Freestyleboards 100 - 2014

26.10.2013 SURF-Testteam - Lahmes Herumgenudel war gestern! Power-Manöver wie Kono oder Burner erfordern wieder Bretter, die nicht nur rotieren, sondern auch schnell sind und gut gleiten. Und weil sich mit den neuen Tricks auch die Shapes ändern, gab es genügend Gründe die neuesten Trends über Nord- und Ostsee zu jagen und auch einen Blick über den Tellerrand der etablierten Marken zu werfen.

© SURF-Testteam
Das Brett hat nichts mehr mit dem alten Twintip zu tun, den ich selbst sehr lange gefahren habe.

Das Brett hat nichts mehr mit dem alten Twintip zu tun, den ich selbst sehr lange gefahren habe.

Enttäuschung macht sich breit – beim ersten Hochheben der in Kartons verpackten Bretter wiegt das von uns georderte Wark Custom genauso viel wie alle anderen Boards. Viel Wind um Nichts? Beim Auspacken dann Erleichterung: Es steckt noch ein extra Boardbag drin und 5,0 Kilo Kampfgewicht verursachen selbst bei den erfahrensten Testern noch feuchte Hände. Warum wir diesmal auch ein Custom ausprobiert haben? Ganz einfach: Immer wieder bitten uns Leser darum, auch mal links und rechts des Mainstream zu suchen und den getesteten Wark-Shape kann man auch tatsächlich – ein wenig Wartezeit vorausgesetzt – 1:1 so bestellen. Und angesichts der gestiegenen Preise bei Serienboards ist der Unterschied zu den schon traditionell sehr teuren Custom-Brettern auf wenige hundert Euro zusammengeschrumpft.

Doch auch die Serienhersteller müssen sich nicht verstecken, auch und gerade bei den Freestyle-Shapes hat sich wieder viel getan. Die im Zeitraffer voranschreitende Evolution der Manöver erfordert auch immer neue Entwicklungen, die die Tricks der Pros mitmachen. Der Trend der letzten Jahre, hin zu kraftvollen Airmanövern wie Kono oder Burner, kommt allerdings auch dem Durchschnittstrickser zugute: Damit solche Tricks überhaupt möglich sind, müssen die Boards wieder schnell sein und gut gleiten – wer in Switch-Stance im Schneckentempo dahinkriecht, bleibt beim Absprung kleben wie ein Mehlsack. Dazu passt auch, dass die Zeit der superkurzen Finnen vorbei zu sein scheint – längere Spurhalter liefernm einfach mehr Speed und Pop für den Absprung. Die meisten Marken statten ihre Bretter aktuell mit Finnen zwischen 18 und 22 Zentimetern aus, die – auch das ist neu – bei Marken wie Tabou, Fanatic oder Starboard in leichten Slotboxen sitzen. Auch eine weitere Stellschraube wurde von fast allen Herstellern gedreht: Derm Abstand zwischen Mastspur und Schlaufen. Je näher man mit den Füßen an den "Drehpunkt Mastfuß" kommt, desto radikaler sollen Rotationen mit den Boards möglich sein – zumindest versprechen das die Hersteller. Ob dem so ist und ob man bei den Custum- Schmieden für mehr Geld auch mehr Freestyle-Spaß bekommt, lest ihr im folgenden Test.

Für Lob, Kritik und Anregungen sind wir immer wieder dankbar. Schreibt uns dazu einfach eine Mail an redaktion@surf-magazin.de oder besucht uns auf Facebook.

Die Testergebnisse der 6 Freestyleboards 100 gibt es unten als PDF-Download:

  • Fanatic Skate 100 TE
  • JP-Australia Freestyle 100 Pro
  • RRD Twintip 101 LTD V3
  • Starboard Flare 101
  • Tabou Twister 100
  • Wark Freestyle 99

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Freestyleboards 100
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Artikelstrecke "Freestyleboards 100 - 2014"

  • RRD Twintip 101 LTD V3 - Action - surf 6/13: <p>
	Das Brett hat nichts mehr mit dem alten Twintip zu tun, den ich selbst sehr lange gefahren habe.</p>
    Freestyleboards 100 - 2014

