Schon gefahren: JP-Australia X-Cite Ride Plus und Magic Ride 2014 Schon gefahren: JP-Australia X-Cite Ride Plus und Magic Ride 2014 Schon gefahren: JP-Australia X-Cite Ride Plus und Magic Ride 2014

Schon gefahren: JP-Australia X-Cite Ride Plus und Magic Ride 2014

  • Stephan Gölnitz
 • Publiziert vor 8 Jahren

Das Jahr ist nicht einmal halb rum, da beglückt uns JP-Australia bereits mit den ersten 2014er Boards. Gleich zwei neue Shapes sollen die wichtige Freerideklasse neu aufmischen. Wir konnten den brandneuen Magic Ride und den gepimpten X-Cite Ride bereits ausprobieren.

Stephan Gölnitz [Board] JP-Australia Magic Ride PRO 118 : [Tester] Frank Lewisch : [Spot] Torbole/Gardasee  

"Plus bringt nix" schreibt der ADAC gerade sinngemäß über die Nobelkraftstoffe an den Zapfsäulen. Beim JP X-Cite Ride ist das anders. Das Plus spürt man sofort. Um nicht wieder abgenudelte Automobil-Vergleiche zu bemühen: Das Plus ist wie frisch geschnittene Chilis auf der Pasta, wie der Extra-Schuss Rum in der Cola oder eben das Normale – nur den entscheidenden Tick frecher. Der neue Shape wirkt einfach schneller, direkter und lässt sich erfreulich lebendig in die Kurve legen. Selbst am Neusiedler See lässt sich das Board gut eng zwischen zwei Wellen halsen, bei einem Wellenabstand, wo eigentlich kaum ein Kiteboard dazwischen passt. Wer mit seinem X-Cite-Ride-Board über die letzten Jahre fahrtechnisch mitgewachsen ist, bekommt jetzt den nächsten Gang an Fahrspaß serviert. Dabei ergänzen sich die Shapes prächtig.

Genau so wie der "Plus" sportlicher geworden ist, ergänzt der Magic Ride die Palette für den komfortorientierten Fahrer (Fahrbericht in surf 6/2013 oder unter surf-magazin.de #10795), der am liebsten sichere, flüssig flotte Gleithalsen fährt. Dabei bleibt der etwas breiter gewordene X-Cite Ride ebenfalls weiterhin gut kontrollierbarer, nur eben etwas spritziger unter den Füßen wirkend und mit etwas mehr Kurve im Shape der Heckoutline lässt sich das Board noch sportlicher halsen. Du musst den X-Cite jetzt vielleicht etwas mehr durch die Kurve führen, hast aber dafür sämtliche Optionen für alle Radien, die diese Boardklasse bietet, selbst für ganz enge Turns benötigt man nach unserem Gefühl spürbar weniger Fußdruck als beim Vorgänger.

surf-Fazit: Ein gelungenes Doppel. Der X-Cite bietet mehr sportlichen Fahrspaß und auch rasante Kurvenqualitäten, der Magic Ride besten Fahrkomfort und äußerst einfache Halseneigenschaften.

X-Cite Ride Plus ES/FWS/PRO EditionVolumen: 125/135/145/160 Liter Preise: 1199/1649/1999 Euro

Stephan Gölnitz Magic Ride FWS/PRO EditionVolumen: 104/118 Liter Preise: 1649 /1999 Euro

Infos: www.jp-australia.com

Themen: JP-AUSTRALIAMagic RideX-Cite Ride Plus


Lesen Sie die SURF. Einfach digital in der SURF-App (iTunes und Google Play) oder bestellen Sie es im Shop als Abo oder Einzelheft:

iTunes Store Google Play Store Delius Klasing Verlag
Anzeige
  • Schon gefahren: JP-Australia Radikal Quad 83 Pro

    27.10.2014surf-Fazit: Radikaler Meilenstein für große Wellen und viel Wind! Für internationale Top-Spots zum Verlieben. Als Allrounder für Nord- und Ostsee, auch für radikale Waver fast ...

  • JP-Australia Magic Ride 104 PRO

    18.02.2014surf-Empfehlung: Der Magic Ride von JP ist extrem einfach zu fahren und zu halsen. Eine Garantie für schnelle Lernfortschritte. Mit dem 104er ersetzt du ein klassisches ...

  • JP-Australia Real World Wave 74 Pro

    16.01.2009Der JP Real World Wave ist in allen Wellenbedingungen zu Hause und hat vor allem in großen Wellen überdurchschnittlich viel Potenzial für schnelle Turns über den vorderen Fuß. Wer ...

  • JP-Australia Twinser Quad PRO

    15.12.2011Ausgeliefert wird der Twinser Quad mit vier Flossen (zwei Twinser, zwei Seitenfinnen).

  • JP-Australia All Ride 116 PRO

    18.02.2014surf-Empfehlung: Wer ein sehr sportliches, lebendiges Freemoveboard mit direktem Fahrgefühl sucht, das sich bei entsprechendem Feeling im Fuß schnellstmöglich durch die Kurve ...

  • JP-Australia Super Sport 74 Pro

    15.05.2011surf-Empfehlung: Der Super Sport zählt zu den Vorreitern der Freeraceklasse und präsentiert sich als ausgereifter Kompromiss aus bestmöglicher Leistung schon bei wenig Wind, guter ...

  • JP-Australia Slalom IX

    15.01.20133 x 2 ist nach Adam Riese 6, aber nicht bei JP und nicht im Worldcup. JP-Australia bietet von seinem Slalom-Renner sechs Größen an, aber die PWA erlaubt pro Fahrer im ...

  • Test 2014: Freerideboards Large

    16.05.2014Eine neue Brettklasse macht sich breit: Freerideboards mit bis zu 10 Zentimetern mehr Breite als vor wenigen Jahren wollen die Klassiker verdrängen. Dieser Test zeigt, was die ...

  • Test 2015: Freemoveboards 85

    30.04.2015Kleine Freemoveboards sind die Schweizer Taschenmesser unter den Windsurfboards. Je nach Bedingungen „klappst“ du einfach ein anderes Tool raus: zum Wellen zerlegen, zum ...