Starboard Carve 131 Carbon Starboard Carve 131 Carbon Starboard Carve 131 Carbon

Starboard Carve 131 Carbon

 • Publiziert vor 8 Jahren

surf-Empfehlung: Der Carve ist sportlich und aufsteigerfreundlich zugleich. Vom Gleitanfänger bis zum engagierten Freeracer kann man das Board eigentlich jedem empfehlen. Einzig zu beachten: Das Board wirkt vergleichsweise groß und sollte im Zweifel eher nach der Breite und nicht nach dem Volumen ausgewählt werden. Eine Mittelposition der hinteren Schlaufe wäre vielleicht wünschenswert.

Stephan Gölnitz [Board] Starboard Carve 131 Carbon : [Tester] Manuel Vogel : [Spot] Dahab

An Land: Beim Carve in der hochwertigen Carbon-Version schimmert das Carbongewebe sichtbar durch das sparsame, graue Finish. Der Carve ist mit 2,52 Metern Länge mittlerweile wieder zur Gruppe der längeren Boards aufgerückt. Ausgewalzt wie ein Pallatschinken kommt das Starboard dazu auf üppige 75,5 Zentimeter Breite und wirkt so bereits an Land recht groß – aber auch dünn. Das Deck ist flach und mit viel Platz, erst zum Heck wird der Shape dann deutlich schmaler. Die Cut Outs am Heck sind markantes Zeichen und Ausdruck shaperischer Experimentierfreude. Die große, gerade Finne sitzt in einer Tuttlebox mit zwei Schrauben. Mit großen Öffnungen für die Finger oben geht die Montage aber dennoch schnell. Die Schlaufen lassen sich für Freerace weit außen und in einer etwas gemäßigteren Freerideposition montieren. Eine Mittelposition hinten gibt es nicht.

Stephan Gölnitz

Auf dem Wasser: Erneut länger und breiter gehalten – das schadet beim Losdümpeln und Angleiten logischerweise nicht. Die sprichwörtliche pontonartige Kippstabilität hilft, schneller und vor allem einfacher ins Gleiten zu kommen. Dabei wirkt das Board allerdings auch insgesamt größer als viele der übrigen Kandidaten. Die ideale Segelrange ist daher auch sicher einen knappen Quadratmeter zu größeren Tüchern verschoben als auf einem Bic Techno beispielsweise. Einfacher ins Gleiten kommt man allerdings auf kaum einem Board dieser Größenordnung. Sensibler Gewichtstrimm? Das ist auf dem Carve Geschichte. Und auch im Vollgleiten behältst du leicht die Kontrolle, selbst bei dem sehr guten Top-Speed, den das Board leicht und willig nach der recht spritzigen Beschleunigungsphase erreicht. Das leichte Board erzielt aber auch bei weniger Wind einen guten Schnitt, hält in Windlöchern lange den Druck auf der Finne, wirkt sportlich direkt und frei und macht so auch dem engagierten Freeracer Spaß. Dann mit Schmackes in die Kurve, eng ziehen oder in weitem Bogen genüsslich durchgleiten – alles kein Problem. Besonders bei mittelprächtiger Halsenfahrtechnik gleicht das Board so manche Schludrigkeit aus und rauscht auf der breiten Gleitfläche schön bis zum Schiften weiter. Erstaunlich – und wieder auch nicht – das extrem breite Board lässt sich, wohl wegen des schmalen Hecks, im Vergleich sehr eng drehen und wirkt innerhalb dieser Klasse beinahe "snappy". Der Gleitaufsteiger freut sich, wie stabil das Board auch beim Wenden im Wasser liegt, da zahlt sich neben der Breite auch die mittlerweile wieder etwas gedehnte Länge spürbar aus.

Stephan Gölnitz Finne: Drake Freeride Power 46,0 cm/Tuttlebox/G10

Info: APM Marketing GmbH, Tel.: 08171/387080, www.star-board.com

surf-Messung: Gewicht: 7,50 kg Länge: 252,0 cm Breite: 75,0 cm  

Preise: 1959* Euro/1699** Euro/ 1399*** Euro

Stephan Gölnitz Drei Konzepte, drei Hecks (v.l.n.r.): Der Naish mit schmalem Manöverheck, Starboard mit martialischem Konturheck und Tabou mit dem gemäßigt breiten, relativ runden klassischen Freerideheck.

Stephan Gölnitz

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