Schadstoffarme Neos von ProLimit

07.01.2017 Manuel Vogel - Sich über mögliche Schadstoffe einer aus Erdöl hergestellten Gummipelle Gedanken zu machen, war überfällig. Jetzt macht ProLimit einen ersten Schritt hin zu schadstofffreien Neoprenanzügen.

© Oliver Maier Photography

Dass Windsurf-Neos quasi komplett aus auf Erdöl basierenden Materialien hergestellt werden, ist die eine Sache, dass bestimmte Materialien in der Beschichtung und in den Klebern Stoffe enthalten, die im Verdacht stehen, Hautirritationen und Allergien auszulösen, die andere. Deshalb erscheint der logische Schritt, einen Neo ohne oder nur einem Minimum an Schadstoffen zu produzieren, überfällig.

Nach dem Wellenreitlabel Patagonia stellt sich nun auch ProLimit diesem Problem und bietet mit dem Mercury NaturePrene einen Neo an, dessen Material nicht auf Erdöl, sondern auf einem Naturkautschuk baisert, der in Thailand in unmittelbarer Entfernung zur Produktionsstätte der Neos angebaut wird. Für die Außen- und Innenkaschierungen wird recycelter Kunststoff verwendet, der Kleber soll frei von Lösungsmitteln (PAKs) sein. „Damit“, so erklärt Patrick Supper, Mitarbeiter im Kieler ProLimit-Vertrieb, „hat man die Schadstoffbelastung und den CO2-Fußabdruck auf ein Minimum reduziert.“

surf konnte den Mercury NaturePrene, den es in verschiedenen Größen und in der Dicke 6/4 gibt, bereits ausprobieren und hinsichtlich Stretch und Bewegungsfreiheit keine gravierenden Nachteile gegenüber einem herkömmlichen Neo ausmachen.

Die NaturePrene-Version kostet 379 Euro und ist damit 50 Euro teurer als die herkömmliche Mercury-Variante – ein Aufpreis der vertretbar und gut investiert erscheint.

Weitere Infos unter: www.prolimit.com

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