Naish Grand Prix 128

 • Publiziert vor 10 Jahren

surf-Empfehlung: Der Grand Prix ist für den Fahrer mit gehobenem Fahrkönnen ein echter Tipp. Das Board möchte etwas aktiver geführt werden, wirkt dafür aber auch sehr spritzig schnell, bietet beste Kontrollierbarkeit, wenn man es aktiv auf Kurs hält und lässt bei den Fahrleistungen keinen Wunsch offen.

[Board] Naish Grand Prix 128 : [Tester] Frank Lewisch : [Spot] Gardasee

An Land: Der brandneue Naish-Rennhobel geht mit geradliniger Outline, breitem Heck und großen Cut Outs richtig sportlich an den Start. So spricht das Board optisch selbst engagierte Slalomheizer an – der Grand Prix ist auch das leistungsstärkste Board aus der Naish-Garage. Die Schlaufen sind hinten sehr weit außen positioniert, wir empfanden – bei Schuhgröße 45 – die innere der beiden Lochreihen als gute sportliche Einstellung. Unter den Füßen dämpfen die dicksten Pads in dieser Liga. Der Unterwassershape beginnt am Bug als Monokonkave, geht über in ein minimales, fast planes V in der Mitte und endet in einem doppelkonkaven V.

Auf dem Wasser: Wer Naish bisher nur als Marke für extrem drehende Manöver- und Waveboards auf dem Schirm hatte, sollte seinen Blickwinkel ab sofort mal ein paar Grad erweitern. Der neue Grand Prix fährt sich wie ein Zwitter aus Freerace- und Slalomboard und dürfte vor allem Surfern mit gutem Fahrkönnen nicht nur jede Menge Spaß machen, sondern auch für eine materialmäßig gute Ausgangsposition bei Privatmatches und Slalomraces bringen. Mit den Schlaufen hinten in der inneren Spur steht man perfekt auf dem Brett, das Board hängt kontrolliert aber mit einem schönen Schuss lebendigem Fahrgefühl am Fuß. Vor allem die rasante Beschleunigung nach dem Angleiten und in Böen, sowie die freie Gleitlage vermitteln ein Feeling wie man es vom Namen erwartet – und man wird leistungsmäßig nicht enttäuscht. Mit etwas Feingefühl durch die Kurve gesteuert bleibt das Board sehr schön im Gleiten und ermöglicht auch engere Radien. Es steht lediglich nicht so stoisch ruhig auf dem Rail wie der Ray, aber auch lange

nicht so zappelig wie der Tabou.

Web: www.naishsails.com 

Preise: 1629*/1799** Euro

surf-Messung:Volumen: 128 L**** Gewicht: 8,1 kg Länge: 245,0 cm Breite: 76,0 cm

Finne: Naish Grand Prix 44,0cm/Tuttlebox/G10-CNC

Bei Naish sind die hinteren Schlaufenplugs sehr weit außen vorgesehen, so dass wir die äußeren Positionen nicht nutzen konnten, die innere Lochleiste ist für sportliche Freeracer genau richtig.

Dem Trend zur tiefer gelegten Mastspur folgt man bei Naish nicht, sondern setzt auf ein ganz eigenes Konzept zur Versteifung des Rumpfes.

 

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