Redaktion

Bic Core 133

20.05.2009

Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist top, ein Board, mit dem man viel Spaß haben kann für wenig Geld. Unsere Testergebnisse mit der 44er-Finne des Techno (die Core-Finne war zum Testzeitpunkt noch nicht lieferbar) gelten daher eher für die Techno-Version.

An Land: An Deck findet man innen- und außenliegende Freeridepositionen für Aufsteiger und Könner, die zusätzliche hintere Mittelschlaufe befindet sich nicht mehr auf den – recht kleinen – Pads. Außergewöhnlich ist die Deep-Tuttlebox für die Finne. Der Shape wird bestimmt von einem planen V im hinteren Gleitbereich, das nach vorne in ein deutliches doppelkonkaves V mit Bevels übergeht. Die Rails wirken steil und voluminös. Das Board wird als einziges nicht in Thailand, sondern in Frankreich in bewährter ASA-Technologie in einer Metallform hergestellt. Hinweis: Unser Testboard wurde mit der höherwertigen Finne des Techno 133 geliefert und getestet.

Auf dem Wasser: “Der Bic ist das vielleicht beste günstige Board, das es bisher zu kaufen gab” – diese Zusammenfassung eines Testers hat sich das Board mit Abstrichen bei den Fahrleistungen redlich verdient. Natürlich kann es mit einem klaren Gewichtsnachteil und weniger steifem Rumpf nicht ganz an die Leistungsqualitäten der teureren Konkurrenz heranreichen. Dennoch macht das Board Spaß, man steht im Gleiten bequem, die Druckverteilung auf beide Beine ist sehr ausgewogen, die Finnenabstimmung gelungen (Achtung, nicht Serienfinne des Core!) und mit Druck im Segel wird das Board richtig schnell, es bleibt aber auch im Kabbelwasser gut kontrollierbar. Dabei wirkt es nicht sonderlich leichtfüßig und im Vergleich zu den Sandwichgeschossen fehlt vielleicht ein guter Schuss Spritzigkeit. Aber das bleibt letztendlich Geschmackssache.

Völlig geschmacksneutral erlaubt sich der Bic dagegen keinen Patzer in der Halse, sondern geht willig in die Kurve und liegt auch beim Queren der Welle zwar vergleichsweise etwas wackeliger, dafür schön griffig im Wasser. Lediglich ganz schnelle, gecarvte Halsen sind nicht seine Lieblingsgangart. Sieht man von den geringen Abstrichen bei den Fahrleistungen ab, überzeugt auch das günstigste Board vor allem mit sehr guter Kontrollierbarkeit, besonders wenn es mal windiger oder kabbeliger wird als gewünscht.

Preis: 599 Euro

Material/Herstellung: ASA-Technologie

Finne: Select Ride 44 cm/ Deep-Tuttlebox/GFK

Web: www.bicshop.de

 

 

 

 

 

 

 

 

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