Hurghada - jenseits von All-Inclusive

29.08.2009 SURF-Magazin - Ägypten ist ein fast perfektes Surfreiseziel – viel Wind, warmes Wasser, günstige Angebote. Gewohnt wird zu fast 100 Prozent im Hotel mit allem Drum und Dran. Aber man kann den Spot am Roten Meer auch ganz individuell in Angriff nehmen. Dann wird’s noch deutlich billiger – vorausgesetzt, man lässt sich auf eine neue Welt ein.

Ein Anruf von Daniel aus unserem Boddenstyle-Team lässt mich aufhorchen: „Hurghada – zwei Wochen – 120 Euro“. Einmal nach Afrika und zurück für einen Preis, den allein schon die Autofahrt nach Dänemark veranschlagen würde – unglaublich!

Der Blick in die einschlägigen Reisekataloge liefert einen ersten Eindruck: Hurghada, diese 60000-Einwohner-Stadt am Roten Meer, assoziiert man für gewöhnlich mit florierendem Tourismus, mit kilometerlangen Hotelanlagen, aber auch mit türkisblauen Wasserfarben und Korallenriffen. Doch was verbirgt sich hinter den vertrauten Vorstellungen dieser Region?

Nach einigem Überlegen steht fest, dass wir Hurghada auf eigene Faust erkunden wollen, schlagen die Reisekataloge zu und freuen uns auf eine Vielfalt neuer Eindrücke und den Reiz des Unbekannten. Zunächst stellt sich die Frage nach einer geeigneten Unterkunft. Nach einigen Recherchen haben wir eine Wohnung gefunden. Der Preis versetzt uns ins Staunen: Für unsere zwei Wochen Aufenthalt kommen wir gerade einmal auf 90 Euro pro Person und der Transfer vom Flughafen ist auch schon geregelt.

So heißt es dann schließlich: Boardbag packen und los.

Nur knappe fünf Flugstunden später erwarten uns 30 Grad und Sonne auf dem Flughafengelände von Hurghada. Sogar unser Fahrer steht schon am Fließband und erwartet uns – ganz in Pauschaltourismus-Manier – grinsend mit Namensschildchen in der Hand.

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