Surf-Abenteuer: Madagaskar

31.01.2017 Leon Jamaer - Zurück nach Madagaskar dachte sich Fotograf Gilles Calvet. Fast 25 Jahre nach der Erstbesurfung des Spots Lavanono macht sich der Franzose zusammen mit Leon Jamaer und Thomas Traversa noch einmal auf den Weg.

© Gilles Calvet
Leon Jamaer zerstäubt reichlich Ozean-Wasser an der Lippe einer perfekten Lavanono-Welle. 
Leon Jamaer zerstäubt reichlich Ozean-Wasser an der Lippe einer perfekten Lavanono-Welle. 

Gilles Calvet hat die Entdeckungsreise noch vor Augen, als wäre er erst gestern von ihr zurückgekehrt – dabei liegt sie schon fast ein Vierteljahrhundert zurück. Im Jahre 1992 führt es den jungen Franzosen und zwei seiner Landsleute in den Süden Madagaskars. Eine üppige Wind- und Wellenstatistik für die Monate von April bis Oktober lassen keine Zweifel zu: Irgendwo hier muss es erstklassige Spots geben. Etwa eine Woche lang verweilen sie in Fort Dauphin, surfen, windsurfen und kommen mit einer der einflussreichsten Familien Madagaskars in Kontakt. Beim gemeinsamen Abendessen ist ein Muschelfischer der Südküste anwesend. Er sagt, direkt vor seinem Heimatort befindet sich eine Welle, welche die Abenteurer interessieren könne. Der Wind streiche die Wasserberge, die sich an einer Riffkante sauber aufreihen, glatt und treibe die Gischt weit zurück aufs Meer hinaus. Fünf Tage dauert es, bis sie, mit reichlich Unterstützung der neu gewonnenen Kontakte, für die Expedition alles zusammen haben. Mit zwei 4x4-Jeeps, beladen mit Wasser, Nahrung, Zelten und natürlich Windsurf-Equipment brechen sie Richtung Süden auf und bahnen sich ihren Weg durch die widerspenstige Vegetation. Am zweiten Tag erreichen sie Lavanono. "Ein Treffer ins Schwarze!", wie Gilles berichtet, "wir waren allesamt überwältigt von diesem Ort!" 

Kaum ein Platz auf der Erde ist ungesurft

Solche Entdeckungen sind heutzutage rar geworden. Der Globus wurde in den letzten Jahrzehnten genauestens unter die Lupe genommen und jeder noch so abgelegene Zipfel bereist. Von Kamtschatka bis West-Afrika, von Island bis Patagonien – kaum ein Strand, eine Bucht oder Felsnase wurde nicht kartografiert und irgendwo im globalen Spotregister namens Internet vermerkt. Gilles gibt zu, es gäbe nur noch wenige von Surfern unentdeckte Orte auf dieser Welt. Doch genau so selten sieht er bei Reisenden überhaupt noch den Drang, neue Reviere zu finden. "In 95 Prozent der Fälle, wenn ich mit Profisurfern eine Fotoreise plane, lautet die erste Frage: Wie weit ist es vom Flughafen bis zum Spot und die zweite Frage: An wie vielen Tagen die Woche komme man aufs Wasser?" Er hat recht. Nicht selten habe ich selber stundenlang Pro und Kontra abgewogen, bevor ich eine Spot-Entscheidung getroffen habe. Die Möglichkeiten sind endlos. Wind von links oder rechts, Hotel oder Bungalow, leicht ablandigen oder lieber konstanten auflandigen Wind, große Wellen, kleine Wellen, mit oder ohne Neoprenanzug, mit dem Auto zu erreichen oder auf einem anderen Kontinent, sind einige der Fragen, die einem durch den Kopf schnellen. Sind eine Handvoll Spots in der engeren Auswahl, geht es mit intensiver Recherche von Fachmagazinen und Internet weiter. Bilder, Videos und Reiseberichte werden angesehen und gelesen, Freunde, die schon einmal dort waren, interviewt. Ins Ungewisse bricht kaum noch jemand auf. Die Zeit der Entdecker scheint verflogen zu sein und damit auch das berauschende Gefühl, das Gilles und seine Freunde damals beim ersten Anblick der Welle von Lavanono im Bauch spürten.

© Gilles Calvet
1992 kämpften sich Gilles Calvet  und zwei Freunde, ohne zu wissen, was sie erwartet, in den Süden Madagaskars durch. Diesmal war zumindest klar, dass sich die Strapazen lohnen.  
1992 kämpften sich Gilles Calvet  und zwei Freunde, ohne zu wissen, was sie erwartet, in den Süden Madagaskars durch. Diesmal war zumindest klar, dass sich die Strapazen lohnen.  

