Freerideboards 130 2009 Freerideboards 130 2009 Freerideboards 130 2009

Freerideboards 130 2009

 • Publiziert vor 11 Jahren

1500 Euro Limit sind immer noch eine Menge Geld. Doch mit diesem Preislimit im surf-Test schränken wir die Testboards bis auf wenige Ausnahmen auf die meistverkauften Technologien in dieser Klasse ein. Leichte Sandwichboards, bei denen Carbon nur begrenzt zum Einsatz kommt.

Die wichtigste Freeridegruppe haben wir erstmals mit einem Preislimit versehen. Bei 1500 Euro war Annahmeschluss. Dafür liefern alle Hersteller, mit Ausnahme von Bic zum Dumpingpreis von 599 Euro, steife Sandwichboards. Wer neben Holzlaminaten und Carbon-Verstärkungen, die man in dieser Klasse findet, ein komplettes Carbon-Sandwich sucht, der muss sich in der nächst höheren Preiskategorie umschauen. Eine Zwischenlösung bietet Fanatic. Bei der hier getesteten “LTD”- Technologie handelt es sich zwar nicht um Vollcarbon, dafür um ein Aramid-Gewebe im Deck, das Board wirkt auch damit sehr steif und ist das leichteste im Test.

Innerhalb der Gruppe bleibt dann noch der Kampf zwischen echten Freerideboards und Brettern, die man auch der Freeraceklasse (Starboard Futura, JP-Australia Super Sport) zuordnen könnte, spannend. Dabei beweisen diese ebenfalls, dass Top-Leistung nicht zwangsläufig mit schlechterer Kontrollierbarkeit verbunden sein muss. Zum Beispiel kann man auf einem JP Super Sport oder Starboard Futura nicht nur Slalomrennen mitfahren, sondern auch die Powerhalse lernen.

Auf den extrem breiten Boards muss man allerdings die Gabel beispielsweise höher montieren, auf dem genannten Starboard im Vergleich zum Lorch ist das etwa eine Handbreit. Grund ist das extrem breite Heck mit breitem Schlaufenabstand zwischen den hinteren Schlaufen, im Gleiten steht man weiter vom Mastfuß entfernt. Das erhöht die Anforderungen an diese Boardklasse dann dennoch wieder, denn im Dümpeln und für Surfer mit wenig Übung im Trapezsurfen fährt sich eine so hohe Gabel etwas unbequemer. Werden die Schlaufen allerdings innen montiert, ist dieser Effekt wieder weg und die breiten Flundern zeigen dann ebenfalls Aufsteigerqualitäten.

Neben den recht extremen Shapes findet man aber auch einige sehr ausgewogene Freerider mit viel Leistung – bei gutem Fahrkomfort.

 

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