    Lahmes Herumgenudel war gestern! Power-Manöver wie Kono oder Burner erfordern wieder Bretter, die nicht nur rotieren, sondern auch schnell sind und gut gleiten. Und weil sich mit den neuen Tricks auch die Shapes ändern, gab es genügend Gründe die neuesten Trends über Nord- und Ostsee zu jagen und auch einen Blick über den Tellerrand der etablierten Marken zu werfen. mehr »

  • Fanatic Skate 101 TE - Action - surf 10/13: <p>
	Der Skate ist kein extremes Brett, welches sich sofort in dein Ged&auml;chtnis einbrennt.</p>
    Fanatic Skate 100 TE

    surf-Empfehlung: Der Fanatic Skate TE hat eine größtmögliche Zielgruppe – vom Vulcan-Schüler bis zu Gollito wird niemand enttäuscht sein, denn das Brett liefert eine tolle Mischung aus Radikalität und einfachem Fahrverhalten. Wer auch mal 100 Meter geradeaus fahren und auf Carving-Manöver nicht verzichten will, kann sich zum gleitstärkeren und seit Jahren unveränderten Skate BGS orientieren. mehr »

  • JP-Australia Freestyle 100 Pro - Action - surf 10/13: <p>
	In keinem Punkt extrem, aber in Summe ein Allesk&ouml;nner.</p>
    JP-Australia Freestyle 100 Pro

    surf-Empfehlung: Der JP ist nach wie vor ein Top-Allrounder: Mit solider Gleitleistung, jeder Menge Pop für angesagte Powermoves und einer guten Mischung beim Sliden aus Radikalität und Kontrolle macht er Freestyle-Einsteigern und Pros gleichermaßen Spaß. mehr »

  • RRD Twintip 101 LTD V3 - Action - surf 10/13: <p>
	Das Brett hat nichts mehr mit dem alten Twintip<br />
	zu tun, den ich selbst sehr lange gefahren habe.</p>
    RRD Twintip 101 LTD V3

    surf-Empfehlung: Der RRD hat einen großen Einsatzbereich, weil er nicht nur für extremste Freestyle-Manöver geeignet ist, sondern auch noch ordentlich geradeaus fährt und sogar mal einen gecarvten 360er mitmacht. Auch die passende Segelrange ist vergleichsweise groß. Wer’s ganz radikal, mag sollte eine kleinere Finne in Betracht ziehen. mehr »

  • Starboard Flare 101 - Action - surf 10/13: <p>
	Bei Doppel- und Powermoves eine Macht, aber auch mit kleinen Schw&auml;chen.</p>
    Starboard Flare 101

    surf-Empfehlung: Wer Segel über 5,3 gar nicht besitzt und auf Carvingmanöver pfeift, bekommt mit dem Starboard wohl genau das Richtige: Ein 110 Prozent Freestyle-Brett für Power und Doppelmoves und Sliden im Zeitraffer. Für Gelegenheitstrickser und Segel über 5,3 ist der Starboard Kode die geeignetere Alternative. mehr »

  • Tabou Twister 100 - Action - surf 10/13: <p>
	Das Top-Brett des Vorjahres wurde &uuml;berarbeitet &ndash; und das merkt man.</p>
    Tabou Twister 100

    surf-Empfehlung: Der Tabou ist ein sehr komplettes Freestyle-Brett – gute Fahrleistungen, jede Menge Pop für alle Powermoves und radikales Sliden machen das Brett zum perfekten Spielzeug für ambitionierte Trickser. Dabei ist das Brett nicht einmal schwer zu fahren und auch die Finnenabstufung passt perfekt. Abraten muss man eigentlich nur Gelegenheits-Freestylern, die ein Brett suchen, mit dem sie auch mal mehr als 100 Meter geradeaus fahren und schnittig halsen können – dafür hat Tabou den 3S im Programm. mehr »

  • Wark Freestyle 99 - Action - surf 10/13: <p>
	&quot;5,0 Kilo fu?r 2590 Euro! Da erwartet man automatisch etwas Besonderes.</p>
    Wark Freestyle 99

    surf-Empfehlung: Freestyle-Maschine für Leicht- und Mittelwind! Anpumpen, schnell in die Schlaufen schlüpfen, abspringen, rotieren – das kann der Wark am besten. Für Gelegenheitstrickser und Leute, die auch mal Gasgeben und Halsen wollen, aufgrund der mäßigen Kontrolle bei Hack und im Kabbelwasser eher nicht empfehlenswert. mehr »

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