Starboard Kode 102 Wood-Carbon

 • Publiziert vor 12 Jahren

Das kernigste Starboard seit langem. Sportlich direkt und dabei überwiegend für Freestyle und kleinere Wellen zu empfehlen.

[Board] Starboard Kode 102 Wood-Carbo : [Tester] Bart de Zwart

An Land: Ein interessanter Shapeaspekt des Kode ist das V-Unterwasserschiff, bei dem das V vorne stärker ausgeprägt ist als im hinteren Teil. Die Gleitfl äche fällt eher kurz aus, mit deutlichem Rocker (Aufbiegung auf den letzten Zentimetern des Hecks). Das Deck ist domig, mit weit innen liegenden Schlaufenplugs. Die Footpads sind groß und dick, die Rails extrem schlank. Neu ist bei Starboard die steife Wood-Carbon-Bauweise.

Auf dem Wasser: Wer sein letztes – gemütliches – Starboard vor vier oder fünf Jahren gekauft hat, wird sich wundern: Der Kode ist zum direktesten und straffsten Board der Gruppe mutiert, einen guten Beitrag wird die steife Carbon-Technologie leisten. Insgesamt spricht das Board auch mehr den sportlich aggressiven Fahrer an als jenen, der einfach nur einen unkomplizierten Freerider sucht.

Für Freerider dürften auch die vergleichsweise eher mäßigen Gleiteigenschaften und Beschleunigung weniger reizvoll wirken. Das beinahe Waveboard-typische Fahrgefühl verlockt zum Springen, im Chop wirkt das Board härter und animiert auch deshalb wenig zum Gas geben.

Wir würden den Kode – ähnlich wie den Mistral RD – vor allem Surfern empfehlen, die ein Brett für Flachwasser bis Dünungswelle mit Schwerpunkt New School Freestyle suchen. Denn das Board dreht extrem eng, wie auf dem Teller, ohne zu verschneiden und springt leichtfüßig; außerdem zählt es zu den besten “Slidern” der Gruppe, was Moves wie Spock oder Grubby für alle Freestyle- Aufsteiger in greifbare Nähe rücken lässt. In engen und mittleren Turns überzeugt es mit sattem Grip und ruhiger Kurvenlage.

Preis: 1749 Euro

Material/Herstellung: Carbon-Sandwich

Finne: Drake Cross 30 cm/ US-Box/G10

Web: www.star-board.com

 

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