Tuning Test 2016: High-End-Finnen

01.07.2016 Stephan Gölnitz - High-End-Finnen sind zickig, Seegrasfinnen funktionieren nicht. Das war zumindest mal die landläufige Meinung. Wir haben getestet, ob sich ein bereits gutes Freeride-Set-up durch Tuning mit einer Slalomfinne noch verbessern lässt und was man von speziellen Finnen für Seegras und seichtes Wasser erwarten kann.

© Stephan Gölnitz
Test 2016: High-End-Finnen
Test 2016: High-End-Finnen

Fahrwerkstuning ist bei Autos die teuerste Form, die Fahreigenschaften nachträglich zu verschlechtern. 20 Prozent mehr "Sport" und 30 Prozent weniger Fahrkomfort lautet oft die trockene Bilanz jeglichen Rumschraubens an Reifen, Felgen, Federn oder Dämpfern. Gilt das auch für Finnen?

Wenn man testen will, wieviel durch Finnentuning noch hochgezüchtet werden kann, müssen zuerst beim übrigen Material die Gene schon mal stimmen. Denn "aus einem alten Esel macht man kein Rennpferd" – eine 200-Euro-Finne ist in einem F2 Xantos von 1998 daher vermutlich vergeudet. Unsere Testboards, zwei Starboard Carve 131, sind als schnelle, frei laufende Freerideboards bekannt, die Serienfinne funktioniert gut, ist aber – wie häufig bei der Standardausstattung – eher für die größeren nutzbaren Segel ausgelegt. Da sollte also was zu holen sein. Außerdem gibt es für die Tuttle-Box reichlich Zubehörfinnen aus dem Racebereich. Die Vergleichssegel NeilPryde RS:Racing Evo7 in 7,8 sind ungedrosselt und über jeden Zweifel erhaben, schwächstes Glied in der Kette bleibt der Mensch.

Leistungstuning

Erster Run: Wir testen erstmal uns selber – mit komplett identischem Material von der Serienfinne bis zum Maststöpsel. Etwa ein km/h liegt zwischen uns, sowohl im Top-Speed als auch im 10-Sekunden-Mittel. Eine Basis von der aus man arbeiten kann und was uns bei den Bedingungen (Mittelwind, recht große Segel: mein größerer Testerpartner ist schneller) erfahrungsgemäß als normal erscheint. Um die 47 km/h surfen wir jetzt, für die gegebenen Bedingungen – mittlerer Windbereich, viel Kabbelwelle und Freerideboards – sind wir eigentlich zufrieden. Ich rüste jetzt weiter auf. 

Welchen Einfluss die High-End-Finnen haben steht unten im gratis PDF-Download.

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