Lorch Offroad 111 Lorch Offroad 111 Lorch Offroad 111

Lorch Offroad 111

 • Publiziert vor 7 Jahren

surf-Empfehlung: Ein sehr gutes Board zum Gleiten, Heizen und Halsen (lernen), vor allem im unteren bis mittleren Gleitwindbereich. Es wirkt vergleichsweise größer und lädt daher nicht besonders zum Springen oder verspielten Manövern ein – obwohl es rein objektiv sehr leicht aus dem Wasser zu hebeln ist.

Stephan Gölnitz Board: Lorch Offroad 111; Tester: Christian Winderlich; Spot: Langebaan 

An Land: Nochmal 150 Euro Aufpreis kostet die gelieferte Carbon-Finne, der Lorch ist damit das teuerste Brett im Test. Der Slalomstachel ist an der Abrisskante messerscharf und empfindlich, damit eher geeignet für Slalom Race-Spezialisten. Das Board wirkt insgesamt sehr bullig, mit breitem Heck und dickem Bug. Erst kurz vor der Finne wird das Heck schmaler, durch einen leichten "Knick" in der Outline. Einen Tailkick sucht man in der Gleitfläche am Heck vergeblich, die Kanten haben hinten eine vergleichsweise scharfe Abrisskante.

Stephan Gölnitz

Auf dem Wasser: Der Lorch ist – wen wundert’s – mal wieder die Leichtwind- Rennmaschine in dieser Testgruppe. Vor allem der flüssige Übergang gelingt flott und kaum spürbar, da muss man auch nicht filigran belasten, das Brett gleitet einfach an. Dabei wirkt das Board auch auf dem Wasser im Vergleich zu ähnlich voluminösen Shapes eher groß und fahrleistiungsorientiert. Die mittlere Schlaufenpositionnutzen vielleicht Gleiteinsteiger, zum Manöversurfen wird man die kaum verschwenden. Mit Schlaufen außen kannst du bei Leichtwind gut Gas geben – da ist das Board bei den Schnellsten dabei, erst wenn es Richtung Topspeed geht, kann auch die noble Finne keine Wunder vollbringen. Der Offroad fliegt nie richtig frei über den Chop, nimmt schon mal die eine oder andere Welle mit. Dabei wirkt das Board unter den Füßen weich gedämpft und im mittleren Windbereich sehr komfortabel. Erstaunlich ist, wie eng – zumindest bei Surfern ab 80 Kilo – sich das Board drehen lässt. Mit viel Druck geht’s ohne zu verschneiden auch in enge Kurven, in weiten Radien ist der Shape eh Top und trägt dich ruhig und stabil mit bestem Gleitpotenzial durch die Powerhalse. Selbst wenn du als sturer Lernverweigerer einfach hinten stehen bleibst, gleitet das Board den Turn eigentlich immer sicher weiter.

Info: www.lorch-boards.de

surf- Messung:  Gewicht: 6,67 kg Länge: 240,5 cm Breite: 67,8 cm Preis: 1990 Euro 

Stephan Gölnitz Finne: Lorch Platinum 36 cm/Powerbox/Carbon 

SURF Magazin

Gehört zur Artikelstrecke:

Freemoveboards Large 2014


  • Freemoveboards Large 2014

    19.02.2014Dieser Test ist doppelt spannend. Drei verschiedene Boardklassen treten an – leistungsstarke Freerider, manöverorientierte Freemoveboards und sogar Freestyle-Waveboards. Neue ...

  • JP-Australia Freestyle Wave 111 PRO

    18.02.2014surf-Empfehlung: Der 111er Freestyle Wave wirkt kleiner als ein Magic Ride mit sieben Litern weniger und dürfte vor allem sehr gute Surfer begeistern, die das Board mit nicht ...

  • JP-Australia Magic Ride 104 PRO

    18.02.2014surf-Empfehlung: Der Magic Ride von JP ist extrem einfach zu fahren und zu halsen. Eine Garantie für schnelle Lernfortschritte. Mit dem 104er ersetzt du ein klassisches ...

  • Lorch Offroad 111

    18.02.2014surf-Empfehlung: Ein sehr gutes Board zum Gleiten, Heizen und Halsen (lernen), vor allem im unteren bis mittleren Gleitwindbereich. Es wirkt vergleichsweise größer und lädt daher ...

  • Naish Starship 115

    18.02.2014surf-Empfehlung: Der Naish ist vielleicht das beste Board zum Lernen der Powerhalse für Frauen, schwere oder leichte Surfer und darüber hinaus ein sehr komfortables Freemoveboard ...

