Bic Core 133

 • Publiziert vor 12 Jahren

Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist top, ein Board, mit dem man viel Spaß haben kann für wenig Geld. Unsere Testergebnisse mit der 44er-Finne des Techno (die Core-Finne war zum Testzeitpunkt noch nicht lieferbar) gelten daher eher für die Techno-Version.

An Land: An Deck findet man innen- und außenliegende Freeridepositionen für Aufsteiger und Könner, die zusätzliche hintere Mittelschlaufe befindet sich nicht mehr auf den – recht kleinen – Pads. Außergewöhnlich ist die Deep-Tuttlebox für die Finne. Der Shape wird bestimmt von einem planen V im hinteren Gleitbereich, das nach vorne in ein deutliches doppelkonkaves V mit Bevels übergeht. Die Rails wirken steil und voluminös. Das Board wird als einziges nicht in Thailand, sondern in Frankreich in bewährter ASA-Technologie in einer Metallform hergestellt. Hinweis: Unser Testboard wurde mit der höherwertigen Finne des Techno 133 geliefert und getestet.

Auf dem Wasser: “Der Bic ist das vielleicht beste günstige Board, das es bisher zu kaufen gab” – diese Zusammenfassung eines Testers hat sich das Board mit Abstrichen bei den Fahrleistungen redlich verdient. Natürlich kann es mit einem klaren Gewichtsnachteil und weniger steifem Rumpf nicht ganz an die Leistungsqualitäten der teureren Konkurrenz heranreichen. Dennoch macht das Board Spaß, man steht im Gleiten bequem, die Druckverteilung auf beide Beine ist sehr ausgewogen, die Finnenabstimmung gelungen (Achtung, nicht Serienfinne des Core!) und mit Druck im Segel wird das Board richtig schnell, es bleibt aber auch im Kabbelwasser gut kontrollierbar. Dabei wirkt es nicht sonderlich leichtfüßig und im Vergleich zu den Sandwichgeschossen fehlt vielleicht ein guter Schuss Spritzigkeit. Aber das bleibt letztendlich Geschmackssache.

Völlig geschmacksneutral erlaubt sich der Bic dagegen keinen Patzer in der Halse, sondern geht willig in die Kurve und liegt auch beim Queren der Welle zwar vergleichsweise etwas wackeliger, dafür schön griffig im Wasser. Lediglich ganz schnelle, gecarvte Halsen sind nicht seine Lieblingsgangart. Sieht man von den geringen Abstrichen bei den Fahrleistungen ab, überzeugt auch das günstigste Board vor allem mit sehr guter Kontrollierbarkeit, besonders wenn es mal windiger oder kabbeliger wird als gewünscht.

Preis: 599 Euro

Material/Herstellung: ASA-Technologie

Finne: Select Ride 44 cm/ Deep-Tuttlebox/GFK

Web: www.bicshop.de

 

 

 

 

 

 

 

 

Gehört zur Artikelstrecke:

Freerideboards 130 2009


  • Bic Core 133

    20.05.2009Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist top, ein Board, mit dem man viel Spaß haben kann für wenig Geld. Unsere Testergebnisse mit der 44er-Finne des Techno (die Core-Finne war zum ...

  • Starboard Futura 133 Wood

    20.05.2009Das Starboard Futura glänzt mit bestem Topspeed und enorm viel Leistung auf Amwindund Downwindkurs. Wegen der großen Breite und ruhigen Gleitlage ist es dabei recht einfach zu ...

  • F2 Vantage Air 135

    20.05.2009Der F2 verbindet eine sehr freie Gleitlage mit komfortabler Dämpfung und vermittelt so viel Fahrspaß, ohne dafür dem Fahrer viel abzuverlangen.

  • Fanatic Shark 130 LTD

    20.05.2009Ein altbekannter Shape, der immer noch sehr gut mithält. Der Fanatic wirkt sehr sportlich direkt und begeistert damit auch sehr gute Surfer noch. Die Halseneigenschaften wirken ...

  • JP-Australia Super Sport 74 V 127 FWS

    20.05.2009Eine Rennsemmel in der Freeridegruppe. Wir würden für den Super Sport sogar die leichtere Pro-Bauweise empfehlen, das passt nach unserer Einschätzung zur leistungsorientierten ...

