Schon gefahren: Simmer Monster 2014 Schon gefahren: Simmer Monster 2014 Schon gefahren: Simmer Monster 2014

Schon gefahren: Simmer Monster 2014

  • Manuel Vogel
 • Publiziert vor 8 Jahren

surf-Empfehlung: Für ambitionierte Racer, die Cambersegel nutzen und Vollgasrennen gegen die Kumpels lieben, ist das Simmer Monster bestens geeignet. Mit Segelgrößen von 8,6 bis 7,2 bestückt (Finnengrößen von 42 bis 36 Zentimeter), steht das Slalombrett Produkten etablierter Marken in nichts nach. Aufsteiger und Cruiser, die auch camberlose Segel nutzen wollen, finden besser geeignete, weil einfacher zu fahrende Alternativen.

Manuel Vogel Simmer Monster 2014

An Land: Simmer lässt die Boards in China produzieren und liefert den Monster, wie bei Slalomboards üblich, ohne Finne aus. Für unsere Tests verwendeten wir Finnengrößen von 40-43 Zentimetern von Ketana und Winheller. Markant sind zweifellos die extravaganten Steps im Unterwasserschiff, die das Board in drei Sektionen für Angleiten und Kontrolle unterteilen sollen. Die Schlaufen liegen weit außen auf den voluminösen Rails und lassen sich nicht nach innen versetzen – ein sicheres Zeichen für eine versierte Zielgruppe.

Auf dem Wasser: Der Monster gleitet widerstandlos an und wird bereits im mittleren Windbereich frei und schnell. Vor allem auf Raumwind kann man das Brett sportlich über die Finne fliegen lassen. Auch wenn das Brett nicht als deppeneinfaches Kontrollwunder durchgeht, macht es doch jede Menge Spaß und vermittelt das Gefühl, keinem Speed­duell aus dem Weg gehen zu müssen. In der Halse erfordert es allerdings gutes Fahrkönnen, um die Kante zu stabilisieren, die Steps am Rail wirken sich dann nicht sonderlich förderlich auf eine stabile Kurvenlage und Grip auf der Kante aus.

Manuel Vogel Simmer Monster: das Unterwasserschiff

Größe: 236 x 72 cm Volumen: 120 Liter                      Preis: 1899 Euro (ohne Finne) Infos: www.simmerstyle.com

Themen: EinzeltestMonsterschon gefahrenSimmer


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