Im Frühjahr bekomme ich einen Anruf vom Gilles Calvet, den ich bei einem Wettkampf auf La Reunion vor einigen Jahren kennen gelernt hatte. Der meist gut gelaunte Querkopf, der lieber selber aufs Wasser geht anstatt Bilder zu machen, ist mir nicht aus dem Kopf gegangen. Er plane eine Reise in den Süden Madagaskars. Dort gäbe es eine Welle, die er vor vielen Jahren gefunden habe und fragt, ob ich mitkommen möchte. Ich grüble, frage instinktiv nach der Anreise und erhalte "lang und umständlich" als Antwort. Ich bin zu sehr in Gedanken vertieft, als dass ich sein Zähneknirschen am anderen Ende der Leitung bemerken würde. Dann rieche ich meine Chance auf ein anständiges, wenn auch second-hand Entdecker-Abenteuer und sage zu.

Die letzten Tage waren hektisch: erst der Umzug in eine neue Wohnung, schnell noch die Steuererklärung fertig gemacht, dann die vielen E-Mails mit Marketing-Vertretern irgendwelcher Agenturen. Dann ist da noch das schlechte Wetter, kein Wind und diese Erkältung will auch schon seit Wochen nicht richtig weggehen – das harte Leben eines Profi-Windsurfers eben. "Abhauen!" – das titelt sogar die aktuelle NEON – ist voll im Trend, die Zeichen stehen also gut. Wir nähern uns in 10000 Meter Höhe dem Äquator. Mein Sitznachbar, Thomas Traversa, schläft schon tief und fest. Es ist Zeit, allen negativen Gedanken zu entkommen, Kopfhörer auf, Augen zu und die Vorfreude voll und ganz auskosten. In wenigen Stunden werden wir in Madagaskar landen.

Wir verbringen den halben Tag in der Hauptstadt Antananarivo und nehmen ein weiteres Flugzeug nach Fort Dauphin. Von dort aus geht es mit dem 4x4 weiter gen Süden. Reiseleiter Gilles hat mit der Androhung einer langen und umständlichen Anreise nicht übertrieben. Wirklich leiten tut Gilles die Gruppe eigentlich nicht, zumindest scheint er nicht der Typ zu sein, der andere in seine Pläne zu sehr einweiht. Als es dämmert und wir ein Camp zum Nächtigen aufsuchen, ist nur klar, dass wir noch lange nicht am Ziel angekommen sind. Madagaskar überfordert meinen Kopf schon jetzt. Es sind zu viele Eindrücke aus einer anderen Welt, die alle gleichzeitig auf meine Synapsen niederprasseln.

Blicke, mal traurig, mal fröhlich, heften sich von allen Seiten an unseren Konvoi. Selbst weit entfernt jeglicher Zivilisation drängen sich Menschenmassen auf den Straßen, die verkaufen, handeln, transportieren, gehen, sitzen, fahren, spielen, diskutieren und fast immer winken, wenn wir vorbeifahren. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 25 km/h geht es weiter.

© Gilles Calvet
Sie fuhren nach Madagaskar ... und wurden für die beschwerliche Anreise mit Wellen vom Feinsten belohnt. Die Erlebnisse drumherum hätten aber auch für fünf Abenteuer-Trips ausgereicht.
Sie fuhren nach Madagaskar ... und wurden für die beschwerliche Anreise mit Wellen vom Feinsten belohnt. Die Erlebnisse drumherum hätten aber auch für fünf Abenteuer-Trips ausgereicht.

Die Landschaft wird trockener, die Menschen und Tiere magerer. Wir überqueren einen großen ausgetrockneten Fluss, in dessen Bett Frauen nach einem letzten Rest Feuchtigkeit zum Waschen der Klamotten graben. Wir scheinen voll und ganz im Dritte-Welt-Abenteuer angekommen zu sein. Gegen Mittag erreichen wir nach zweieinhalb Tagen Reise unser Ziel Lavanono. Ein Ort, in dem sich eine Kirche, eine Schule und ein Kiosk befindet. Auf den Wegen und vor allem am Strand tummeln sich einige Hundert Einwohner, viele von ihnen im Kindesalter. Sie scheinen uns gegenüber wohl gesonnen zu sein und teilen das Meer gerne mit uns. Für sie ist der Ozean Hauptertrags- und Versorgungsquelle. Uns dient es vor allem der Instandhaltung unserer Dopamin- und Serotonin-Haushalte. Während die Männer jeden Morgen mit ihren winzigen Ausleger-Kanus und improvisiert wirkenden Segeln aufs Meer zum Fischen hinaustreiben, vergnügen wir uns in der traumhaften Welle, die direkt vor dem Dorf bricht. Obwohl sich unsere Beweggründe so grundsätzlich unterscheiden, scheinen sie dennoch vergnügt zu sehen, mit welcher Hingabe wir uns dem Meer widmen. Einige von ihnen ahmen uns nach – zum Teil mit alten, liegen gelassenen Wellenreitbrettern oder aber mit schlichten Holzbrettern oder Baumstämmen. Die Atmosphäre wirkt trotz des nicht einfachen Schicksals der Bevölkerung Madagaskars gelassen und gastfreundlich. 

