Dänemark: Mythos Klittmöller

26.04.2008 SURF-Magazin - Cold Hawaii als Kosename verleiht dem kleinen Ort im Nordwesten Dänemarks Glanz und internationales Flair. Dabei hat das Kaff eigentlich nichts zu bieten – außer die wohl besten Wellen Nordeuropas. Aber das reichte, um Klitmøller zur Pilgerstätte der Surfer zu machen. Local Robert Sand, hier rechts im Überflug, hat in seiner Heimat mal nachgeforscht, wie es dort aussah, bevor die Surfer sie belebten.

Klitmøller, was ist das schon? Ein kleines Kaff im Nordwesten von Jütland, keine Tankstelle, zwei Campingplätze, ein Supermarkt, der ironischer Weise Klitmøller Shoppingcenter heißt, ein paar Ferienhaus-Vermittler, drei Restaurants und ein Surfshop. Nicht unbedingt das, was man ein Touristen- Mekka nennt. Doch für ein paar tausend Menschen hat der Name einen ganz besonderen Klang. Klitmøller, Klitte, Klitti, Cold Hawaii – unter Surfern eben doch ein Mekka, der Wallfahrtsort für Pilger auf der Suche nach Wellen und ohne Ticket auf die Kanaren, nach Kapstadt oder Hawaii. Aber Klitmøller ist mehr als das Maui für Arme. Wer das Leuchten in den Augen von denjenigen sieht, die einen Tag über dem Muschelriff getobt haben, vor der Fischfabrik im nahen Hanstholm endlose Wellenritte zelebrieren durften oder an den Bunkern am Südstrand friedliche Raketen in den Himmel gesteuert haben, der weiß, dass Klitmøller etwas ganz besonderes ist.

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