Systemvergleich 2019Leichtwind-Material für frühes Gleiten

Systemvergleich 2019: Leichtwind-Material für frühes GleitenFoto: Stephan Gölnitz
Systemvergleich 2019: Leichtwind-Material für frühes Gleiten

Klein gegen : Groß Welche Boardklasse gleitet wirklich als erste? Mit Pumpen? Ohne Pumpen? Und wie hoch ist der Fun-Faktor bei noch weniger Wind? Erstmals treten alle Typen vom klassischen Raceboard über modernste Foils bis zum neu aufgelegten Longboard im kritischen Windbereich zwischen 7 und 13 Knoten gegeneinander an.

Willkommen im surf-Labor. Mit Windmesser und GPS haben wir diesmal Grundlagenforschung betrieben. Für die Gleitvergleiche wurden alle Boards mit den üblicherweise meist verwendeten und gut geeigneten Segelgrößen ausgestattet: Das Longboard mit 7,5 Quadratmetern, das Raceboard durfte das zulässige 9,5er verwenden, die Foilboards wurden mit Segeln zwischen 6,2 und 7,5 Quadratmetern befeuert, der Freerider mit einem camberlosen 8,4er Freeridesegel, das Leichtwind-Slalomboard mit einem 9,2er Freerace-Segel und das Formulaboard mit 11,5 Quadratmetern.

Verlagssonderveröffentlichung

Aus jeder Board- oder Foil-Gattung haben wir einen geeigneten Vertreter ins Rennen geschickt – dem gesamten Systemvergleich mit allen Testergebnissen inklusive technischer Daten und Bewertungen findet ihr als PDF unten im Download-Bereich:

  • Longboard – GA One Design Pro
  • Raceboard – Starboard Phantom Race
  • Freeride XL – Tabou Rocket 145
  • Leichtwind Slalom – Fanatic Falcon LW
  • Foil Frühgleiten – NeilPryde Glide XL
  • Foil Performance – Slingshot Ghost Wisper
  • Formula – Fanatic Falcon Formula
Klein gegen Groß: Der ultimative Systemvergleich zu Frühgleit-Material
Foto: Stephan Gölnitz

Das Raceboard und das Frühgleitfoil kamen dabei nahezu gleichzeitig ins „Gleiten“ und auch das anschließende Speedduell mit 20 km/h – bei neun Knoten Wind – erinnerte sehr an Elefantenrennen auf der Autobahn, wenn zwei Sattelschlepper mit einem km/h mehr oder weniger auf dem Tacho das Duell am Berg suchen. Deutlich schneller waren alle klassischen Gleitboards, vom Freerider bis zum Formula. Beim Foil reicht es bereits, sich auf etwa 10 km/h zu pumpen — dann geht es in die Luft, beim Rocket noch lange nicht. Beim Foil nimmt die Pumpkraft schnell ab, beim Rocket muss man mit gefühlt doppelter Kraft ziehen, bis ins richtige Gleiten. Auf einem extremen Foilboard ohne „Gleitbedingungen“ zu surfen ist zwar möglich – aber sinnlos, denn „das ist dann lahm wie Sau“ .

Erstaunlich einfach war das Leichtwind-Slalomboard auch bei 20 Knoten noch auf der Geraden kontrollierbar, ähnlich gut wie der Tabou Rocket. Das Gleitduell zwischen Slalom XL und Frühgleitfoil ging – recht knapp – zugunsten des Foils aus, der Hauptunterschied dabei: Auf dem Slalomboard presste ein mächtiges 9,2er Freeracesegel, auf dem Foil ein 6,2er Wave-Tuch. Unser Fazit: Auch für den Windbereich unter 13 Knoten gibt es unglaublich viele gute Optionen, wer da bislang noch nicht surft, findet auf den folgenden Seiten vielleicht etwas Inspiration.

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