hinfahren darf. Beim Trainingsevent in Rio konnte man das schon extrem merken: Wir hatten eine Strömungskante mitten in der Wettkampfzone. Die rechte Seite war extrem bevorteilt, links bist du hingegen nicht vom Fleck gekommen, weil die Strömung stark in Windrichtung verlief. Da hast du keine Chance mehr. Solche Dinge muss man wissen. Aber natürlich bin ich nicht der einzige, der das weiß (lacht).

Auch die Windbedingungen gelten als wechselhaft. Ein Vorteil für Allrounder wie dich?
Alle sagen immer, dass Rio ein Leichtwindrevier ist. Aber die Testevents vor Ort haben gezeigt, dass dort alles passieren kann – extremer Leichtwind oder richtiger Gleitwind. In Summe sollte es für mich als Allrounder eigentlich ganz gut passen.

Das Revier vor Rio war auch aufgrund der zweifelhaften Wasserqualität in den Medien. Kannst du das bestätigen?
Das Wasser ist definitiv widerlich! Ich selbst bin zuvor noch nie an so einem dreckigen Ort gesurft. Dabei geht’s gar nicht nur um den Müll im Wasser, alleine die Farbe vor unserem Quartier wechselt von tiefbraun zu giftgrün und es stinkt. In der Mitte der Bucht ist es wegen der starken Strömungen nicht ganz so schlimm aber ich hoffe, dass sie dieses Problem irgendwie bis zu den Spielen in den Griff bekommen. Es wäre eine Tragödie, wenn man vier Jahre lang alles gegeben hat und am Ende verliert, weil man im entscheidenden Rennen eine Plastiktüte an der Finne hat.

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Das Revier von Rio gilt als extrem schwierig: Starke Strömungen, wechselnde Winde unterm Zuckerhut und umhertreibender Müll erfordern die perfekte Taktik und auch eine Portion Glück. 
Das Revier von Rio gilt als extrem schwierig: Starke Strömungen, wechselnde Winde unterm Zuckerhut und umhertreibender Müll erfordern die perfekte Taktik und auch eine Portion Glück. 

Es gab Segler, die laut über Boykott gesprochen haben. War das für dich eine Option?
Nein, nie. Ich habe von Anfang an versucht, mich mit der Situation vor Ort abzufinden und das Beste daraus zu machen. Ich hoffe einfach, dass ich nicht krank werde und topfit an den Start gehen kann.

Ist nach Rio endgültig Schluss?
Puh, jetzt kommen erstmal die Spiele und hinterher werde ich entscheiden. Die Tendenz geht aber dahin, dass dann Schluss sein wird.

Danke für das Interview Toni, wir drücken dir die Daumen für Rio!

© STG/Sailing Energy
Ein bisschen Spaß muss sein – was für Hobbysurfer mit kleinem Freerideboard schon schwerfällt, schafft Toni mit 9,5er und dem über 15 Kilo schweren RS:X.
Ein bisschen Spaß muss sein – was für Hobbysurfer mit kleinem Freerideboard schon schwerfällt, schafft Toni mit 9,5er und dem über 15 Kilo schweren RS:X.

Ist Toni fit für Rio? Der surf-Check...

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Körperliche Fitness ist daher Trumpf.
Körperliche Fitness ist daher Trumpf.

Mit 33 Jahren gehört Toni Wilhelm zu den erfahrensten Surfern des Regattafeldes von Rio. Sein Olympiadebüt gab er auf dem Vorgängermodell Mistral One Design bereits 2004 bei den Spielen in Athen, wo er den 30. Platz belegte. Seitdem arbeitete sich der gebürtige Lörracher in die absolute Weltspitze vor und verpasste bei den Olympischen Spielen in London 2012 das Podest als Vierter nur um Haaresbreite. Für Rio hat er härter trainiert als je zuvor – der Sieg beim Worldcup in Weymouth vor wenigen Wochen unterstreicht die großen Ambitionen und sollte für das entsprechende Selbstbewusstsein gesorgt haben.

Unser surf-Fazit: Für Gold braucht er auch das nötige Glück, das Podium ist aber drin!


Anmerkung der Redaktion: Toni Wilhlem belegt in Rio Platz 6. Interview folgt....

© STG/Sailing Energy
© John Carter/Starboard
Diesen Artikel bzw. die gesamte Ausgabe SURF 8/2016 können Sie in der SURF App (iTunes und Google Play) lesen – die Print-Ausgabe ist leider vergriffen.
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