Redaktion

Bic Techno 118

20.06.2009

Der 118er Techno konnte nicht so überzeugen wie der größere Bruder in der vergangenen Ausgabe. Im Vergleich erreicht das Board nicht ganz die Leistung der leichteren Konkurrenten. Als günstige Einstiegsdroge ins Freeridelager kann man den Bic empfehlen. Achtung: Zum Test bekamen wir das Board im abgebildeten “Core”-Design.

An Land: Der Bic ist das einzige Board der Gruppe in ASA-Formenbauweise. Dabei wird das gesamte Board in einem Produktionsschritt in einer Aluminiumform laminiert und gleichzeitig mit einer schlagzähen Kunststoffhülle ummantelt. Nur noch Bic Sport produziert auf diese Weise in Europa. Der robuste Franzose geht durch diese industrielle Produktion zu einem unschlagbaren Preis auf die Versandreise (nur Online- Vertrieb). Kennzeichen der Bauweise ist die umlaufende Formtrennkannte, ein weniger rauer Standlack und das vergleichsweise höhere Gewicht. Die Tuttlebox-Finne wird mit Inbusschrauben angezogen, die Footpads sind sehr hart. Der Shape mit schlanker Nase wirkt klassisch, im Unterwasserschiff findet man ein stark verrundetes, teils extrem tiefes V mit Bevels im vorderen Bereich. Das Testboard wurde uns als “Core”-Version geliefert. Alarmiert durch das geringe Gewicht (zehn Prozent unter der Prospekt-Angabe) erhielten wir auf Nachfrage von Bic die Antwort, dass man nicht ausschließen könne, dass einige der ersten Boards im Laminataufbau der 100 Euro teureren Techno-Bauweise (mit Carbon), aber mit “Core”-Design produziert wurden – so wie das Testboard. Wir haben das Brett mit der zum Techno gehörenden Finne getestet.

Auf dem Wasser: Genau wie Preis, Gewicht und Bauweise sprechen auch die Fahreigenschaften des Techno 118 den Freerideaufsteiger und Gelegenheitswindsurfer an. Die Standposition ist bequem, die Druckverteilung auf beide Beine gleichmäßig, das Board neigt auch in starken Böen nicht dazu, die Nase übermäßig anzuheben oder nervös auf der Finne zu tänzeln. Dadurch vermittelt das Board viel Sicherheit und ist sehr einfach zu fahren. Dafür gleitet der Bic allerdings recht flach, die Nase setzt im Gardasee-Kabbelwasser häufiger mal ein und die Rails werfen dann immer wieder mal ordentlich Spritzwasser auf. Die flache Gleitcharakteristik schränkt auch die maximalen Fahrleistungen etwas ein, für Aufsteiger sind das aber nur Nuancen, über die man getrost hinwegsehen kann. Dem sehr guten Windsurfer wird der Bic wahrscheinlich etwas zu gemäßigt erscheinen. Das Board halst ordentlich, vor allem die Einleitung der Halse gelingt leicht, weil sich das recht schmale Board auch mit wenig Druck gut ankanten lässt. Lediglich am Ende weiter Turns verliert es im Vergleich an Speed und kommt nicht ganz so flott aus der Kurve wie die Leichtbauten.

Preis: 699 Euro

Material/Herstellung: ASA-Technologie

Finne: Select Ride 38 cm/ Deep-Tuttlebox/GFK

Web:  www.bicshop.de

 

 

 

 

 

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