Safety-Tipp: Mastfuß checken Safety-Tipp: Mastfuß checken Safety-Tipp: Mastfuß checken

Safety-Tipp: Mastfuß checken

  • Christl Borst-Friebe
 • Publiziert vor 6 Jahren

Am Übergang der Sehne zum Kunststoffgehäuse wird der Gummi durch UV-Belastung, Salzwasser und mechanische Beanspruchung brüchig. Es lohnt sich, die Sehne regelmäßig unter kräftigem Biegen zu kontrollieren und im Zweifel gleich bei ersten Rissspuren gegen eine neue auszutauschen.

Manuel Vogel Rissige Mastfüße immer sofort austauschen!

Tatort Heiligenhafen, April 2015: Die Ostsee hatte kurz zuvor die magische 5-Grad-Grenze geknackt und Dutzende dick vermummte Surfer versuchten die vom langen Winter abgeschlafften Extremitäten wieder in Gang zu bekommen. Nur einer hatte derweil ganz andere Sorgen: Ein Hamburger Windsurfer schwamm im eisigen Wasser mit gebrochenem Mastfuß mühsam dem fernen Ufer entgegen. Nach einiger Zeit musste er sein Segel aufgeben und gelangte nur noch auf dem Board liegend, im Schlepptau einiger hilfsbereiter Kollegen, wieder an Land. Ein Blick auf den Mastfuß zeigte die Ursache. Am Übergang der Sehne zum Kunststoffgehäuse war der Gummi durch UV-Belastung, Salzwasser und mechanische Beanspruchung brüchig geworden und bei einer Landung samt Sicherungstampen einfach auseinandergeflogen. 

Risse entstehen oft am Übergang zum Kunststoff

surf-Tipp: Da die Bruchstelle fast immer an der Mündung der Sehne in den Kunststoff oder sogar in der Kunststoffhülse liegt (Foto links), lohnt es sich, die Sehne regelmäßig unter kräftigem Biegen zu kontrollieren und im Zweifel gleich bei ersten Rissspuren gegen eine neue auszutauschen.

Themen: AufsteigerEinsteigerMastfußMaterialPowerjointSafetySehneSicherheit


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