RRD Firemove LTD 110 + 120Foto: Stephan Gölnitz

Boards-FreerideRRD Firemove LTD 110 + 120

surf-Empfehlung: Die Ricchi-Twins beiendrucken vor allem in der Halse und mit bester Kontrollierbarkeit. Die Boards sind mit je rund 15 Liter größeren klassischen Shapes vergleichbar.

    [Board] RRD Firemove LTD 120 : [Tester] Frank Lewisch : [Spot] Torbole/Gardasee    Foto: Stephan Gölnitz
[Board] RRD Firemove LTD 120 : [Tester] Frank Lewisch : [Spot] Torbole/Gardasee  

An Land: Beide RRDs sind mit 10,8/11,2 Zentimetern in der Mitte die mit Abstand dünnsten Boards, wie zwei ausgewalzte Pfannekuchen. Die Outline fällt bei der großen Breite ebenfalls besonders rund aus, weil das Heck beim 120er nur minimal breiter ausfällt als bei einem Gecko 120.

          Foto: Stephan Gölnitz
 

Auf dem Wasser: Der 120er RRD ist mit 80 Zentimetern breiter als alles, was es in dieser Volumensklasse bisher gab. Dennoch wirkt das Board ähnlich am Fuß wie der 120er Fanatic Gecko, also wie ein klassischer 135-Liter-Freerider. Das Board hatte sich bereits im Freeridetest bewährt und zeigt hier nochmal, dass es sich auch zwischen den breiten Mitbewerbern gut schlägt. Weniger auf maximales Gleiten ausgelegt, mit der verhältnismäßig kürzesten Finne, beschleunigt das Board etwas braver, wirkt dann im Gleiten zwar nicht träge, läuft aber noch etwas flacher und gemächlicher als der vergleichbare 120er Gecko. Eins ist aber auch nach diesem Test klar: Der 120er Firemove ist und bleibt der Halsenmeister – zumindest, wenn man als Maßstab den Ausgangsspeed aus klassischen Powerhalsen mit mittleren Kurvenradien anlegt. Lediglich gelegentliche, kleine Spin Outs stören bei forscher Fahrweise. Der RRD könnte nach unserer Einschätzung auch noch gut eine geringfügig größere Finne vertragen. Der kleinere Bruder Firemove 110 verhält sich ähnlich wie beim Fanatic-Duo: Agiler, spritziger, im Vergleich zum Fanatic Gecko 120 erfordert das Board etwas mehr Führung, das lebendigere, wackeligere Gleitverhalten macht Spaß, verlangt dem Fahrer aber auch etwas mehr Aufmerksamkeit ab. Auch in der Halse muss der Druck sorgfältiger dosiert werden, dann geht es aber mit Schmackes in die Kurve und auch genauso wieder raus. Mit 75 Zentimeter Breite wirkt das Board alles andere als klein und gleitet ebenfalls sehr gut. Mit 7,1er bei normalem Gleitwind kann der RRD mit dem 76 Zentimeter breiten Gecko gut mithalten.

Info: Pryde Group GmbH, Tel.: 089/6650490, www.robertoriccidesigns.com

surf-Messung: Gewicht: 7,7/8,15 kg Länge: 237,5/236,5 cm Breite: 75/80 cm

Preise: 1999* Euro / 1599** Euro / 1299*** Euro

    Finnen: MFC Liquid Pro 36 + 38  cm/Power Box/G10-CNC    Foto: Stephan Gölnitz
Finnen: MFC Liquid Pro 36 + 38  cm/Power Box/G10-CNC  

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