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Test 2015: Freemoveboards 85

  • Surf Testteam
 • Publiziert vor 6 Jahren

Kleine Freemoveboards sind die Schweizer Taschenmesser unter den Windsurfboards. Je nach Bedingungen „klappst“ du einfach ein anderes Tool raus: zum Wellen zerlegen, zum Kabbelpiste schleifen oder zum Feilen an der Halse. Wir haben bei zehn aktuellen Modellen Inventur gemacht – nicht immer sind alle versprochenen Werkzeuge vorhanden.

Stephan Gölnitz Test 2015: Freemoveboards 85

Ein schnöder Kombi? Ziemlich praktisch, aber kaum mehr trendy. Und so wird in der Autobranche gefühlt alles, was nicht gerade in die Kategorie Sportwagen fällt, so lange höher gebockt, mit Dekofolie beklebt und mit grobem Plastik beplankt, bis man selbst den eigentlich praktischen Kleinwagen oder Kombi als gefragten SUV oder mindestens als "Cross"-Version anpreisen kann. Bei Windsurfboards unter 100 Litern heißt die magische Verkaufsformel seit Jahren anscheinend "Freestyle+Wave" oder zumindest irgendwie ähnlich. Dabei werden die meisten Boards dieser Klasse zum New School Freestyle vermutlich so häufig genutzt wie SUVs auf dem Dirt-Parcour und einige sind für New-School-Moves ebenso wenig geeignet wie ein optisch auf SUV aufgemöbelter City-Hopper für die Rallye Dakar.

Überwiegend als Starkwind-Allrounder, von leichten Surfern sogar schon bei Mittelwind genutzt – und das losgelöst von extrem hohem Fahrkönnen – zeigen die Boards aber verborgene Tugenden, die eigentlich einer viel größeren Zielgruppe zu Nutze sind. Powerhalsen, Chop Hops, vielleicht erste Ausritte in kleinere Wellen stehen allgemein sicher weit höher auf der Prioritätenliste als ein Doppelspock. Doch das Freestyle-Abzeichen macht sich gut und schadet nicht – man sollte sich nur nicht davon verschrecken lassen. Dann entdeckst du hinter den Produktnamen vielleicht noch ganz andere tolle Qualitäten. Für uns ist die Gruppe "Freemove 85" daher einfach eine tolle Auswahl von Boards – wie ein riesiges Buffet von Möglichkeiten, von denen man sich mit jedem Modell mindestens zwei verschiedene Hauptspeisen und dazu ein paar feine Beilagen aussuchen darf. Wir konnten nicht warten und haben schon mal vorgekostet.

"Bei einigen Boards ist der Unterschied zu großen Waveboards selbst bei guten Wavebedingungen kaum noch zu spüren." Tobias Holzner, surf-Tester

Test 2015: Freemoveboards 85

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Kleine Freemoveboards sind die Schweizer Taschenmesser unter den Windsurfboards. Je nach Bedingungen "klappst" du einfach ein  anderes Tool raus: zum Wellen zerlegen, zum Kabbelpiste schleifen  oder zum Feilen an der Halse. Wir haben bei zehn aktuellen Modellen  Inventur gemacht – nicht immer sind alle versprochenen Werkzeuge vorhanden.

Diese Freemoveboards 85 findet ihr mit allen Informationen, Bewertungen und Daten im Testbericht: (PDF-Download am Ende des Artikels)

• Exocet Xwave 85 • Fanatic FreeWave 86 TE • Goya One 85 • JP-Australia Freestyle Wave 85 PRO • Lorch Splash 86 • Naish Starship 90 • Quatro Tetra Thruster 89 • RRD Freestyle Wave V3 88 LTD • Starboard Kode FreeWave 86 Carbon • Tabou 3S 86 LTD

Board Guide Freemoveboards 85

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Themen: ExocetFanaticFreemoveboardsGoyaJP-AUSTRALIALorchNaishQuatroRRDRRDStarboardTest

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