BIC Techno 133Foto: Stephan Gölnitz
BIC Techno 133

surf-empfehlung: Der Bic empfiehlt sich eher für etwas geübtere Fahrer, denen ein etwas kippligeres Brett im Dümpeln und Halsen keine Probleme bereitet. Für die ersten Gleiterfahrungen und Powerhalsen gibt es Bretter, die mehr Sicherheit und Stabilität vermitteln. Trotzdem: Der Bic Techno kostet nicht mal die Hälfte anderer Bretter, bietet aber weit mehr als nur halb so viel und ist daher ein absoluter Preis-Leistungs-Tipp.

  [Board] BIC Techno 133 : [Tester] Frank Lewisch : [Spot] DahabFoto: Stephan Gölnitz
[Board] BIC Techno 133 : [Tester] Frank Lewisch : [Spot] Dahab

An Land: Der Bic – das einzige Brett in ASA-Technologie im Test – erscheint seit längerem unverändert und ist mit nur 70 Zentimetern Breite schmaler als alle anderen Boards der Gruppe. Der Gewichtsvergleich mit all den Pro- und Team-Editions anderer Marken hinkt etwas, denn der Bic kostet auch deutlich weniger, als man für andere Boards über die Ladentheke wandern lassen muss. An der Select Tuttlebox-Finne wurde keineswegs gespart, lediglich die Schlaufen sind zu Beginn etwas widerspenstig und schwer größer zu stellen.

Verlagssonderveröffentlichung
Foto: Stephan Gölnitz

Auf dem Wasser: Nur weil der Bic günstig ist, heißt dies nicht, dass er sich nur für Einsteiger empfehlt: Das schmale Brett kippelt im Dümpeln spürbar stärker, gleitet aber sehr ordentlich an. Auch wenn die Beschleunigung etwas gedrosselter als bei leichteren Boards ausfällt und man auf der Kreuz und in Windlöchern weniger Durchgleitpotenzial in Kauf nehmen muss, erreicht der Techno – sobald man gut angepowert surft – einen absolut konkurrenzfähigen Top-Speed. Auch im Kabbelwasser bleibt das schmale Brett laufruhig und gut kontrollierbar, die weit außen liegende Schlaufenposition passt auch für ambitionierte Heizer und Cambersegel. In Manövern lässt sich der Bic vergleichsweise eng drehen, steht vor allem in mittleren Halsenradien ordentlich auf der Kante. Das extrem stabile Plattform-Feeling anderer Bretter kommt dabei allerdings nicht auf, ebenso fndet man die Carvingqualitäten der sportlichsten Boards nicht wieder. So kann der Bic als Freerider vor allem bei mittlerem und stärkerem Wind empfohlen werden. Als absoluter Leichtwindgleiter hat das schmalere und schwerere Board schon konstruktiv das Nachsehen gegenüber der hochgerüsteten – teureren – Konkurrenz.

  Finne: Select Ride 43,0 cm/Deep Tuttlebox/CG10Foto: Stephan Gölnitz
Finne: Select Ride 43,0 cm/Deep Tuttlebox/CG10

Info: Choppy Water GmbH, Tel.: 04343/494640, www.choppywater.de

surf-Messung: Gewicht: 9,50 kg Länge: 254,0 cm Breite: 71,0 cm Preis: 849 Euro

  Beim Bic sitzt die Finne in einer Tuttlebox – zwei Inbusschrauben und strammer Finnensitz sind nix für zarte Frauenhände.Foto: Stephan Gölnitz
Beim Bic sitzt die Finne in einer Tuttlebox – zwei Inbusschrauben und strammer Finnensitz sind nix für zarte Frauenhände.
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