F2 Rodeo 98

 • Publiziert vor 10 Jahren

Fazit: Der F2 Rodeo überzeugt als leichtfüßige Freestyle-Maschine all diejenigen, die Freestyle vom Spock aufwärts definieren und auf freeridiges Fahrgefühl und klassische Gleitmanöver wie Backwind Jibes und 360er pfeifen.

[Board] F2 Rodeo 98 : [Tester] Frank Lewisch : [Spot] Prasonisi/Rhodos

An Land: Der F 2 Rodeo bleibt 2012 unverändert. Das Board ist mit 225 Zentimetern kurz und – vor allem im Rail- und Heckbereich – sehr dick. Die Ausstattung mit Pads und Schlaufen ist gut, die aufgeklebte, glatte Designplakette zwischen den Pads wurde jedoch zielsicher dorthin geklebt, wo man beim Angleiten und Wenden gerne hintritt. Im Bugbereich sollen zwei kleine Channels Führung beim Rückwärtssliden geben.

Auf dem Wasser: Shaper Dani Aeberli hatte seit dem letzten Jahr wenig Grund, am Rodeo etwas zu ändern und hat glücklicherweise alles beim Alten gelassen. Auch wenn Marken wie Fanatic oder JP sich – anscheinend – bei ihren neuen Modellen am F2 orientiert haben und spürbar radikaler wurden, bleibt der Rodeo für alle Sprung- und Slidemanöver noch immer das Maß der Dinge: Das Brett gehört nicht zu den absoluten Spitzengleitern, beschleunigt aber bei der ersten Böe druckvoll und wird dann sofort ausreichend frei, um abspringen zu können. Kein anderes Brett der Gruppe, mit Ausnahme des Starboard Flare, lässt sich dermaßen leicht und kraftlos für alle gängigen Moves aus dem Wasser poppen. Eine Stärke, die das Brett auch für Fahrer unter 75 Kilo interessant macht. Auch bei unseren Gast-Testern war das Brett aus diesem Grund der absolute Favorit. Einmal abgesprungen, rutscht der F2 derart schnell und radikal durch alle Manöver, dass man nach dem ersten Flaka beinahe automatisch in die zweite Rotation geht. Beim Umsteigen auf Switchstance und bei Tauchmanövern hält das Brett die Geschwindigkeit erfreulich gut, so dass man genügend Dampf für angesagte Powermoves, wie zum Beispiel Konos, behalten kann. Für klassische Gleitmanöver – und das ist die Schattenseite des sehr radikalen Konzeptes – ist der Rodeo nicht gemacht. Das kurze Brett steht bei gecarvten Manövern unruhig auf der Kante und über den kurzen Bug läuft man besser nur dann, wenn es wirklich sein muss.

Web: www.f2.com 

Preis: 1799 Euro

surf-Messung:Gewicht: 6,5 kg

Finne: Choco Fins 20,0 cm/Powerbox/GFK

 

 

 

 

 

 

 

Gehört zur Artikelstrecke:

Freestyleboards 2011


  • Freestyleboards 2011

    15.10.2011Freestyle wandelt sich. Beim legendären King of the Lake wurde die Krone noch für Loops und Halsenvarianten vergeben, später rutschte man fingerbreit über dem Wasser rum, um noch ...

  • F2 Rodeo 98

    15.10.2011Fazit: Der F2 Rodeo überzeugt als leichtfüßige Freestyle-Maschine all diejenigen, die Freestyle vom Spock aufwärts definieren und auf freeridiges Fahrgefühl und klassische ...

  • Fanatic Skate 99 TE

    15.10.2011Fazit: Dank der ausgewogenen Charakteristik aus überzeugenden Gleitleistungen, einfachem Fahrverhalten und sehr guten Sprung- und Slidingeigenschaften kann man den Fanatic Skate ...

