Schon gefahren: RRD Firemove 130 LTD

 • Publiziert vor 8 Jahren

Flunder, Palatschinken, Rennsemmel – das Problem superlativsüchtiger Journalisten lässt sich am RRD Firemove gut studieren. Denn wie soll man bitte heute noch so ein 85 Zentimeter breites und 2,36 Meter kurzes Board titulieren, wenn man schon vor fünf Jahren sämtliches verbales Pulver für die mittlerweile zahnstocherartig wirkenden “Wide Body Boards” verschossen hat.

(Tester) Nikolas Slijk : (Spot) Gardasee

Am besten wir ignorieren die Breite einfach, surfen das Board und vergessen darüber auch sämtliche Vorurteile, die gut studierte Surfer gerne in die Boardabmessungen hinein interpretieren.

Der RRD ist nämlich vor allem besonders einfach zu surfen und auch bei viel Wind gut zu kontrollieren. Die laienhafte Vorstellung, der Wind könnte unter das breite Board greifen und dich einfach wegsegeln lassen, greift vielleicht ab sieben Windstärken – gilt dann aber für schmalere Bretter ebenso. Auf den RRD stellst du dich einfach drauf, gleitest ohne eigenes Zutun an und surfst – super gedämpft unter den Sohlen – mit frei erhobenem Bug über die Wellen dahin, ohne jemals vorne einzusetzen. Das Brett ist extrem stabil um beide Achsen, erfordert für Neulinge in dieser Breitenklasse etwas Gewöhnung, um nicht immer leicht nach Luv zu ziehen und gleitet vor allem bei nachlassendem Wind sehr gut durch.

Für ein 130-Liter-Board dümpelt der RRD extrem kippstabil. So erfordert der Shape auch beim Einleiten der Halse ordentlich Druck, geht dann in weitem Radius in die Kurve und sollte auch bei mittlerem Fahrkönnen zu 99 Prozent für trockene Gleithalsen sorgen. Wer bei der Halse mehr auf eine bessere Trefferquote als auf maximale Kurvengeschwindigkeit schielt, liegt mit dem RRD wahrscheinlich richtig.

Größen: 100 bis 140 L

Preise: 1849 bis  1999 Euro

Infos: www.robertoriccidesigns.com

Themen: 130Firemovegefahren:LTDRRDRRDschon


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