Test Freemoveboards 105 Liter 2015 Test Freemoveboards 105 Liter 2015 Test Freemoveboards 105 Liter 2015

Test Freemoveboards 105 Liter 2015

 • Publiziert vor 7 Jahren

Wir haben vorsortiert in der 100-Liter-Klasse. Aus dem bunten Haufen von Freestylern, Slalomracern, Freestyle-Waveboards und gemütlichen Komfort-Freeridern haben wir gezielt sechs der etwas schmaleren, sportlicheren Freemoveboards für gehobene Ansprüche ausgewählt. Zum Vergleich mit dabei: Ein Freeraceboard und ein Manöverboard.

Stephan Gölnitz Test Freemoveboards 105 Liter 2015: schlank und schnell (im Foto Tabou Rocket)

100 Liter stehen drauf – doch einige Boards vermitteln das Gefühl, das Volumen sei so sparsam eingeschenkt wie die Maß im Wies’n-Zelt. Andere wirken, als hätte der Hersteller mit Druck ein paar Liter mehr reingepresst. Bei dieser beliebten Größe ist das nicht unwichtig, ist es doch häufig das einzige Board und das sollte zur Segelpalette passen. Auch in dieser Klasse spielt die Breite eine entscheidende Rolle, der Starboard Futura wirkt beispielsweise trotz 97 Liter am größten und verträgt die maximale Segelfläche besser als ein vergleichsweise klein wirkender Tabou 3S 106. Diese beiden Vergleichsboards aus den Nachbarklassen (Freeraceboard und Manöverbrett) zeigen die Pole deutlich, bei den verbleibenden sechs Testbrettern liegt die Segelrange und die "gefühlte" Größe dichter beieinander. Mit einem 5,3er bis zum 7,0er lassen sich alle Boards gut einsetzen. Für Flachwasser, Kabbelpisten, schnelle Halsen und lange Speedruns findest du in dieser Range kaum geeignetere Boards.

Alle Testergebnisse dieser Freemoveboards finden Sie unten auch als PDF-Download:

• Exocet Cross Silver 104 • Fanatic Hawk LTD 9 • JP-Australia All Ride II Pro 106 • Lorch Glider 105 • Naish Starship 100 • Starboard Futura Carbon 97 • Tabou 3S LTD 106 • Tabou Rocket LTD 105

Test Freemoveboards 105 Liter 2015

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Wir haben vorsortiert in der 100-Liter-Klasse. Aus dem bunten Haufen von Freestylern, Slalomracern, Freestyle-Waveboards und gemütlichen Komfort-Freeridern haben wir gezielt sechs der etwas schmaleren, sportlicheren Freemoveboards für gehobene Ansprüche ausgewählt. Zum Vergleich mit dabei: Ein Freeraceboard und ein Manöverboard.

SHAPES

Während sich im Freemove-Freeride-Segment mittlerweile besonders breite Boards, wie Fanatic Gecko oder JP-Australia Magic Ride, wegen der einfachen Fahreigenschaften durchsetzen, haben wir für diese Gruppe die tendenziell etwas "schlankeren", gestreckteren Modelle ausgewählt. Die Boards von Lorch, Naish und Fanatic sind hier nochmals die schmalsten Vertreter, wobei das Naish Starship mit sehr spitz gehaltenem Bug und schlankem Heck schon als Klassiker gelten kann. Erwartungsgemäß unterscheiden sich die Boards innerhalb dieser sehr gemischten Gruppe auch im Unterwasserschiff deutlich. Bei der Gestaltung der Gleitflächen sind die Zutaten (V-Shape und Konkaven) unterschiedlich gemischt, alle Boards gleiten aber zumindest im vorderen Bereich auf einem stärker ausgeprägten "V" oder tieferen Konkaven/Doppelkonkaven, oder sogar einer Mischung aus beidem. Weiches Einsetzen im Kabbelwasser ist das anvisierte Ziel. 

Der Insider: Craig Gertenbach - Fanatic

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Vom Worldcup-Pro hin zu einem der erfolgreichsten Brandmanager im Windsurf-Business – Craig Gertenbach hat als Fanatic-Chef Einblick in Markt, Szene und hinter die Kulissen des PWA Worldcups. Im surf-Interview spricht er über den Kampf um die Trends, Bio-Boards und zickige Stars.

AUSSTATTUNG

Unter Ausstattung fällt alles, was zum Board dazugeliefert wird, wie Finne und Schlaufen, aber auch, wie die Schlaufenplugs angeordnet sind und wie viele Optionen für individuelle Einstellungen vorhanden sind. Dabei ist "mehr" nicht unbedingt besser, zu manchen Boardkonzepten passen einfach keine Race­positionen, auf anderen Boards fährst du mit Mittelschlaufe ähnlich gut wie auf einem Motocrosser in Sandalen. 

GLEITEIGENSCHAFTEN

Eine lange Gleitfläche, wenig Rocker, große Finnen und geringes Gewicht – mit diesen Zutaten enstehen Supergleiter. 

SPEED

Wir haben die Boards mit 6,7 und 7,2 ordentlich auf Trab gebracht und keine Frage – jedes Board ist schnell genug, um am Limit im Kabbelwasser die Hosen voll zu haben. Je nach dem persönlichen Limit. 

POWERHALSE LERNEN

Mittlerer Radius, guter Speed beim Einleiten und dann mit Schmackes durch den Turn – dabei sollte ein Board ruhig liegen, kleine Belastungsänderungen wohlwollend ignorieren und flott weitergleiten. Dafür sind vor allem Fanatic Hawk, Lorch Glider, Naish Starship und Exocet Cross nahezu gleich gut geeignet.  Tabou Rocket und JP All Ride, sowie Tabou 3S lassen sich zwar mit entsprechendem Fahrkönnen sehr variabel und ebenfalls geschmeidig schnell halsen, liegen aber sensibler in der Kurve, was einfach etwas mehr Erfahrung erfordert um einen runden Turn zu fahren, als es Halsenschüler meist mitbringen.

SPORTLICH CARVEN

Wer diesem Stadium entwachsen ist, der wird das agile Feeling auf einem Lorch oder JP in der Kurve bevorzugen. Trotz viel Speed lässt sich der Radius gut variieren, zwischen den Kabbelwellen eng ziehen oder mit weitem Bogen aus der Kurve fliegen – diese Entscheidung kannst du auf einem Glider, Starship oder All Ride noch im Turn treffen.

SPRINGEN UND MEHR

Sportliche Halsen, enge Turns – geht da in der 100-Liter-Klasse noch mehr? 

Den gesamten Test mit allen ausführlichen Ergebnissen finden Sie unten als PDF-Download.

SURF Magazin 2015er Freemoveboards 105 - Board Guide

Gehört zur Artikelstrecke:

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Themen: Freemoveboards

  • 1,99 €
    Freemoveboards 105

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