Goya One Series 85 Ltd

 • Publiziert vor 11 Jahren

Der Goya One sieht nicht nur ziemlich wie ein Waveboard aus, sondern lässt sich auch ähnlich einsetzen. Sehr gute Waveeigenschaften (für ein Freemoveboard) sind mit ordentlichen Flachwasserqualitäten kombiniert. Das erscheint sinnvoll, wenn man ein gemäßigtes Waveboard überwiegend für Nord- und Ostsee sucht, das aber auch mal für eine Session auf der blanken Pfütze herhalten muss.

[Board] GOYA OneSeries 85 LTD : [Tester] Tobias Holzner : [Spot] Langebaan

An Land: Mit schmaler, hochgezogener Nase wirkt der “One” optisch wie ein großes Waveboard. Die Schlaufen können lediglich innen montiert werden. Die Pads sind gedoppelt und angenehm weich. Im Unterwasserschiff fallen die tiefen Doppelkonkaven in der Mittelsektion und das starke V im Heck auf.

Auf dem Wasser: Der Goya One ist ein sensibles Brett: Beim Angleiten liegt es recht kippelig um die Längsachse, in Gleitfahrt setzt es die geringste Belastung der Luvkante in einen radikalen Haken um. Genauso dreht es in Halsen wie wild, stellt sich etwas steiler auf und presst einen Turn noch zwischen zwei Kabbelwellen, wo kaum eine Boardlänge dazwischen passt.

Die überlegenen Drehqualitäten gibt das Board natürlich auch nicht ab, wenn es in die Welle geht und innerhalb der Gruppe zählt der Goya zu den drehfreudigsten, griffigsten Boards, kommt einem “richtigen” Waveboard verdammt nahe. Wegen der freien Gleitlage springt das Board sehr leichtfüßig. Für gesprungene Freestylemanöver ist es durchaus geeignet, der “One” slidet gut, reagiert allerdings eher nervös und fordert einen guten Fahrer. Zum Üben gibt es gutmütigere Boards.

Den guten Dreh- und Wavequalitäten wurden auch die Gleitleistungen (auf der Geraden und in weiten Halsen) ein wenig geschuldet, im unteren Windbereich wirkt das Board nicht ganz so spritzig und beschleunigt etwas zahmer als die gleitstärksten Bretter.

surf-Empfehlung: Für Surfer, die bereits gut freestylen und häufiger in Bedingungen surfen, die auch mal ein, zwei richtige Turns auf der Welle erlauben.

Web: www.goyaboards.com

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