RRD Twintip 101 LTD V3

 • Publiziert vor 8 Jahren

surf-Empfehlung: Der RRD hat einen großen Einsatzbereich, weil er nicht nur für extremste Freestyle-Manöver geeignet ist, sondern auch noch ordentlich geradeaus fährt und sogar mal einen gecarvten 360er mitmacht. Auch die passende Segelrange ist vergleichsweise groß. Wer’s ganz radikal, mag sollte eine kleinere Finne in Betracht ziehen.

Das Brett hat nichts mehr mit dem alten Twintip zu tun, den ich selbst sehr lange gefahren habe.

An Land: Kürzer, schmaler, dicker – der Twintip wurde überarbeitet und soll 2014 mehr Speed und Pop für Powermoves generieren. An Deck bleibt alles beim Alten – weiche Schlaufen und griffige Pads lassen keine Wünsche offen.

Manuel Vogel

Auf dem Wasser: "Die Charakteristik hat sich ziemlich stark verändert", stellten unsere Tester gleich nach der ersten Session fest. War der Twintip fru?her etwas gemu?tlicher unterwegs, sprintet das Brett jetzt – unterstu?tzt durch die vergleichsweise große 22er-Finne – auch bei passivem Fahrstil am schnellsten u?ber die Gleitschwelle. Auf der Geraden kann man auch mal etwas mehr Druck aufs Heck geben und hervorragend Höhe pressen. Dass die leistungsstarke Charakteristik nicht nur auf die Finne zuru?ckzufu?hren ist, zeigten unsere Testruns mit kleineren Finnen, auch dann ist der RRD der Top-Gleiter. Das gute Speedpotenzial hilft spu?rbar, um fu?r alle angesagten Powermanöver wie Kono oder Air Funnell genu?gend Höhe zu bekommen und ist definitiv ein Schritt nach vorne. Im Vergleich zur Konkurrenz fällt der RRD etwas braver aus: Zum Absprung benötigt er minimal mehr Druck und beim Sliden wirkt das Brett eher kontrolliert als extrem radikal.

surf-Messung: Gewicht: 6,35 kg Länge: 228,3 cm Breite: 63,0 cm Finne: MFC Pro Flex Freestyle 22 cm/Powerbox/G10-CNC

Preis: 1999 Euro

Info: Pryde Group GmbH, Tel. 089/6650490, www.robertoriccidesigns.com

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