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Sardinien/ Vignola (Mare)

SURF-Spot / Mittelmeer / Sardinien

(Sardinien)
 

Der Spot funktioniert bei Südwest-,-West-, Nordwest- und Ost-Nordostwind. Bei Mistral kann sich starker Shorebreak bilden. Die Felsen in der Buchtmitte liegen knapp unter dem Wasser und teilen die Wellen. Der Einstieg erfolgt an der rechten Seite der Bucht am langen Sandstrand, direkt vor dem Campingplatz. Hat man den Shorebreak überwunden, fährt man in einem Gemisch aus Dünung und Kabbelwellen. Der Wind ist nicht sonderlich konstant und ändert aufgrund der vorgelagerten Insel immer wieder die Richtung. Nach mehreren Tagen Mistral werden die Wellen höher, weshalb sich dieser Spot vor allem empfiehlt, wenn die Bedingungen in Marina delle Rose, La Ciaccia oder Cala Pischina zu heftig werden. In der linken Buchthälfte brechen die Wellen ziemlich hohl, lassen aber den einen oder anderen Turn zu, in Lee können die Wellen länger abgeritten werden, weil sie sich dort besser ordnen und schöner laufen. Man sollte die Sets beobachten, sonst kann man an diesen Tagen schon mal durch den Shorebreak überrascht werden. Eigentlich ein lustiger Spot mit gutem Potential zum Wellenabreiten – wer Cotillo auf Fuerteventura mag, der wird auch an Vignola Gefallen finden. Ohne Wellen, mit Ost- oder Nordostwind, funktioniert der Spot ausgezeichnet und gefahrlos zum Freeriden oder Freestylen. Geparkt wird direkt am Dorfplatz, wo es über Stufen zum Strand geht und Cafés zu einem Cappuccino einladen.

Wind & Wetter:

Auf Sardinien herrscht mediteranes Klima mit milden Wintern und heißen, trockenen Sommern. Die überwiegenden Winde im Norden und Westen der Insel pendeln zwischen West und Nord. Die bekannten Winde sind der Mistral (Maestrale) aus Nordwest, der Tramontana aus Norden, der Levante aus Osten, der Libeccio aus Südwest und der Ponente aus Westen. Der Mistral bläst häufig über mehrere Tage, kann in der Straße zwischen Korsika und Sardinien über 50 Knoten Stärke erreichen und hohe kraftvolle Wellen aufbauen. Oft wird der Wind auf Sardinien durch lokale Phänomene verstärkt, wie etwa in Murta Maria oder Porto Liscia. Damit die Wave-Spots an der wilden Nordwestküste funktionieren, muss der Wind in Porto Pollo sehr stark sein, da das gebirgige Hinterland den Wind anstaut.

Reisezeit & Neopren:

Die beste Reisezeit ist von Anfang April bis Ende Oktober, wobei die Vor-und Nachsaison zu empfehlen sind. Die meisten Windtage gibt es im April, Mai, Oktober und November.
Im April liegt die Wassertemperatur bei zirka 16 Grad, deshalb sollte man auf jeden Fall einen 4/5 Langarm/Langbein-Anzug und eventuell Neoprenschuhe mitnehmen. Ab Mai gehört auch ein Shorty oder Kurzarm-Anzug mit ins Gepäck.

Wohnen / Unterkünfte:

Eine gute Adresse zum Mieten von Unterkünften ist das Team von Il Borgo um Rudi Grümann und Michi Hautmann. Die beiden bieten Unterkünfte für jeden Geschmack und ihr Angebot reicht vom einfachen Appartement bis zum Top-Hotel. Sie vermieten in absoluter Nähe zum Spot Porto Pollo Bungalows und Appartements in der Il Borgo Anlage.
Tel. 0039/0789/705001 oder 705002
E-Mail: surfbike@borgo.191.it
Oder direkt buchen über Sun and Fun.

Campen:

Campen auf Sardinien ist sehr populär und es gibt viele Campingplätze. Wildcampen ist nicht erlaubt, wird aber in der Vor-und Nachsaison geduldet. Ein Überblick über alle Campingplätze auf Sardinien unter www.campingsardinien.de/camping