Obwohl Madagaskar schätzungsweise erst 350 v. Chr. von Menschen besiedelt wurde, wird das Land östlich von Afrika zu den "älteren Inseln" gezählt. Schon früh trennte sich die Insel vom Festland, was zur Folge hatte, dass sich die Tier- und Pflanzenwelt über Jahrtausende gesondert von externen Einflüssen entwickeln konnte. Ein Großteil der Arten leben und gedeihen nur hier und nirgendwo sonst auf der Welt. Seitdem der Mensch vor etwas mehr als 2000 Jahren mit der Besiedlung begann – die ersten Siedler kamen aus Ostafrika, Südost-Asien und dem nahen Osten – ist die ökologische Vielfalt Madagaskars schwer bedroht. Ein Großteil des tropischen Regenwaldes ist der Brand­rodung und Abholzung zum Opfer gefallen. Heute sind nur noch etwa zehn Prozent der ursprünglichen Waldflächen erhalten und viele Tierarten bereits ausgestorben. Im Jahre 1896 etablierte Frankreich eine Kolonialherrschaft gegen den Widerstand des madagassischen Königreichs. Bis zur Unabhängigkeit Madagaskars 1960 vertrat Frankreich seine Interessen im Land mit Militärgewalt. Aufstände wurden wieder und wieder niedergeschlagen, wobei allein im Jahre 1948 nach einer Rebellion bis zu 90000 Madagassen ums Leben kamen.

Bis heute sind die politischen Verhältnisse instabil – Land und Leute sind die Leidtragenden. 90 Prozent der Bevölkerung leben unterhalb der Armutsgrenze. Es herrscht Nahrungsknappheit und damit verbundene chronische Unterernährung. Viele Kinder arbeiten, um ihre Familien zu ernähren. Knapp 19000 sollen es unter gesundheitlich problematischen Bedingungen allein in den Saphir-Minen im Südwesten Madagaskars sein. Junge Mädchen prostituieren sich für das schnelle Geld oder mit der Hoffnung, einen reichen Ausländer kennen zu lernen. Chinesische, aber auch europäische Fangflotten fischen die Fanggründe leer und Tropenhölzer werden für den internationalen Markt gefällt. Ein Land, zu schwach sich gegen die Ausbeutung seiner eigenen Zukunft zu schützen. Armes Madagaskar!

Der zunächst so konstante Wind hat sich verabschiedet und die Idylle – wie wir sie die ersten Tage in unserem Windsurf­Abenteuer fern westlicher Zivilisation erlebt hatten – ist etwas verblasst. Thomas, dessen Körper mit Flohbissen übersät ist, hat schon wieder die gesamte Nacht auf der Toilette verbracht und auch Gilles ist nun schon zum zweiten Mal gezwungen, seine Bettwäsche zu säubern. Der Schlafmangel muss bei ihm Paranoia geschürt haben: Er bezichtigt unsere Köchin, ihn vergiftet zu haben, da er die letzten Tage als Letzter am Esstisch erschienen ist. "Es passiert ständig in Madagaskar", flucht er, "dass Köche ihre Kunden absichtlich vergiften".

Eine Grippewelle, welche gerade den Süden der Insel streift, ist wohl die wahrscheinlichere Ursache. Ich habe andere Symptome. Auf Toilette war ich schon seit Tagen nicht mehr, dafür hat sich ein Fieber im Körper breitgemacht. Unser Bungalow ähnelt jetzt eher einem Lazarett. Paracetamol-Tabletten werden gegen Kohle-Tabletten getauscht, Zink gegen Immodium. Ich vertraue vor allem einem Zwiebel-Knoblauch-Ingwer-Tee, mir zurück auf die Beine zu helfen, obwohl dieser nur langsam hinunter will.

