Ausprobiert: Gun Sails Cruz’Air 10’6’’ Ausprobiert: Gun Sails Cruz’Air 10’6’’ Ausprobiert: Gun Sails Cruz’Air 10’6’’

Ausprobiert: Gun Sails Cruz’Air 10’6’’

  • Manuel Vogel
 • Publiziert vor 5 Jahren

Der Direktanbieter stattet sein neues aufblasbares WindSUP nun mit größerer Centerfinne aus. Wie das die Windsurf-Eignung verändert, haben wir ausprobiert.

Manuel Vogel Wir haben das surf-Festival auf Fehmarn genutzt, um das neue Gun Cruz Air auszuprobieren.

Wer sein aufblasbares SUP-Board auch zum Windsurfen verwenden möchte, braucht ein Brett mit Mittelfinne. Warum? Aufgrund der konstruktionsbedingt runden Kanten fährt man mit iSUPs sonst bei Leichtwind mehr quer als geradeaus, Höhelaufen wird zur Qual. Viele Marken machen es sich hierbei (zu) leicht und liefern als Centerfinne einfach die gleiche schmale Finne mit, die auch unter dem Heck sitzt.

Manuel Vogel Breite Centerfinne mit viel Fläche

Manuel Vogel Schmale Finne im Heck

Gun Sails stattet den Allrounder Cruz’Air (258 Liter, 320x86 cm, 999 Euro) jetzt mit einer größeren Centerfinne aus – ein Upgrade, das sich auf dem Wasser sehr positiv auswirkt: Auch bei wenig Wind oder wenn Kinder mit kleinem Segel an Deck stehen, läuft das Board damit spürbar besser Höhe, als man dies von WindSUPs gewohnt ist. Im Heck macht eine schmale Finne hingegen durchaus Sinn, vor allem wenn Kinder mit kleinen Segeln an Deck stehen, bleibt die Drehfreudigkeit damit gewährleistet.

Manuel Vogel Softdeck und eine große Trageschlaufe machen das Board durchaus familienfreundlich.

Und auch die übrigen Features wirken durchdacht: Das große Softdeck punktet vor allem beim Aufsteigen und auch die Mastfußposition passt für alle Segelgrößen zwischen 3,0 und 6qm ohne Einschränkungen.

surf-Fazit: Kleines Detail, große Wirkung. Der Cruz‘Air geht mit großer Centerfinne als vollwertiges Board zum Touren, Tricksen und Üben der Manöverbasics bei Leichtwind sowie als Familienkutsche durch.

Themen: SUPWindSUPWindSUP


Lesen Sie die SURF. Einfach digital in der SURF-App (iTunes und Google Play) oder bestellen Sie es im Shop als Abo oder Einzelheft:

iTunes Store Google Play Store Delius Klasing Verlag
Anzeige
  • Test: RRD Convertible WindSUP

    01.11.2019Das RRD Convertible will mit seinen 3,15 Metern Länge ein Allrounder zum Paddeln und Windsurfen sein. Wir haben das Modell ausprobiert und verraten euch, ob dieser Plan aufgeht.

  • Kaufberatung für Einsteiger – Das erste SUP

    26.04.2019Sommer ist jetzt – ein Board muss her – hier findest du die wichtigsten Tipps und Infos für den ersten Boardkauf.

  • Test 2021: 10 Hybrid-Boards | WindSups

    22.10.2021Diese Boards eignen sich überwiegend für Windsurf-Aufsteiger, einige ebenso als Touringboard für Fortgeschrittene und wirklich alle zusätzlich zum Stand-up-Paddeln. Für das ...

  • Test 2015: WindSUP Tour fest

    03.08.2015Exzellent zu paddeln, stellen solche Boards jedes kürzere WindSUP-Board und die meisten Aufblasbaren in den Schatten.

  • Tag 5 beim Davidoff Cool Water Windsurf Worldcup Sylt

    30.09.2015Halbzeit auf Sylt, doch offizielle Wettfahrten waren auch am Mittwoch nicht drin. Bei einem Fun-SUP-Rennen gab es immerhin für die Zuschauer etwas auf dem Wasser zu sehen.

  • Kaufberatung WindSUP

    16.11.2020Der Doppelnutzen aus Paddeln und Windsurfen macht Sinn. Mit welchen Brettern sich die beiden Welten prima vereinen lassen, verraten wir euch an dieser Stelle.

  • Test 2015: WindSUP Tour aufblasbar

    03.08.2015Länger – und meist auch etwas schma­ler als die Allrounder – haben die Touringboards vor allem bei längerer Strecke die Nase vorn.

  • Buch-Tipp: Stand up Paddling

    11.02.2013Die Faszination einer neuen Sportart gibt es jetzt mit vielen Fotos, Reisetipps, Materialinfos und vieles mehr auf 160 Seiten von SURF-Autor Steve Chismar.

  • Aufsteigertipp: Komplettset von Ascan

    18.09.2021Ein Allround-SUP inklusive Aufsteigerigg gibt es bei Ascan schon ab unter 1.000 Euro.