JP-Australia Freestyle 98 Pro

 • Publiziert vor 11 Jahren

Den richtigen Mix aus guten „normalen“ Fahreigenschaften und radikalsten Manöverqualitäten zu finden, ist bei JP gelungen. Ein Board, mit dem sämtliche Manöver, egal auf welchem Niveau, gut gelingen und das dennoch viel Sicherheit, Kontrolle und ordentliche Fahrleistungen bietet.

[Board JP-Austrlia Freestyle 98 PRO : [Tester] Jonas : [Spot] Prasonisi

An Land: Neben minimalen Shapeveränderungen gefällt vor allem die im Vergleich zum Vorjahr zwei Zentimeter kürzere Finne, die jetzt optimal passt. Das Konturdeck ist weit nach innen gezogen und an den Radien gemäßigt. Der Shape fällt eher breit und flach aus.

Auf dem Wasser: Der JP Freestyle zählt ebenfalls zu den besten Gleitern, läuft sehr kippstabil und bleibt auch beim Umsteigen schnell. Trotz des Trends zu immer extremeren Manövern bleibt der JP einfach zu fahren und selbst, wer erst die Air Jibe üben möchte, kommt mit dem Board bestens zurecht. Die Finne hält vergleichsweise gut, das Brett beschleunigt willig und nebenbei zieht man locker Höhe. Mit etwas mehr Druck als beim F2 springt das Brett aus jeder Lebenslage locker ab, legt schnell um und slidet schnell genug für Doppelmoves. Dabei vermittelt das Brett immer ein sicheres Gefühl, es wirkt nicht so überdreht wie der F2-Shape.

Fazit: Der JP Freestyle ist gemeinsam mit dem Fanatic-Shape einer der Allrounder mit dennoch genügend Pepp für alle neuesten Manöver. Für einen Freestyler noch relativ zahm, aber mit ausreichend Biss und Spritzigkeit ausgestattet. Ganz sicher in diesem Test unter den Top Drei – immer vorne dabei.

Web: www.jp-australia.com

Gleich drei Marken setzen auf ausgeprägte Konturdecks bei ihren Freestylern. Diese Form soll für angenehmen Stand auch weit innen auf dem Board sorgen, ohne die Fußgelenke zu überstrecken. Am besten gelöst bei JP-Australia mit sanft gerundeten Kanten.

 

JP-Freestyle-Finne 22 cm

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