Der Trend zu immer breiteren Boards scheint ungebrochen, Starboard überspringt mit dem 76 Zentimeter breiten Futura in der 135-Liter-Klasse glatt eine Entwicklungsstufe. Doch was bringt die Breite wirklich?

Große Boardbreite – das galt lange Zeit als schwierig zu beherrschen, schmalen Brettern schrieb man die beste Kontrollierbarkeit zu. Wahrscheinlich weil sie in der bildlichen Vorstellung wie ein scharfes Messer durchs Kabbelwasser schnitten. Doch solche pseudo-physikalischen Ansätze sind mittlerweile widerlegt. Moderne, breite Bretter liegen einfach stabiler auf dem Wasser, gleiten oft besser durch, weil sie viel dynamischen Auftrieb produzieren. Ein Garant für bestes passives Angleitverhalten sind die Übermaße dagegen nicht unbedingt. Beim Angleiten ohne Pumphilfe muss sich das Brett auf seiner Bodenkurve vom Dümpeln ins Gleiten schieben – und dabei hilft die Länge mindestens ebenso mit. Kürzere Boards haben meist einen steileren Angleitwinkel, und der kann sich als Gleitschwelle bemerkbar machen. So wundert es kaum, dass gerade die längsten Boards dieser Gruppe am einfachsten ins Rutschen kommen.

Einmal in Fahrt, oder mit ein, zwei Pumpschlägen beschleunigt, sieht die Sache dann anders aus. Jetzt zählt die Fläche unter den Fußschlaufen – und da können die kurzen, breiten Bretter punkten: Durchschnittsgeschwindigkleit, Durchgleiten, Höhelaufen – das sind zumindest theoretisch die Paradedisziplinen der breiten Boliden. Und sie können das im Praxistest auch überwiegend bestätigen

Diese Boards findet ihr im PDF-Download:

Bic Tecno 133 F2 Stoke 136 Fanatic Shark 130 Ltd. Hifly Free 132 JP-Australia Super Sport 127 Pro JP-Australia X-Cite Ride 130 FWS Lorch Breeze 129 White Line Mistral Screamer RD 133 RRD Z-Ride 135 Wood Starboard Futura 133 Wood Tabou Rocket 135 Ltd. Tiga Free X 135

Themen: BicBreezeDownloadF2FanaticFreeFuturaHiflyJP-AUSTRALIALineLorchLtd.MistralRideRocketScreamerSharkSportStarboardStokeSuperTabouTecnoTigaWhiteWoodX-CiteZ-Ride

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    Test: Freerideboards 135

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