  • JP-Australia X-Cite Ride-II 130 FWS

    20.05.2009Der X-Cite Ride bleibt einfach zu fahren und wirkt dabei deutlich straffer und direkter als bisher. Ein gutes Brett für Aufsteiger und Fortgeschrittene, die statt maximalem ...

  • Lorch Breeze 129 Silverline

    20.05.2009Wie im Vorjahr: Bester passiver Angleiter mit super Topspeed. Schöne Mischung aus spritzigem und leicht kontrollierbarem Fahrverhalten. Ein sportliches Board für engagierte Surfer.

  • RRD X-Ride 135 W-tech

    20.05.2009Der RRD ist für uns eines der besten Freerideboards für alle, die nicht ständig, mit schweren Cambersegeln bestückt, das harte Speedduell suchen. Ähnlich wie der Tabou ein ...

  • Tabou Rocket 135

    20.05.2009Ein sehr komfortabler, sehr einfach zu fahrender Freerider mit guter Leistung. Am Tabou hat uns besonders die sehr ausgewogene Charakteristik gefallen und, dass er, abgesehen von ...

  • Freerideboards 130 2009

    20.05.20091500 Euro Limit sind immer noch eine Menge Geld. Doch mit diesem Preislimit im surf-Test schränken wir die Testboards bis auf wenige Ausnahmen auf die meistverkauften Technologien ...

Themen: BicCoreDownload

  • 2,00 €
    Test: Freerideboards 130 Liter unter 1500 Euro

Lesen Sie die SURF. Einfach digital in der SURF-App (iTunes und Google Play) oder bestellen Sie es im Shop als Abo oder Einzelheft:

iTunes Store Google Play Store Delius Klasing Verlag
Anzeige
  • Dänemark: West Jütland

    23.05.2005Zwischen Tønder im Süden und Skagen an der nördlichen Spitze des Königreichs liegen nicht nur gut 300 Kilometer Küstenlinie, sondern mehr als 30 Top Surfspots für Einsteiger, ...

  • Mistral Slalom 140

    15.06.2011surf-Empfehlung: Mit viel Volumen trägt der Mistral bestens auch große Segel weit über neun Quadratmeter und schwere Fahrer über 100 Kilo. In dieser Gruppe obendrein der ...

  • Deutschland: Großes Meer (Leserspot)

    14.05.2004Guiseppe Ippolito liebt das Große Meer. Aber nicht etwa das Mittel-, Rote- oder Schwarze Meer. Nein, Guiseppes Herz schlägt für einen Binnensee mitten in Ostfriesland. Kein ...

  • Twin Fin Boards 2008

    18.06.2008Kein Wellenreiter würde auf die Idee kommen, ein Brett mit nur einer Finne zu surfen. Jetzt schlitzen auch Windsurf-Worldcupper wieder doppelt und viele Marken bringen eine ...

  • Wavesegel 4,7 - 2012

    20.03.2012Vier gegen fünf ...ist unfair! Bei den getesteten Wavesegeln stimmt das nicht ganz. Da können auch die vermeintlich unterlegenen Leichtgewichte mit nur vier Latten den einen oder ...

  • Vandal Sails Enemy 4,7

    22.03.2012Fazit: Markant martialisches Segel mit bestem Handling. Nicht superleicht, dafür sehr neutral. Nicht das gleitstärkste, dafür am besten zu kontrollieren, wenn die nächste ...

  • Gu Screw Clew First

    20.01.2008Zugegeben: Kein neuer Move. Neu ist, dass Mark Angulo die Guscrew mit dem Schothorn voraus vor Hookipa wieder zelebriert. Vor zehn Jahren verdiente sich der Gummi-Athlet bei der ...

  • Goya One Series 85 Ltd

    20.04.2010Der Goya One sieht nicht nur ziemlich wie ein Waveboard aus, sondern lässt sich auch ähnlich einsetzen. Sehr gute Waveeigenschaften (für ein Freemoveboard) sind mit ordentlichen ...

  • Karibik

    17.11.2008Aus der Vogelperspektive hätte Windsurf-Abenteurer Manu Bouvet seinen Trip in der Karibik sicher gerne betrachtet. Zumindest träumt er davon, seine Kumpanen und sich selbst einmal ...