JP-Australia All Ride 106 Pro

JP-Australia All Ride 106 ProFoto: Stephan Gölnitz

surf-Empfehlung für JP-Australia: Ganz klar: Der Super Sport ist bei JP das heißeste Geschoss neben den Slalomshapes, gut für Heizer und schnelle Halsen. Der All Ride ist ein besonders sportlicher Allrounder für fortgeschrittene Windsurfer, die mit einem Board den maximalen Einsatzbereich vom Speeden bis zu Manöver-Sessions abdecken möchte.

  [Segel] Severne Gator 6,0 : [Board] JP-Australia All Ride 106 PRO : [Tester] Christian : [Spot] LangebaanFoto: Stephan Gölnitz
[Segel] Severne Gator 6,0 : [Board] JP-Australia All Ride 106 PRO : [Tester] Christian : [Spot] Langebaan

An Land: Flacher und breiter im Heck, mit schärferen Rails, setzt der Super Sport markante Akzente. Der All Ride ist für noch bequemeren Stand in der Innenposition hinten domiger gehalten.

Foto: Stephan Gölnitz

Auf dem Wasser: " All Ride" – das klingt eigentlich viel zu brav für den blau-gelben JP. Denn mit dem Board kann man nicht nur nahezu überall surfen, sondern auch noch richtig spritzig. Vor allem gute Fahrer werden das lebhafte, agile Fahrgefühl mögen, wie leicht das Board auf Fußsteuerung reagiert, wie eng es sich in die Kurve schlängeln lässt und wie locker es aus dem Wasser poppt. So geht der All Ride – neben Tabou 3S und Starboard Kode – als eines der vielseitigsten Boards aus dem Test hervor, mit gelungener Mischung aus viel Leistung und flinken Halsenqualitäten. Sportlich direkt und sehr frei hängt das leichte Brett am Fuß, selbst unangenehme Kabbelwellen rauschen bei Top-Speed einfach unter dir durch, und die besonders angenehme Standposition auf dem schmaleren Heck, sowohl bei Außen- wie Innenschlaufen, erleichtert die Kontrolle des lebhaften Boards. Am meisten Spaß macht es auf dem All Ride aber, sich mit Vollgas in die Halse zu stürzen oder gecarvte 360er zu zirkeln, das kann der Shape besonders gut. Die Kurvengeschwindigkeit ist dabei hoch, das Brett gleitet bestens durch und vermittelt genau die Portion Lebhaftigkeit, die einem guten Surfer Spaß macht: Nämlich das Board aktiv auf dem Rail zu stabilisieren und dennoch jederzeit Herr der Lage zu bleiben.

  Finne: JP Ride, 32 cm/Powerbox/G10-CNCFoto: Stephan Gölnitz
Finne: JP Ride, 32 cm/Powerbox/G10-CNC

Info: Pryde Group GmbH, Tel.: 089/6650490, www.jp-australia.com

surf-Messung: Gewicht: 6,48 kg Länge: 240,00 cm Breite: 62,90 cm

Preise: 1899 Euro*/1599 Euro**/ 1199 Euro***

  Bei vielen Schlaufen lässt sich die Innenweite über  drehbare Unterlegscheiben verstellen zum Beispiel aus Metall wie bei Starboard oder aus Kunststoff wie bei JP-Australia.Foto: Stephan Gölnitz
Bei vielen Schlaufen lässt sich die Innenweite über drehbare Unterlegscheiben verstellen zum Beispiel aus Metall wie bei Starboard oder aus Kunststoff wie bei JP-Australia.
Foto: Stephan Gölnitz

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