Freerideboards 130 2010

Teaserbild

130-Liter-Boards eignen sich besonders als Frühgleiter für Segel zwischen 6,5 und 8 Quadratmeter. Aber auch Aufsteiger können darauf mit kleineren Segeln Schlaufensurfen, Trapezfahren und die Powerhalse lernen.

Hier kommt der größte Test von Boards der 130-Liter-Klasse. 15 Bretter decken die gesamte Range ab. Für Aufsteiger, die Gleiten und Schlaufensurfen lernen möchten, Genussfreerider, Manöversurfer und selbst für extrem motivierte Heizer.

 

Das ist die wichtigste Testgruppe des Jahres. Freerideboards sind nach wie vor die meistverkauften Boards. Daher tummeln sich in einer Volumensklasse auch völlig unterschiedliche Konzepte schon innerhalb der Marken. Wir haben Freerider und Freeraceboards in einer großen Gruppe gemeinsam getestet, damit klar herauskommt, wer welches Board benötigt.

 

Freerace vs. Freeride

In diesem Test treten Freeraceboards (links) und Freerider teils aus einem Haus direkt gegeneinander an. Das verspricht Spannung. Freeraceboards fallen bei gleichem Volumen tendenziell etwas breiter aus als ihre Freeride-Pendants. So lassen sich größere Segel fahren und man kann mehr Druck auf die Finne ausüben. Aber auch Shapedetails wie etwa die Länge der Gleitfläche trennt häufig die Speedspezialisten von den Allroundern. So gleiten der RRD FireRace, aber auch der JP Super Sport oder Starboard Futura auf einem kurzen 80 bis 85 Zentimeter langen geraden Bereich am Heck. Während bei gemütlicheren Freeridern wie dem RRD FireRide oder F2 Vantage Air die plane Gleitfläche auch mal bis über ein Meter vom Heck gemessen verläuft. Diese Boards bieten gleichmäßigere Druckverteilung auf beide Füße und damit mehr Komfort und Kontrolle – bei minimalen Speedeinbußen.


Dick gegen breit – Size Matters

Durchschnittliche Freerider in dieser Klasse messen etwa 130 Liter Volumen bei 72 Zentimeter Breite. Aber es gibt Ausnahmen. Wie die von Lorch. Der 129er (rechts) wirkt mit nur 68,5 Zentimeter Breite deutlich kleiner. Und der „Große“ liegt mit 73 Zentimetern Breite zwar genau in der Gruppe, spielt mit 142 Litern aber eigentlich in einer anderen Liga und fühlt sich auch deutlich größer an. Beim Kauf sollte man also beide Faktoren beachten. Zwei, drei Zentimeter mehr Breite wirken mitunter stärker spürbar als zehn Liter mehr Volumen bei gleicher Breite. Die Boardbreite ist dabei noch eher entscheidend für die optimal und maximal verwendbare Segelgröße. So würden wir für den kleinen Breeze ein 8,0er als optimale Obergrenze ansehen. Der Starboard Futura mit 77 Zentimetern Breite verträgt dagegen auch noch ein 9,0er-Segel.


 

 

Test: surf-Testteam, Fotos: Stephan Gölnitz

 

 


Diese Produkte finden Sie in dieser Testgruppe
1 | Freerideboards 130 2010
2 | Bic Techno 133
3 | F2 RX 132
4 | F2 Vantage Air 136
5 | Fanatic Ray 125 LTD
6 | Fanatic Shark 135 Ltd
7 | JP-Australia Funride 130 ES
8 | JP-Australia Super Sport 74 Pro
9 | JP-Australia X-Cite Ride 130 FWS
10 | JP-Australia X-Cite Ride 145 FWS
11 | Lorch Breeze 129 Whiteline
12 | Lorch Breeze 142 Silverline
13 | RRD FireRace 120
14 | RRD FireRide 135
15 | Starboard Futura 133
16 | Tabou Rocket 135 Ltd
17 | Exocet Sting 124 Wood – Nachtest
 
20. Mai 2010

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