Während Thomas und Gilles nach einigen Tagen wieder fit sind, habe ich nach über einer Woche noch immer Beschwerden und kaum genug Kraft mich zum Essen zu schleppen. Ich überlege, früher abzureisen, denn nur wenige Tage nach der Rückreise beginnt der Wave-Worldcup in Dänemark und zu diesem Zeitpunkt sehe ich nicht, wie ich hier wieder zu Kräften kommen soll. Logistisch ist das jedoch fast unmöglich. Allein zur nächsten Stadt sind es acht Stunden im Jeep. Der Abenteuer-Traum scheint zu verpuffen. Reisende, die zufällig Lavanono passieren, geben mir ein Antibiotikum, das glücklicher Weise sofort anschlägt und mich die verbleibenden Tage noch einmal genießen lässt.
Gilles erzählt, sein Vater sei Seefahrer gewesen. Wenn sie mit dem eigenen Boot auf Tour waren, hatte er als Junge stets die Aufgabe, eingeschlagene Kurse zu überprüfen und auf Seekarten nach geeigneten Ankerplätzen zu suchen. "Auch deswegen plane ich heute jede Reise anders und versuche niemals, den selben Weg zu gehen. Nach ein paar Jahren erinnert sich sowieso niemand an seinen hundertsten Bottom Turn oder Aireal. Es sind die Geschichten von Zwischenfällen unterwegs, denen meine Kinder heute am liebsten lauschen." Ich frage Thomas, was ihn dazu antreibt, immer aufs Neue an den abgelegensten Teilen der Erde nach Wellen zu suchen. "Für mich ist es etwas ganz spezielles, wenn ich an an einer Küste, an der noch nie ein Windsurfer gesehen wurde, alleine oder mit ein, zwei Freunden aufs Wasser gehe. Das ist Spaß pur, ich genieße jeden Moment, auch wenn die Bedingungen nicht immer die Besten der Besten sind", schwärmt er. "Außerdem mag ich es, selber darüber entscheiden zu können, wie die Reise aussieht und dabei möglichst unabhängig zu bleiben. Unterwegs trifft man häufig auf Gleichgesinnte und so ergeben sich schnell neue Ziele und Inspirationen."

© Gilles Calvet
Wir lagen vor Madagaskar  ... und hatten die Pest an Bord – so schlimm kam es für die Abenteurer nicht, aber ungeschoren kamen sie auch nicht davon.
Wir lagen vor Madagaskar  ... und hatten die Pest an Bord – so schlimm kam es für die Abenteurer nicht, aber ungeschoren kamen sie auch nicht davon.

Die Zeit ist um und wir packen unsere Sachen für die lange Rückreise. Während sich der Jeep im Schneckentempo durchs Gelände kämpft, schießen mir nach und nach die Bilder der letzten Wochen durch die Hirnbahnen. Die Abende ohne mediale Ablenkung und mit Gesprächen über die Unterschiede von deutscher und französischer Politik, von Pro und Kontra des Foil-Surfens oder Thomas’ sensationellen Thermomixer, der seine Suppenkochkünste auf ein neues Level gehoben hat, kommen zurück ins Gedächtnis. Dazu erscheinen Erinnerungen an feuerrote Sonnenuntergänge und fast grell leuchtende Sternenhimmel, Pflanzen- und Baumarten, die wir nie zuvor gesehen haben und die eher in ein Dinosaurier-Zeitalter passen. Ich stelle mir vor, wie der vor nur etwa 300 Jahren ausgestorbene Elefanten-Vogel, der mit einer Scheitelhöhe von bis zu dreieinhalb Metern der größte Vogel der Welt gewesen war, durch die Täler Madagaskars spaziert ist.

Die exzellenten Segelfähigkeiten der Antandroy, der Stamm der Bewohner der Südküste, die mit ihren einfachen Auslegerbooten außerordentlich präzise und zügig durchs Meer glitten, beeindrucken mich noch immer. Genau so sehr wie die Kinder, die in einem enger werdenden Kreis schwimmend und dabei aufs Wasser klatschend Fischschwärme in ein winziges Netz scheuchten – nur einige von vielen festgebrannten Momenten. Als wir in Fort Dauphin für unseren Flug nach Paris einchecken, sind wir alle um einen Batzen Erfahrungen reicher und haben jede Menge Inspiration für neue Abenteuer erfahren, auch wenn der Weg dort hin im wahrsten Sinne des Wortes holprig war.

Anmerkung des Fotografen Gillles Calvet: Ohne die Hilfe von Jean von INFO TOURISME, Nico von der Babaomby Lodge und Gigi von der Lavanono Lodge wäre der Trip in den Süden Madagaskars nicht möglich gewesen. Deshalb gilt ihnen der Dank von "Reiseleiter"  Gilles Calvet.

© John Carter
Diesen Artikel bzw. die gesamte Ausgabe SURF 9/2016 können Sie in der SURF App (iTunes und Google Play) lesen – die Print-Ausgabe erhalten Sie hier.
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