  • Fanatic Gecko 105 LTD

    18.02.2014surf-Empfehlung: Sehr gelungenes Konzept der neuen, breiten Generation, für Gleiteinsteiger und fortgeschrittene Freerider gleichermaßen geeignet. Perfekt, um auch mit mittlerem ...

  • Fanatic Hawk 111 LTD

    18.02.2014surf-Empfehlung: Für gute Freeridesurfer, die schon bei leichtem Gleitwind auf maximale Leistung und spritziges Fahrfeeling nicht verzichten wollen.

  • JP-Australia All Ride 116 PRO

    18.02.2014surf-Empfehlung: Wer ein sehr sportliches, lebendiges Freemoveboard mit direktem Fahrgefühl sucht, das sich bei entsprechendem Feeling im Fuß schnellstmöglich durch die Kurve ...

  • RRD Firemove V2 102 LTD

    18.02.2014surf-Empfehlung: Der RRD wirkt unter den flachen Flundern (Magic Ride, Gecko) am kleinsten am Fuß und besonders agil, ohne dabei die Kontrolle zu verlieren. Die Finne greift ...

  • Tabou 3S 116 LTD

    18.02.2014surf-Empfehlung: Wer etwas höheres Fahrkönnen mitbringt und auf das letzte Quäntchen Leistung verzichtet und camberlose Segel fährt, wird beim 3S mit tollen Dreheigenschaften ...

  • Tabou Rocket 115 LTD

    18.02.2014surf-Empfehlung: Der Rocket wird zu „everybody’s Darling“ und passt für alle Surfer perfekt, die schnell und sportlich surfen, dabei aber nicht auf einfaches Fahrverhalten ...

  • Starboard AtomIQ 110

    18.02.2014surf-Empfehlung: Der Starboard Atom ist, trotz nur 110 Litern, schlicht eine Nummer größer als vergleichbare Freerideboards und glänzt als extrem einfach zu fahrendes Brett mit ...

Themen: 111LorchOffroad

  • 1,99 €
    Freemoveboards Large 2014

Lesen Sie die SURF. Einfach digital in der SURF-App (iTunes und Google Play) oder bestellen Sie es im Shop als Abo oder Einzelheft:

iTunes Store Google Play Store Delius Klasing Verlag
Anzeige
  • Lorch Oxygen 73

    16.01.2009Insgesamt sehr einfach und komfortabel zu fahren, fordert der Lorch auf der Welle interessanterweise den besseren Waverider. Bei Frontside-Wellenritten will der Shape aktiv über ...

  • Lorch Hunter Slalom

    25.06.2012Lorch Hunter Slalom Damit DWC-Cupper Basti Kördel im Slalom auch so erfolgreich wird wie mit dem Formula-Racer, bietet ihm Lorch mit dem Hunter 105, 125 und 140 drei schnelle ...

  • Freerideboards 120 2008

    06.02.2008Einen Mistral Screamer gibt es ausschließlich als teure „RD“-Version, den Bic Techno nur als günstiges ASA-Brett. Ein ungleicher Kampf? Wir sind der Meinung, in der Freerideklasse ...

  • Test 2015 Freeride- und Freeraceboards 125: Lorch Breeze 130 SL

    28.05.2015Hier finden Sie alle Informationen zur Ausstattung und zu den technischen Daten des Lorch Breeze 130 SL.

  • Freerideboards 120 2007

    21.05.2007SURF verlegte den größten Freeride-Test von den Kapverden an den Gardasee. Spaghetti Vongole statt Sushimi, Ora statt Passat. Die vielseitigen Bedingungen des beliebten ...

  • Leichtwindmaterial 2010

    06.10.2010Boards: Wir haben fünf völlig verschiedene und teils brandneue Boardkonzepte auf ihre Tauglichkeit als Grill-Alternative getestet.Segel: Mit einem dieser Powersegel liegst du ...

  • Test 2015: Freemoveboards 115

    31.07.2015Geht nicht gibt’s nicht – diese Gruppe steht für Powerhalsen ohne Ausreden. Für entspannten Fahrspaß mit reichlich Leistung, für Komfort und großen Einsatzbereich. Gleiten lernen, ...

  • Lorch Breeze S 130

    25.06.2012surf-Empfehlung: Der Lorch Breeze empfiehlt sich vor allem für Surfer, die etwas gehobeneres Fahrkönnen mitbringen, um Slalomboards bisher einen Bogen gemacht haben und trotzdem ...

  • Freerideboards und -segel 2005

    12.08.2005Grünes Wasser – gleiten. Blaues Wasser – bolzen. Im Türkisen in den ersten Turn: Tauch ein in den Freeride-Traum – nur mit einer Hand oder gleich ganz. Ein größeres Angebot für ...