Freemoveboards 105 2009 Freemoveboards 105 2009 Freemoveboards 105 2009

Freemoveboards 105 2009

 • Publiziert vor 12 Jahren

Der einfachste Test des Jahres erweist sich dennoch als besonders spannend. Die Boards dieser Gruppe fahren so unterschiedlich wie ein Sportwagen und ein Allrad-Pick-up. Das erleichtert den Testern die Bewertung, für den Kaufi nteressenten liegen Traumfahrzeug und Albtraumkiste aber verdammt nah nebeneinander im Shop. Wir glauben, wir haben unter neun ganz unterschiedlichen Boards für jeden Geschmack etwas gefunden.

Stephan Gölnitz Die Lagune in Langebaan mit Glattwasser und Kabbelpiste an einem Spot bietet perfekte Testbedingungen. So, wie man es auch an vielen heimischen Revieren findet.

Dokumentiert das insgesamt recht gute Abschneiden eines mehrere Jahre alten Shapes – wie der Fanatic Eagle – einen Entwicklungsstillstand in dieser wichtigen Gruppe? Wohl kaum. Denn im Freemovesegment geht es schon lange mehr darum, wie ein Board zwischen Freeride, Wave und Freestyle positioniert wird, als ein Board als Ganzes zu verbessern. Zu vielfältig sind die Anforderungen, als dass es einem Shaper leicht gelingen könnte, in allen Disziplinen zuzulegen. Ein Board, das alles kann, bleibt Wunschdenken. Die Eigenschaften eines Boards werden aber häufig mit jeder neuen Shapeauflage wieder neu gemischt – ein guter Grund, sich vor dem Kauf über die aktuelle Ausrichtung zu informieren. Denn neben rassigen Freeraceboards tummeln sich hier Freestyle- und Waveboards. Keines ist „Testsieger“, jedes hat in seinem Revier eine Berechtigung.

Einige Boards tragen allerdings auch den Zusatz Wave – im Namen oder im Anforderungsprofil des Herstellers. Für radikales Abreiten größerer Wellen sind wohl alle Boards dieser Gruppe etwas zu groß und breit, daher sollte man den Namenszusatz Wave bei dieser Brettgröße etwas relativieren. Für Surfer mit 100 Kilo und mehr könnte aber ein Board wie der RRD oder Starboard Kode auch in der Brandung gut geeignet sein – das konnten wir allerdings leider nicht testen.

Unsere Testbedingungen: Langebaan Lagune, Flachwasser und Kabbelwasser. Benutzte Segelgrößen bei Manöversessions: Von 4,7 bis 6,2. Testergewicht: 67 bis 86 Kilo. Für Vergleichsfahrten haben wir zwei identische NeilPryde Excess 5,9 gewählt.

Den gesamten Testbericht gibt's unten als PDF-Download.

Die Finnen verraten die unterschiedlichen Konzepte innerhalb dieser Gruppe von Freestyle-Wave (Starboard) bis nahezu Freerace (Tabou).

Dazu passen die Schlaufenpositionen: Der Tabou bietet – neben allen anderen Positionen – auch eine äußere Vollgasoption, beim Starboard (rechts) fehlt diese völlig.

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Freemoveboards 105 2009


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