Die perfekten Surf-FerienFoto: Thomas Osterloh

Die perfekten Surf-Ferien

Manuel Vogel

 9/1/2021, Lesezeit: 3 Minuten

Surf. Eat. Sleep. Repeat! Manöver lernen im Zeitraffer, neue Surf-Freundschaften knüpfen, unterschiedliches Material ausprobieren und Surfen bis die Hände bluten – Windsurf-Camps gibt’s für jedes Alter und Fahrlevel.

Bild 5Foto: Vincent Langer (2), Thomas Osterloh (2), thorstenindtra.com (2)
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Max beißt die Zähne zusammen und wickelt die Rolle Pflastertape noch ein wenig fester. An seinen kleinen Händen zählt er 20 offene Stellen – zwei an jedem Finger. Fünf Tage Surfcamp haben Spuren hinterlassen. „Spinnst du?!“, entgegnet er entgeistert auf die Frage seines Betreuers, ob nicht ein Tag Pause heute vielleicht angebracht wäre. „Heute steh’ ich meine erste Powerhalse! Ich bin schon so nah dran. Mein Kumpel Ivan kann sie jetzt auch schon!“

Mit gesundem Menschenverstand ist es nicht zu erklären, warum ein 12-Jähriger es darauf anlegt, den Tag mit Blutblase 21 bis 22 zu beenden, nur um weiter an einem neuen Manöver zu feilen. Wer aber selbst mal bei einem Surfcamp dabei war, kennt den Grund: Surfen in der Gruppe entwickelt schnell eine mitreißende Eigendynamik – man trifft Gleichaltrige, die auf dem selben oder einem höheren Niveau surfen und probiert Tricks, die man alleine nie gewagt hätte.

Kommen dann noch ein gutes Lern­revier sowie kompetente und motivierende Coaches dazu, lernt man im Zeitraffer. Offene Hände sind da kein Grund, an Land zu bleiben. Zur Not wird der Stift in der Schule nächste Woche eben mit den Zähnen festgehalten.

Für jeden etwas

Die Angebote an Windsurf-Camps und Fahrtechnik-Clinics sind extrem vielfältig und reichen vom absoluten Einsteiger-Niveau bis hin zum Freestyle- oder Slalom-Camp für die Regatta-Cracks von morgen. Auch Veranstaltungen für spezielle Zielgruppen wie die Frontloop Challenge, Familiencamps oder Girls Camp nur für Frauen finden sich darunter.

Besonders für Jugendliche gibt es tolle Angebote in den Schulferien, bei denen von den jeweiligen Veranstaltern – meist ansässige Surfschulen, aber auch spezielle Surfreise-Veranstalter wie die Surf & Action Company, Sun and Fun oder Quiksilver Windsurf School – ein Rundum-Sorglos-Paket aus Surfunterricht, Unterkunft und Verpflegung geboten wird und die Eltern auch mal beruhigt zuhause bleiben dürfen.

Das Schöne ist, dass es nicht nur hinsichtlich Zielgruppe und Fahrlevel keinerlei Grenzen zu geben scheint, sondern die Camps auch in unterschiedlichsten Revieren – vom mitteldeutschen Baggersee bis zum Atlantik-Strand in Marokko – stattfinden. Bei internationalen Camps ergibt sich noch ein weiterer Vorteil: Es wird oft auf Englisch kommuniziert und unterrichtet! Was manchen Kindern erst mal Respekt einflößt, entpuppt sich in der Praxis schnell als spaßigster Englischunterricht aller Zeiten.

Leben muss man als Elternteil dann allenfalls damit, dass der Nachwuchs einen hinterher auf dem Wasser überholt, besser Englisch spricht – und vermutlich erst mal keinen Stift mehr halten kann.

Alle Surfcamps im Überblick

Egal ob für Familien, Kinder, Frauen, Anfänger oder Cracks – in unserer großen Übersicht findet jeder das Passende. Auf www.surf-magazin.de findet ihr eine im Laufe der Saison ständig aktualisierte Übersicht der coolsten Camps des Jahres.

Schaut mal rein und genießt die neue Saison auf dem Wasser!