Mit 500 PS zum Einkaufen? Das wäre vor 20 Jahren sehr wahrscheinlich nicht im Supermarkt, sondern im nächsten Spital geendet. Fahrerassistenzsysteme gegen durchdrehende Räder, gegen Schleudern, sogar zum Spurhalten und jede Menge mehr bringen heute selbst den untalentiertesten Lenker mit seinem PS-Panzer halbwegs gefahrlos durch den Verkehr. Während man bei Autos über den Sinn des PS-Wahns aber auch trefflich streiten kann, sind bei Windsurfboards keine Nebenwirkungen eines schnelleren Boards zu befürchten – außer ein paar Suchtsymptome. Vielleicht. Leistung (fast) wie ein Slalomboard bei einfachster Beherrschbarkeit versprechen die Freeraceboards.
Der Trend zu immer einfacher zu beherrschenden Boards schwappt wechselnd zwischen Slalomboards, Freeraceboards und Freeridern hin und her, was am Ende dazu führt, dass alle Gruppen immer zahmer werden – ohne Leistungsverlust. Shapes wie Fanatic Ray oder JP Super Sport kann man bedenkenlos auch als durchschnittlicher Hobbyracer kaufen. Freeraceboards teilen wir – wie Slalomboards – nach der Breite ein, in dieser Gruppe rund 75 Zentimeter.
Die Testergebnisse der 5 Freeraceboards 75 Liter gibt es unten als PDF-Download.
Text: SURF-Testteam, Fotos: Stephan Gölnitz
Diese Produkte finden Sie in dieser Testgruppe
1 | Freeraceboards 75 2011
2 | Fanatic Ray 130 LTD
3 | JP-Australia Super Sport 74 Pro
4 | Naish Grand Prix 128
5 | Starboard Futura 133 WC
6 | Tabou Manta 75 FR
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