Mistral Syncro RD 104

 • Publiziert vor 12 Jahren

Der Syncro spricht manöverorientierte Surfer an, die auf dem Sprung zur nächsten Generation gesprungener Manöver sind. Dabei bietet das leichte Board auch noch viel Leistung.

[Board] Mistral Syncro RD 104: [Tester] Gunther Baade

An Land: Deutliche Bevels (seitliche, flache Bereiche entlang der Kante im Unterwasserschiff) kennzeichnen den Unterwassershape, der ansonsten auf ein eher sparsames, planes V setzt, das erst im Heckbereich stärker sichtbar wird. Das Deck ist vor allem im hinteren Bereich sehr domig (von der dickeren Mitte nach außen verrundet), die Schlaufen lassen sich weit innen oder in gemäßigter Freerideposition montieren. Die Schlaufen sind besonders weich und komfortabel.

Auf dem Wasser: Der Mistral in RD-Bauweise wirkt auf dem Wasser ebenso leicht wie auf der Waage. Das Brett gleitet zwar recht flach übers Wasser, wirkt dabei aber lebendig und reagiert leichtfüßig auf Fußsteuerung. Zum bloßen Tempobolzen lädt weder das Fahrgefühl noch die gemäßigte Schlaufenposition ein – dem Board kann man aber beachtliche Fahrleistungen entlocken.

Trotz Manöverfinne wird es sehr schnell und die Gleiteigenschaften sind sehr gut. Die echten Stärken des Boards liegen aber in der Mischung aus guter Leistung und den schon als radikal zu bezeichnenden Manöverqualitäten. Springen, drehen, sliden will der Mistral, das Board ist der gelungene Link zwischen Freemove- und Freestyleboard. Das Brett lässt sich vergleichsweise leichtfüßig für Air Jibes und Spocks umlegen und slidet innerhalb dieser Gruppe gut.

Wem reine Freestyleboards zu langsam und langweilig auf der Geraden sind und wer dennoch mal in den New School Freestyle hineinschnuppern möchte, ist mit dem Syncro bestens bedient. Die weit innen montierbaren Schlaufen passen gut zu dieser Charakteristik.

Preis: 1599 Euro

Material/Herstellung: Carbon-Sandwich

Finne: Mistral Move RD 32 cm/ Powerbox/G10

Web: www.mistral.com

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