F2 Rodeo 98

15.10.2011 SURF-Magazin - Fazit: Der F2 Rodeo überzeugt als leichtfüßige Freestyle-Maschine all diejenigen, die Freestyle vom Spock aufwärts definieren und auf freeridiges Fahrgefühl und klassische Gleitmanöver wie Backwind Jibes und 360er pfeifen.

[Board] F2 Rodeo 98 : [Tester] Frank Lewisch : [Spot] Prasonisi/Rhodos
[Board] F2 Rodeo 98 : [Tester] Frank Lewisch : [Spot] Prasonisi/Rhodos

An Land: Der F 2 Rodeo bleibt 2012 unverändert. Das Board ist mit 225 Zentimetern kurz und – vor allem im Rail- und Heckbereich – sehr dick. Die Ausstattung mit Pads und Schlaufen ist gut, die aufgeklebte, glatte Designplakette zwischen den Pads wurde jedoch zielsicher dorthin geklebt, wo man beim Angleiten und Wenden gerne hintritt. Im Bugbereich sollen zwei kleine Channels Führung beim Rückwärtssliden geben.

Auf dem Wasser: Shaper Dani Aeberli hatte seit dem letzten Jahr wenig Grund, am Rodeo etwas zu ändern und hat glücklicherweise alles beim Alten gelassen. Auch wenn Marken wie Fanatic oder JP sich – anscheinend – bei ihren neuen Modellen am F2 orientiert haben und spürbar radikaler wurden, bleibt der Rodeo für alle Sprung- und Slidemanöver noch immer das Maß der Dinge: Das Brett gehört nicht zu den absoluten Spitzengleitern, beschleunigt aber bei der ersten Böe druckvoll und wird dann sofort ausreichend frei, um abspringen zu können. Kein anderes Brett der Gruppe, mit Ausnahme des Starboard Flare, lässt sich dermaßen leicht und kraftlos für alle gängigen Moves aus dem Wasser poppen. Eine Stärke, die das Brett auch für Fahrer unter 75 Kilo interessant macht. Auch bei unseren Gast-Testern war das Brett aus diesem Grund der absolute Favorit. Einmal abgesprungen, rutscht der F2 derart schnell und radikal durch alle Manöver, dass man nach dem ersten Flaka beinahe automatisch in die zweite Rotation geht. Beim Umsteigen auf Switchstance und bei Tauchmanövern hält das Brett die Geschwindigkeit erfreulich gut, so dass man genügend Dampf für angesagte Powermoves, wie zum Beispiel Konos, behalten kann. Für klassische Gleitmanöver – und das ist die Schattenseite des sehr radikalen Konzeptes – ist der Rodeo nicht gemacht. Das kurze Brett steht bei gecarvten Manövern unruhig auf der Kante und über den kurzen Bug läuft man besser nur dann, wenn es wirklich sein muss.

Preis: 1799 Euro

surf-Messung:
Gewicht: 6,5 kg

Finne: Choco Fins 20,0 cm/Powerbox/GFK

 

 

 

 

 

 

 

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Freestyleboards 2011
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