RRD FireRace 120

 • Publiziert vor 11 Jahren

Eine fliegende Rennsemmel für sehr gute Surfer. Erfordert aktive Fahrweise und sehr gutes Brettgefühl. Dann kann man es auf Mega-Speed bringen. Wirkt am Fuß sehr leicht und agil. Nur sinnvoll in Verbindung mit schnellen Segeln, die das Potenzial ausschöpfen können.

[Board] RRD FireRace 120 : [Tester] Frank Lewisch : [Spot] Gardasee

An Land: Das Board ist vorne extrem ausgedünnt und hat am wenigsten Volumen. Die Schlaufenpositionen sind konsequent eher rennsportlich ausgelegt.

Auf dem Wasser: Wo man mit der Beschreibung des FireRace anfängt, hat der Begriff Freeride längst aufgehört. Das Brett wirkt subjektiv super kurz, benötigt zum Angleiten ein, zwei kurze Pumpzüge, um sich dann aber sofort nahezu übergangslos auf die kurze Gleitfläche zu katapultieren. Jetzt heißt es, das Board konzentriert aus den Fußgelenken zu dirigieren – dann wird man allerdings mit bestem Speed und super freier Gleitlage schon bei sehr wenig Wind belohnt. Scheinbar ohne Widerstand donnert es auch durch kleinere Windlöcher, wackelt dabei immer leicht nervös um die Längsachse. Wir haben bei dem sensiblen Board den Mastfuß knapp vor der Mitte montiert, ansonsten verstärken sich die leichten Spin-Out-Tendenzen.

In Manövern gewinnt der RRD erwartungsgemäß keinen Topf, gleitet nervös durch die Kurve und erfordert wegen der Schlaufenposition schon eine gute Halsentechnik. Dieser fliegende Schuhlöffel mit der dünn ausgeshapten Bugpartie kann einen Riesenspaß bereiten oder zum Stressfaktor Nummer eins werden.

surf-Empfehlung: Für Surfer mit sehr gutem Fahrkönnen, die ein bei wenig Wind subjektiv wie objektiv sauschnelles Board suchen.

Web: www.robertoriccidesigns.com

 

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