Redaktion

Freerideboards 140 und 150 2007

  • Stephan Gölnitz
15.10.2007

Große Freerider unter 1000 Euro sind der günstigste Einstieg in die sportliche Gleitliga – oft schon gleich nach dem Surfkurs. Haben am Ende robuste ASA-Verbundbretter wie der Bic Techno oder leichte Carbon-Sandwichbretter wie der Hifly Free die Nase vorn? Auf den Speedsieger innerhalb dieser Gruppe hätte jedenfalls vor dem Test keiner gesetzt.

Zum empfohlenen Verkaufspreis von knapp 1000 Euro gibt’s jede Menge Surfspaß, es muss ganz sicher nicht immer die teure „LTD“-, „Pro“-, oder „Wood“-Variante eines Boards sein. Und so mausern sich die getesteten HRS- oder GTX-Bauweisen zu den eigentlichen Verkaufsschlagern im Shop – der auf den empfohlenen Verkaufspreis erfahrungsgemäß meist noch einen Preisnachlass gewährt. Und von den Fahreigenschaften waren auch verwöhnte surf-Tester, die sonst häufig die leichteren, steiferen Versionen eines Modells unter die Füße bekommen, begeistert. Diese Testboards sind keineswegs nur die schweren Billigversionen, sondern die eigentliche Standard-Klasse, die bis zu 90 Prozent des Marktes abdeckt.

Allerdings tritt mit dem Hifly Free 145 auch ein Board in Carbon-Sandwichbauweise an, das nur aufgrund des Vertriebsweges (Direktverkauf online) die 1000-Euro-Marke unterschreitet. Doch nicht nur bei der Bauweise, auch bei den Fahreigenschaften bot die Gruppe spannende Vergleichsmöglichkeiten – Brettkonzepte wie der Starboard Go setzten im Praxistest ganz andere Highlights als ein Bic Techno oder Tabou Rocket. So treffen sehr sportliche, fast slalom-orientierte Renner für gute Windsurfer (Hifly Free, Tabou Rocket) sowohl auf sehr aufsteigerfreundliche Bretter (F2 Xantos, Mistral Explosion, RRD Evolution) wie auf tadellose Freerider (Fanatic Shark, Bic Techno) und auch auf einen echten Exoten (Starboard Go).

Trotz annähernd gleicher Brettvolumina wirken die Boards auf dem Wasser doch ganz unterschiedlich groß. Und so empfehlen sich F2 und Mistral eher für schwerere Surfer jenseits der 80 Kilo. RRD und Hifly wirken etwas kleiner und kippeliger und geben echten Jumbos nicht die gleiche Sicherheit wie ein pontonartig auf dem Wasser liegender Starboard Go. Auf Brettern dieser Größe können Aufsteiger bis etwa 70 Kilo gleich nach einem längeren Surfkurs loslegen. Als Freerideboard für Gleitwind passen die Boards am besten zu Surfern über 80 Kilo Körpergewicht.

Diese Boards findet Ihr im PDF-Download:

Bic Techno 148 F2 Xantos 152 Fanatic Shark 145 HRS Hifly Free 145 Mistral Explosion 142 HRS RRD 360 Evolution 155 ASA Starboard Go Tufskin 139 Tabou Rocket 79 GTX

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    Test: Freerideboards 140/150

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