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Test 2017: 8 Freeride- gegen 7 Freeraceboards 115

  • Surf Testteam
20.05.2017

Freeracebolide halst besser ist als ein Freerideboard, schnellste Freerider im Speedduell mischen Freeracer auf. Verkerhte Welt in der 115-Liter-Klasse. SURF hat darum alles in eine Testgruppe gepackt.

Test 2017: 8 Freeride- gegen 7 Freeraceboards 115 (im Foto v.l.n.r.: Starboard AtomIQ 114 UltraCore, Fanatic Gecko 112 Ltd., JP-Australia Magic Ride 111 Pro, Tabou Rocket Wide 110 Ltd.)

Manchmal ist es nur eine Kleinigkeit – ein besonders steil geformtes Rail im Bereich der Fersen, oder fehlende Dübel für die Fußschlaufen an den richtigen Stellen. Der Herstellerstempel – "Freeride" oder "Freerace" – ist es jedenfalls erstmal nicht, der die Grenze zieht. Die Grenze zwischen einfach zu surfenden Spaßbrettern und Speedbolzern, mit denen ehrgeizige Heizer ihren Rekord knacken wollen; oder zumindest mal zeigen, wer wirklich am Spot die "Seehoheit" hat. Das zeigt dieser Test. Hier findest du 15 Boards vom komfortabelsten Freerider, den man sich vorstellen kann, bis zur rasenden Höllenmaschine für kompromisslose Speedfreaks. Auch unter den Freeracern findest du wirklich einfach zu surfende Boards mit guten Halseneigenschaften und unter den Freeridern sind Bretter, die mit ein bisschen Finnentuning locker in der Freeraceklasse mitmischen können.

Den gesamten Testbericht mit allen Ergebnissen zu diesen Boards findest Du unten im Download-Bereich:

Verkehrte Welt: Wenn ein Freeracebolide plötzlich besser zu halsen ist als einige Freerideboards. Wenn umgekehrt die schnellsten Freeridebretter im Speedvergleich bei den nominell sportlicheren Pendants voll mitmischen. Genau das ist in der 115-Liter-Klasse der Fall. Deshalb haben wir auch alle Boards in einen Topf geworfen, bei unterschiedlichsten Bedingungen kräftig umgerührt, abgeschmeckt und dann neu sortiert.

SURF-Tester auf dem Weg zur Arbeit...

AN LAND

Shapes: Den Unterschied zwischen Freeride und Free­race verrieten früher markante "Cut Outs" unter den Performance-Boards. Die haben jedoch mittlerweile auch in die Freerideklasse Einzug gehalten. Heute deutet bei den Freeracern eine tiefe Mulde im Deck den Einsatzbereich schon an. 

Ausstattung: Bei den Finnenboxen sind in der Freerideklasse ausschließlich Powerboxen zu finden. Die Freeracer kommen dagegen bis auf ein Board durchweg mit der besonders soliden Tuttlebox an den Start. Für die Tuttlebox findest du auch hochwertigste Zubehörfinnen aus dem Slalom-Race-Bereich, die für die Powerbox nicht immer angeboten werden. Die Tuttlebox bietet theoretisch und praktisch zumindest die Möglichkeit, ein Foil zu montieren. Die Garantie erlischt nach unseren Recherchen allerdings.

AUF DEM WASSER

Gleiteigenschaften: Länge mal Breite, geteilt durch die Steigung der Bodenkurve – irgendwie so ähnlich lautet vermutlich die geheime Formel für frühes Angleiten.

Speed: Freies Gleiten, eine schnelle Finne und – zumindest bei viel Wind – souveräne Kontrollierbarkeit sind die Zutaten für ein richtig schnelles Board.

Powerhalsen: Nahezu jedes Board in dieser großen Gruppe ist gut zu halsen – allerdings oft mit speziellen Eigenheiten. Im Test wird zwischen der klassischen Powerhalse (mittlere Radien, gemäßigte, entspannte Kurveninnenlage) und der sportlichen, gecarvten Halse (viel Eingangsspeed, Segel tief abgelegt, hohes Halsenkönnen erforderlich) unterschieden.

Board Guide Freeridebaords 115

Board Guide Freeraceboards 115

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