  • JP-Australia Freestyle 99 Pro

    15.10.2011Fazit: Der JP ist radikaler und spezieller geworden. Dank guter Gleitleistung und Beschleunigung hat man immer genügend Dampf für alle angesagten Powermoves der neuen Schule. Den ...

  • RRD Twintip 100 LTD V2

    15.10.2011Fazit: Der RRD Twintip glänzt durch seine Unkompliziertheit und Allroundqualitäten: Gute Fahrleistungen, überzeugende New-School Eigenschaften und beste Kontrolle in ruppigen ...

  • Starboard Flare 101 WoodCarbon

    15.10.2011Fazit: Der Flare ist aufgrund toller Gleitleistung sowie grandioser Absprung- und Sliding-Eigenschaften eine Freestyle-Maschine. Laut Starboard wird eine andere, längere Finne ...

  • Tabou Twister 100 Team

    15.10.2011Fazit: Das Twinserkonzept funktioniert für alle radikalen, geslideten Manöver sehr gut und dürfte daher ambitionierten Tricksern durchaus gefallen. Das Gesamtpaket bietet kaum ...

Themen: DownloadF2Rodeo

  • 0,00 €
    Freestyleboards 2011

Lesen Sie die SURF. Einfach digital in der SURF-App (iTunes und Google Play) oder bestellen Sie es im Shop als Abo oder Einzelheft:

iTunes Store Google Play Store Delius Klasing Verlag
Anzeige
  • Starboard Quad IQ 74 WoodCarbon

    21.01.2011Der Starboard ist schon vom Gesamttrimm auf Turns in gemäßigten Wellen ausgelegt und da macht dem Board kein anderes was vor. Es dreht super leicht und eng mit sattem Finnenhalt. ...

  • JP-Australia X-Cite Ride-II 120 Pro Edition

    20.06.2009Der X-Cite Ride wirkt direkter als je zuvor und vermittelt ein sportliches Speedgefühl. Dabei ist das Board einfach zu fahren und bietet bequeme Schlaufenoptionen für alle ...

  • Lorch Oxygen 73

    16.01.2009Insgesamt sehr einfach und komfortabel zu fahren, fordert der Lorch auf der Welle interessanterweise den besseren Waverider. Bei Frontside-Wellenritten will der Shape aktiv über ...

  • Deutschlandt: Epplesee (Leserspot)

    21.10.2004Um seiner größten Leidenschaft noch mehr Zeit widmen zu können, entschied sich Tobias Friederichs nach seinem Studium zum Diplom-Ingenieur für den Job im Surfshop, denn somit ...

  • RRD X-Fire 135 LTD

    15.06.2011surf-Empfehlung: Für technisch versierte Surfer, die gerne frühzeitig mit eher kleineren Finnen unterwegs sind. Lässt sich auch von Nicht-Superschwergewichtlern leicht schnell ...

  • England: Wales

    15.12.2011Llanfairpwllgwyngyllgogeryc... – das ist kein Schreibfehler, sondern ein Ortsname in Wales. Ehrlich! Ein Landstrich, dessen Bewohner ihren Orten solche Namen geben, macht ...

  • Starboard iSonic 111 Wood

    31.03.2009Trotz doppelter Ausstattung fehlte die perfekt passende Finne, das kostet ein paar Pünktchen. Selbst auf Amwindkurs war die 44er zu langsam gegen die Konkurrenz. Ansonsten ...

  • Tabou Rocket 95 LTD

    15.04.2011surf-Empfehlung für Tabou: Der 3S ist ein Board, das viel Wind liebt und dabei als sehr gelungener New School Freestyler überzeugt. Wer auf Freeride und klassische Manöver steht, ...

  • Schweden: Cityspot Stockholm

    21.06.2009Keine Gondeln wie an der Adria, aber die schönsten Frauen der Welt, die einen zur Höchstform auf dem Wasser treiben. Die Männer seien auch nicht so schlecht, meint der Autor. ...