Aufsteiger-Board: JP-Australia Fun RideFoto: Oliver Michael Maier

Aufsteiger BoardsAufsteiger-Board: JP-Australia Fun Ride

Tobias Frauen

 8/9/2021, Lesezeit: 2 Minuten

Mit dem Fun Ride hat JP-Australia ein neues Modell speziell für Windsurf-Aufsteiger und Wiedereinsteiger entwickelt.

Erhältlich ist dieses mit 155 Litern Volumen, verteilt werden diese auf 265 x 75 Zentimeter. Damit ergibt sich eine relativ gestreckte Outline mit parallelen Kanten, die sich vom Shape vieler moderner Freerideboards sichtbar unterscheidet.

 Der lange Shape bietet Aufsteigern viel SicherheitFoto: Oliver Maier
Der lange Shape bietet Aufsteigern viel Sicherheit
 Ein großflächiges Pad und viele Schlaufen-OptionenFoto: Oliver Maier
Ein großflächiges Pad und viele Schlaufen-Optionen
Der Fun Ride kommt mit einer guten 48er-Finne und einer kürzen Mittelfinne als Option für LeichtwindFoto: Oliver Maier
Der Fun Ride kommt mit einer guten 48er-Finne und einer kürzen Mittelfinne als Option für Leichtwind
Bild 3Foto: Oliver Maier
 Der lange Shape bietet Aufsteigern viel SicherheitFoto: Oliver Maier
Der lange Shape bietet Aufsteigern viel Sicherheit
 Ein großflächiges Pad und viele Schlaufen-OptionenFoto: Oliver Maier
Ein großflächiges Pad und viele Schlaufen-Optionen
 Ein großflächiges Pad und viele Schlaufen-Optionen
Der Fun Ride kommt mit einer guten 48er-Finne und einer kürzen Mittelfinne als Option für Leichtwind
Bild 3
 Der lange Shape bietet Aufsteigern viel Sicherheit

Einsteiger ins Gleitsurfen haben die Möglichkeit, zusätzlich zu zwei sportlicheren Positionen, die Schlaufen auch sehr weit innen und vorne zu montieren. Das großflächige Pad bietet einen guten Stand im gesamten Deckbereich, trägt aber auch zum mit 11,04 Kilo (surf-Messung) etwas höheren Gewicht des Bretts bei.

Für Leichtwind lässt sich eine Mittelfinne in einer Powerbox einsetzen, welche das Höhelaufen gut unterstützt. Damit zieht das Board auch bei Leichtwind schon gut seine Bahnen – spürbar besser als andere Freerideboards der 150-Liter-Klasse eignet es sich damit zum Üben von Wenden und Halsen. Der Übergang ins Gleiten erfolgt harmonisch, da der Fun Ride kaum auf Belastungsfehler reagiert – die 265er-Länge hilft hier enorm und auch die hochwertige 48er-Finne aus robustem G10-Material unterstützt dies. Für Gleitbedingungen sollte man natürlich die Mittelfinne entfernen und die Finnenbox mit der mitgelieferten Kunststoffabdeckung verschließen.

Das Gleiten selbst fällt dann eher gemütlich aus, Böen werden mit etwas Verzögerung in Speed umgesetzt. Die Gleitlage wirkt eher „kontrolliert gedämpft“ als spritzig und sportlich, und natürlich macht sich die lange Nase im Vollgleiten eher negativ bemerkbar, weil sie immer wieder spürbar in die Chops einsetzt. Trotzdem kann man auf dem Fun Ride durchaus flott seine Bahnen ziehen und mehr als nur erste Gleiterfahrungen sammeln.

Und bei Manövern? Beim Wenden bietet der lange Bug viel Sicherheit zum Umstellen der Füße, Gleithalsen gelingen dann wie erwartet nur mit weitem Radius.

surf-Fazit: Der Fun Ride ist ideal für Surfer, die Leichtwind-Manöver und entspanntes Gleitsurfen mit einem Board kombinieren wollen. Als reines Gleitboard zum Heizen und für kernige Powerhalsen wirkt der Shape etwas träge und spürbar weniger spritzig als zum Beispiel der JP-Freerider Magic Ride.