Test 2017: 7 Freestyleboards 100 Test 2017: 7 Freestyleboards 100 Test 2017: 7 Freestyleboards 100

Test 2017: 7 Freestyleboards 100

  • Surf Testteam
 • Publiziert vor 4 Jahren

Der Trend zu immer kompakteren Maßen setzt sich auch bei den Freestyleboards fort – 2,09 Meter misst das kürzeste Brett der Testgruppe. Ob du damit rotierst bis der Arzt kommt oder ob die klassischen Shapes alles besser können, liest du im Test.

Manuel Vogel [Board] Goya Air Freestyle Single 100 PRO : [Tester] Gereon Gollan : [Spot] Großenbrode

Die neue Testsaison wird traditionell von den Freeststyleboards eröffnet. Von außen betrachtet, wurden die Boards auch diesmal wieder radikaler, fast alle Marken haben ihre Boards noch kürzer und damit kompakter designt. Reale Längen von unter 2,10 Meter waren für unsere Tester durchaus Grund zur Skepsis – wird hier der Bogen nicht mittlerweile etwas überspannt? Taugen die Trickmaschinen der neuesten Generation nur noch für absolute Experten? Um das herauszufinden, haben wir die Boards mit vier Testern und Segeln zwischen 4,4 und 5,3 qm einige Tage in Büsum und Großenbrode übers Wasser gejagt. Welche Befürchtungen sich bestätigt haben und was uns überrascht hat, lest ihr im Test.

Den gesamten Testbericht mit den Testergebnisse dieser Freestyleboards findet ihr unten im Download-Bereich:

Test 2017: 7 Freestyleboards

7 Bilder

Der Trend zu immer kompakteren Maßen setzt sich auch bei den Freestyleboards fort – 2,09 Meter misst das kürzeste Brett der Testgruppe. Ob du damit rotierst bis der Arzt kommt oder ob die klassischen Shapes alles besser können, liest du im Test.

AN LAND

Shapes: Im Vergleich zu den 2016er Modellen unseres letzten Tests haben die Hersteller ihre neuen Shapes gehörig gestutzt.

Finnen & Boxensysteme: Speed ist der Schlüssel für alle Air-Moves! Um diesen zu generieren, ist eine ausreichend lange Finne nötig. Die Zeiten, in denen unsere 100-Liter-Testboards mit nur 16 Zentimeter langen Finnen aus dem Karton fielen, sind deshalb vorbei. Alle Bretter sind mit Spurhaltern zwischen 19 und 20 Zentimetern moderat abgestimmt, was Fans von Powermoves und Freestyle-Novizen gleichermaßen hilft. Ebenfalls der Vergangenheit gehört die zwar leichte aber bei Grundkontakt doch sehr sensible Slotbox an. 2018 dominiert wieder die bewährte Powerbox, nur NoveNove und Goya setzen auf eine trimmbare US-Box.

Schlaufen & Pads: Besonders bequem steht man wieder mal bei Starboard, hier kommt man in den Genuss griffiger Pads und weicher Schlaufen, die sich über eine zweite Plugreihe zudem im Winkel individuell anpassen lassen.

Board Guide Freestyleboards 100

AUF DEM WASSER

Die Frage, was ein weniger spezielles Freestyle-Waveboard im Vergleich mit den Spezialisten schlechter oder sogar besser kann, wird immer wieder gestellt. Um diese Frage zu beantworten haben wir einen typischen Vertreter der Freestyle-Waveboards, einen 2018er JP Freestyle-Wave, mit 20er Freestylefinne­ ausgestattet, mitlaufen lassen und unter Freestyle-Kriterien bewertet.

Gleiten & Beschleunigen: Während der Tests behält jeder unserer Tester sein Segel, getauscht werden nur die Boards, wodurch man auch ein gutes Gefühl für das passive Angleiten sowie die Beschleunigung der Boards bekommt. Weil bekanntlich ja "Länge läuft", stand der extrem kurze Tabou Twister in puncto Gleitleistung unter besonderer Beobachtung.

Kontrolle im Chop: Wir testen hier, wie spurtreu und laufruhig ein Brett auch angepowert durch den Chop läuft. Schlägt der Bug sehr hart, bremst die einsetzende Luvkante permanent den Speed oder quittiert das Brett kleine Belastungsfehler gleich mit einem Spinout, gibt das Abzüge. 

Absprung/Pop: Das wichtigste Kriterium für Power-Freestylemoves wie Kono und Burner sowie alle Doppelmoves! Wie viel Höhe kann man beim Absprung generieren? Wie leichtfüßig kann man das Brett auch beim zweiten Absprung noch aus dem Wasser hebeln? Wie gut die reinen Freestyleboards hier mittlerweile geworden sind, zeigt der Quervergleich zum Freestyle-Waveboard.

Slide-Rotationen: Eines vorweg: Das Level ist auch hier enorm, es gibt keinen Move, der mit einem Brett dieser Gruppe nicht möglich wäre. Die Charakteristik ist trotzdem unterschiedlich.

Classic Freestyle: Wer nach wie vor großen Spaß am Abreiten kleiner Ostseewellen sowie gecarvten Manövern wie 360er und Halsenvarianten hat und seine Sprünge auf Spinloop und Vulcan beschränkt, hat mit einem Freestyle-Waveboard große Vorteile: Mehr Grip auf der Kante beim Carven, ein höheres Speedpotenzial und freie Gleitlage zum Abspringen und Loopen und eine geringere Anfälligkeit für Spinouts auf der Geraden sind triftige Gründe. 

Diesen Artikel bzw. die gesamte Ausgabe SURF 10/2017 können Sie in der SURF App (iTunes und Google Play) lesen – die Print-Ausgabe erhalten Sie hier.

Gehört zur Artikelstrecke:

Test 2017: 7 Freestyleboards


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