Marokko: Dakhla

14.06.2004 Steve Chismar - Marokkos neues Gesicht kombiniert Ägypten und Hawaii. Rachid Roussafi entdeckt ein neues Paradies für Windsurfer. An seinem Camp in der Flachwasser-Lagune von Dakhla lockt einer der beständigsten Winde der Welt und an den umliegenden Spots die sauberen Wellen mit Hawaii-Format.

© Thomas Dorn

Im Camp des 33-jährigen Surfnomaden Rachid Roussafi (siehe surf 5/2001), am „Punta de Dragon”, dem nördlichsten Ende der Lagune von Dakhla (Oued Eddahab), schläft man herrlich in der kühlen Wüstennacht. Höchstens das Schnarchen eines Zeltkollegen (bis zu zehn haben in einem Zelt Platz) kann den ruhigen Beduinen-Schlummer stören. Rachid, Surf- und Kiteprofi aus Agadir, hat die Erscheinung eines wahren Helden aus Tausendundeiner Nacht: Schulterlange, dunkle Haare, dattelbraune Augen, Beduinenkinnbart und weiße Zähne, wie bei einer Figur aus dem Film „Lawrence from Arabia“. Er nahm 2000 in Sydney sogar an den Olympischen Spielen im Surfen teil und durfte danach dem marokkanischen König Mohammed VI. höchstpersönlich Surfunterricht geben. Ohne Frage, Rachid besitzt Kultstatus in seiner Heimat.

Alle Infos über Rachids Spot erfahrt ihr im PDF-Download.

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