Surfbent – Upgrade für den Board-Protektor

  • Manuel Vogel
 • Publiziert vor einem Jahr

Zerstörte Brettnasen bei Windsurfboards sollen mit dem Surfbent der Vergangenheit angehören. Wie ein Upgrade in der Ausstattung den Protektor verbessert haben soll, erklärt Surfbent-Gründer Andreas Boos im Interview.

Bereits zu Beginn des vergangenen Jahres hatten wir den Surfbent im Magazin vorgestellt und dabei sowohl gelobt als auch Kritik geübt. Doch seitdem wurde der Surfbent weiterentwickelt.

surf: Andi, was sind sind generell die Vorzüge des Surfbent gegenüber anderen Protektoren?

AB: Auf den Bug aufgeklebte, feste Protektoren sind teilweise sehr schwer, bis zu einem Kilo. Besonders beim Wiederverkauf des Boards ist das ein Problem, weil nicht jeder die Nasenkappe will und das Entfernen mühsam ist. Schaumstoffpads für den Bug sind leichter, aber Schäden unter dem Protektor können unbemerkt auftreten und das Brett kann dann Wasser ziehen. Dann gibt‘s noch den in die Mastspur eingeschraubten „Deviator“. Dieser lenkt den Mast beim Schleudersturz zur Seite weg, ist aber eine einzige Stolperfalle und limitiert den Verstellbereich in der Mastspur. Der Surfbent ist mit 350 Gramm sehr leicht, ist nicht im Weg, kann sekundenschnell entfernt werden, erhält den kompletten Verstellbereich und schützt den Bug effektiv.

Andreas Boos hat den Surfbent entwickelt

Verrate uns bitte, wie der Surfbent montiert wird.

Der Surfbent wird einfach mit der Mastfußplatte aufs Brett geschraubt. Verschiebt man den Mastfuß, verschiebt sich der Surfbent ebenfalls mit.

Der Surfbent soll die Aufschlagenergie aufnehmen und so die Brettnase schützen. Unser Kritikpunkt war, dass die harte Kunststoffkante unter Umständen das Board im Mastspur­bereich beschädigt oder das Design zerkratzt.

Genau hier haben wir jetzt nachgebessert. Ein vollflächiges, aufsteckbares Gummipad auf der Unterseite des Surfbent schützt das Brett jetzt besser. Während der eineinhalb Jahre, die wir den Surfbent verkaufen, hat sich das System als solches aber bewährt. Das harte Kunststoffmaterial verformt sich nicht und verteilt die Energie beim Einschlag über eine größere Fläche, ein Schaden am Bug kann somit verhindert werden. Wir haben es im Schulbetrieb und von Cracks testen lassen und auch Schlagtests mit 30-Kilo-Gewichten gemacht. Wir haben dazu die Gewichte an einem Masttopp befestigt und unzählige Male aufs Brett donnern lassen – ohne Probleme.

Was kostet die neueste Version?

Das Teil gibt’s in diversen Farben, es kostet für 68 Euro.

Infos unter www.surfbent.de

Themen: Noseprotektor


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