Windsurf-Material: Der ultimative Guide zum Gebrauchtkauf – Mastverlängerungen Windsurf-Material: Der ultimative Guide zum Gebrauchtkauf – Mastverlängerungen Windsurf-Material: Der ultimative Guide zum Gebrauchtkauf – Mastverlängerungen

Windsurf-Material: Der ultimative Guide zum Gebrauchtkauf – Mastverlängerungen

  • Marius Gugg
 • Publiziert vor 2 Jahren

Die Mastverlängerung darf bei der Surfausrüstung nicht fehlen. Mit ihrer Hilfe könnt ihr unterschiedlich große Segel fahren, ohne den Mast wechseln zu müssen.

Stephan Gölnitz Rdm- (oben) und Sdm-Verlängerungen

Rdm oder Sdm?

Wer den Gebrauchtkauf-Artikel zum Thema Masten schon gelesen hat, der ahnt sicherlich, auf was es bei der Mastverlängerung ankommt – auch hier wird zwischen RDM und SDM unterschieden. RDM, ihr erinnert euch, steht für "Reduced Diameter Mast". Gemeint ist damit der reduzierte Mastdurchmesser und die RDM- Verlängerung ist nun speziell für diese Art von Masttyp gedacht. Gleiches gilt dementsprechend für die SDM- Verlängerung, die für Masten mit Standard-Durchmesser konstruiert ist. surf-Tipp: Kauft euch zuerst den Mast, damit ihr wisst, von welcher Art die Verlängerung sein muss.

Die Verlängerungen werden oft in unterschiedlichen Längen (z.B. 45 cm, 30 cm, 15 cm) angeboten. Je nach Bedarf macht die eine oder andere Sinn, doch wird eine Verlängerung mit 30 cm Verstellbereich am häufigsten gebraucht.

Alu oder Carbon?

Wie bei den Gabelbäumen gibt es auch die Verlängerung aus unterschiedlichen Materialien. Eine Verlängerung aus Carbon ist sehr leicht, aber auch dementsprechend teuer, ohne dass man davon als Nicht-Profi spürbare Vorteile hätte. Eine Verlängerung aus Aluminium reicht also für 90 Prozent der Surfenden völlig aus, um glücklich zu werden.

Das richtige System

Mastverlängerung und Mastfußplatte müssen kompatibel sein, damit sich Brett und Rigg später verbinden lassen. Glücklicherweise hat sich auf dem Markt großflächig das Pin-System durchgesetzt – 95 Prozent der Mastfüße haben einen dünnen Metallzapfen, der in die Verlängerung gesteckt wird, um Brett und Segel zu verbinden.

Sehr verbreitet: Mastfuß mit Pin-System

Stephan Gölnitz Verlängerung für Pin-Mastfüße

Trotzdem gibt es alternative Syteme auf dem Markt (z.B. "Quick Release" oder "US-Cup"), die nur in entsprechende Verlängerungen passen. Achtet also darauf, dass Mastfuß und Verlängerung vom gleichen System sind.

surf-Tipp: Wenn ihr den Mastfuß schon gekauft habt, dann nehmt diesen mit, um zu schauen, ob er auf die Verlängerung passt. Anders herum müsst ihr beim Mastfußkauf darauf achten, dass dieser mit der schon gekauften Verlängerung kompatibel ist.

Zustand

Aluverlängerungen halten meist ewig und sind meist risikolos gebraucht zu kaufen. Achte nur darauf, dass diese nicht verbogen ist und der Becher unten, wo der Mastfuß hineinkommt, nicht wackelt. Beim Pin-System ist die Schwachstelle nicht selten der Knopf, mit dem man den Mastfuß von der Verlängerung löst. Dessen Rückstellfeder kann verrostet sein oder keine Spannung mehr besitzen. Achtet also darauf, das dieser Knopf sich leichtgängig bewegen lässt und sich von allein wieder in Position rückt, wenn man ihn loslässt.

Marktplatz

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