JP-Australia Super Sport 74 V 127 FWS

 • Publiziert vor 12 Jahren

Eine Rennsemmel in der Freeridegruppe. Wir würden für den Super Sport sogar die leichtere Pro-Bauweise empfehlen, das passt nach unserer Einschätzung zur leistungsorientierten Charakteristik noch besser.

An Land: Der Super Sport liegt flach und breit wie ein Flugzeugträger zwischen den etwas schmaleren Boards. Der geringe Scoop im Decksshape (wenig Aufbiegung der Nase) unterstreicht den optischen Eindruck noch. Die Outline wirkt recht rund, ins Heck sind neben der langen Finne deutliche Cut Outs geschnitzt. Nur zwei Freerideoptionen (sehr sportlich und komfortabel) stehen für die Schlaufen zur Wahl, eine Aufsteigerposition fehlt.

Auf dem Wasser: Der JP beweist: Ein super sportliches Board muss nicht schwierig zu fahren sein. Der breite Rumpf kippelt im Dümpeln kaum und auch im Vollgleiten bleiben die Anschnallzeichen ausgeschaltet. Der 127er wirkte im unteren Windbereich allerdings nicht so spritzig wie der bereits getestete 118er in der Pro Edition. Der Shape kommt zwar flott ins Gleiten, benötigt dann aber etwas mehr Druck, um sich völlig frei auf die Finne zu setzen.

Unterpowert bekommt man auch mal Schläge von den Kabbelwellen und den einen oder anderen Schwall Spritzwasser ab, die Gleitlage wirkt eher leicht gedämpft. Danach genießt man im idealen Windbereich aber ein freies Fahrgefühl, das man sich nicht mit Fußdruck oder Körperspannung erarbeiten muss. Wie ein Hoovercraft zischt das Board in stabilem Gleitwinkel über Kabbelwellen hinweg. Erstaunlich ist, was passiert, wenn man dem Board in der Kurve mal ordentlich Druck gibt: Das breite Brett dreht dann plötzlich sehr eng und mit gutem Griff.

Zu den besten Durchgleitern zählt der JP nicht, dafür liegt er auch am Kurvenausgang kippstabil im Wasser und erhöht so die Trefferquote bei Wackelkandidaten.

Preis: 1499 Euro

Material/Herstellung: Wood-Sandwich

Finne: JP Super Sport WL 46 cm/Powerbox/GFK

Web: www.jp-australia.com

 

 

 

 

 

 

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